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Crack02
09.02.2005, 19:19

Einleitung:

Dieses Tutorial ist an alle genervte Windows User gerichtet, die eigentlich schon lange mal Linux ausprobieren wollen, aber nicht das nötige Wissen haben, diesen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Ebenso wollen wir damit versuchen User von der "dunklen Seite der Macht" zu befreien.

Unser Ziel ist es auch ein Tutorial zu bauen, dass nicht mit Fachbegriffen und Infos, wie z;B. ein Kernel funktioniert, herumzuwerfen, die keinen Menschen interessieren. Man kann ein Auto doch auch fahren, ohne dass man wissen muss, wie ein Vergaser funktioniert. Tutorials und Infos zu einzelnen Softwarekomponenten und wozu man sie braucht (z;B. mit Kernel arbeiten) werden als extra Objekt parallel zum Tutorial laufen und verlinkt.

Dieses Tutorial wird die Linuxversion "Debian" verwenden. Dieses ist einfach zu installiern und auch einfach in der Handhabung. Außerdem bietet es ein geniales Paketmanagement. Viele meinen, dass für Windows-Umsteiger "SuSE" oder "Knoppix" der wohl bessere Einstieg in die Linuxwelt ist. Das mag vielleicht sein, weil man sich dort - YaST sei dank - nicht durch Konfigurationsdateinen wühlen muss, sondern alles im Windows-Style in einem grafischen Menü einstellen kann. Das ist aber nicht der richtige Weg jemandem, der es wirklich ernst meint, Linux verstehen zu geben. Bei SuSE fällt der Umgang mit Config-Files komplett weg und das ist nunmal ein sehr wichtiger Bereich. Wenn man erstmal weis, wie mit der Konfiguration im Textformat umzugehen ist, kann man später getrost auf solche Tools verzichten.

Es gibt nur ein paar Dinge, die ehemalige Windows-User bei Linux stutzig werden lässt: z;B. dass man mit einer Konsole (bei Windows95/98/NT die MS-DOS Eingabeaufforderung oder bei Windows2000/ME/XP/2003 die Eingabeaufforderung) mehr anstellen kann, als mit einer grafischen Oberfläche. Das liegt daran, dass Linux/Unix eigentlich ein rein text-basierendes Betriebsystem ist; eine grafische Oberfläche dient nur dazu die Benutzerfreundlichkeit für Home-Anwender stark zu verbessern und überhaupt interessant zu machen.

Wer Geld sparen will, ohne sich strafbar zu machen, ist bei Linux goldrichtig. Alle Programme, bei denen man bei Windows bezahlen muss, sind bei Linux entweder umsonst (als "oKle" ersetzt WinDVD oder PowerDVD) oder sie sind völlig nutzlos (Beispiel: Regclean..;überflüssig, da Linux über keine Registry verfügt, die zugemüllt werden kann (Deshalb ist auch nie ein Neustart nötig. Alles wird mit Textdateien verarbeitet). Oder Datenträgerbereinigungsprogramme..;ebenso sinnlos, weil Linux sich nicht selber mit temporären Dateien vollmüllt, nur der Nutzer selber ;-) ).

Viele Fragen sich auch wie es mit Spielen bei Linux aussieht: Besser als ihr vielleicht gedacht habt. Es gibt für einige bekannte Spiele wie Unreal Tournament oder Quake3 oder Battlefield 1942 offizielle Linuxversionen und für den Rest gibt es Windowsemulatoren. Der wohl bekannteste ist "wine". Leider bietet dieser keine DirectX-Unterstützung, aber darauf ist die Linuxwelt natürlich vorbereitet. "Cedega" ist für Spiele optimiert, aber leider im krassen Gegensatz zu Linux leider nicht umsonst.

Leider sieht es bei der Hardware nicht so rosig aus. Microsoft nutzt seine marktführende Position schamlos aus, um Linux auch zu verdrägen. Zum Beispiel entfernen Hardwarehersteller Chips, die für das eigenständige "Denken" der Komponenten verantwortlich sind und überlassen, das der CPU mittels eines (natürlich) nur für MS Windows verfügbaren Treiber. Das ist eine ziemliche Sauerei, da das auch Windows-Usern schadet, da ihnen wertvolle CPU-Zeit verloren geht. Für den Hersteller bietet das nur Vorteile, da dadurch unter anderem die Herstellung billiger ist und weil Microsoft ihnen dafür Unsummen zahlt. Deshalb sollte man Hardware mit dem Label "Designed for Microsoft Windows" unbedingt meiden. Es gibt zwar die Möglichkeit primitive Windowstreiber in Linux zu verwenden, ist aber nur in wenigen Fällem möglich. z;B. alle Realtek Netzwerkkarte: sind billig und verursachen hohe CPU-Last. ATI ist eine der Hersteller, die erkannt haben, dass die Open-Source-Gemeinde keinen unerheblichen Marktanteil, der auch ständig größer wird, darstellt und bieten auch Treiber für Linux zu ihren Grafikkarten an.

v0;31
GNU/GPL

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