Vollständige Version anzeigen : Warum musste die Mauer fallen?


Aliki
18.03.2008, 16:35

Hi, der Titel ist bewusst provokant gewählt!

Mir leuchtet eine Sache der deutschen Geschichte nicht ganz ein:

Warum musste es zu einem vereinten Deutschland kommen?
Warum gab man der DDR nicht einfach ein Startkapital, sodass sie sich zu einem autonomen Staat hätten aufbauen können??

Mein dad hat gemeint, früher als er in die DDR fuhr wurde er immer als scheiss-Wessi betitelt und wenn man heute sagt scheiss Ossi, oh oh_..

Versteht mich nicht falsch, ich weiß zuwenig darüber als dass ich mir ein Urteil darüber erlauben mag, ich möchte es blos kapieren, gab es dafür einen wirtschaftlichen o_ä Grund oder warum????


User2
18.03.2008, 16:44

Die Grenzen wurden doch geöffnet, weil das Volk sich gegen ein neues Reisegesetzt gewährt hatte.
Also die waren mit dem neuen nicht wirklich zufrieden, haben demostiert und dann wollte die Regierung ein neues machen, was sie auch ja gemacht haben, was aber total falsch präsentiert wurde(Pressekonfernz).
War das nicht der Grund warum sie Grenzen aufgemacht haben?

Mfg User2

P_S. Man kann ein Volk nicht seiner Freiheiten berauben.


Gewitter
18.03.2008, 17:04

Ähnliche Themen: Berliner Mauer Hallo, ich hab da mal eine Frage bezüglich der Berliner Mauer. Klick mich zart! (_upload-wikimedia-org/wikipedia/commons/thumb/8/8e/Deutsch[...]
Warum musste die Mauer fallen? Hi, der Titel ist bewusst provokant gewählt! Mir leuchtet eine Sache der deutschen Geschichte nicht ganz ein: Warum musste es zu eine[...]
Warum musste die Mauer fallen?
Die UDSSR hat einige Jahre vor Mauerfall die SUbventionen für die DDR eingestellt-DIe DDR war hochverschuldet die Wirtschaftslage war schlecht das Volk hat sich gegen die Regierung gelehnt.


LOTW
18.03.2008, 17:44

Die UDSSR hat einige Jahre vor Mauerfall die SUbventionen für die DDR eingestellt-DIe DDR war hochverschuldet die Wirtschaftslage war schlecht das Volk hat sich gegen die Regierung gelehnt_

Kommunismus ist nicht durchführbar,

kleines Startkapital?Das hätte dann aber ein großes "kleines" starkapital werden müssen. Und wenn die Menschen mit der Regierung unzufrieden sind, kann man es nicht verhindern, den der Freiheitswille ist in diesem Fall zu groß gewesen. Alle wollten nur noch raus und keiner hat daran gedacht die DDR zu "behalten".
Das spricht schon für sich.

Guckt euch mal Nordkorea an. Opfer ihrer eigenen Ideale.

mfg LOTW


Soulrunner
18.03.2008, 18:04

Ich hab auch nie verstanden wieso einfach die Mauer zerstört wurde und die Staaten ineinander verschmolzen sind.

In meinen Augen wäre es eine viel bessere Lösung gewesen die Staaten nach und nach näher aneinander zu führen.

Und nicht einfach die Länder wieder zu vereinen obwohl es beachtliche wirtschaftliche Unterschiede gab.

Aber es ist so gekommen und ich kann auch dies nachvollziehen weil es ist schließlich ein Volk und gehört zusammen.


Die_Katze
18.03.2008, 18:42

ich binn recht zufrieden das ich dank dem mauerfall hier sein darf ( wohne jetzt in niedersachsen )
und aus welchem grund sollte man die mauer bestehn lassen ? Es gibt viel mehr gründe und viel stärkere argumente für den fall der mauer . es wurde schließlich nicht vom volk entschieden ob deutschland getrennt werden sollte _-es war ja die entscheidung der besatzungsmächte

gefallen ist sie aus wiederstand des volkes , es waren ja nicht nur "ossis" die wollte das die mauer wech kommt sondern auch "wessis" . und ein wirklichen vorteil brachte sie ja auch nicht _.. (eig garkeine ) (lag nur an der mangelnden zusammenarbeit der besatzungsmächte , das sie überhaupt gebaut wurde) und an der wirtschaftlichen lage waren ja auch nicht die deutschen schuld _.. sonder dies lag ja an der udssr bzw der regierung die von der udssr zusammengestellt wurde

es gibt/gab keinen grund für die mauer zu existieren ( also für das volk auf jedenfall )


Haitower
18.03.2008, 18:48

Nunja, der innere Druck wurde zu groß. Ungarn hatte die Grenzen zuerst offen. DDR-Bürger durften aber nach Ungarn. So sind tausende über Ungarn in den Westen.

Und so gaben dann immer mehr Leute ihr Hab und Gut auf und haben sich aufn Weg gemacht. Schneeballsystem.

Dann natürlich auch weil vermutlich die wirtschaftliche Lage nicht so dolle war, dazu kann ich aber nichts genaues sagen.

Damals gab es auch die Perestroika in Russland. Ost-Deutschland war ein Zeichen, deshalb hat Gorbi das gut geheissen. Ein Zeichen des Öffnung des Ostens. Die West-Regierung unter Kohl hat sich das aber auch dick an die Brust geheftet. Kanzler der Einheit und so.

Es ging alles verdammt schnell_. zuerst sah man Berichte über Ungarn, dann kam kurz danach die Demonstrationen, dass die Leute rauss wollten und die Diskussion ob geschossen wird oder nicht_.. was die Russen tun oder lassen_.. tja, und dann waren sie an den Grenzen und zuerst gabs erleichterte Visa und dann wollten sie alle mal rüber. Wieder die Diskussion der deutschen Grenzer, ob sie schiessen wollten oder nicht_. Sie haben es nicht getan. Dann gab der Staatsapparat ganz auf.

Ich denke da kamen viele Faktoren zusammen.

Und ich finde es gut. Wir sind ein Volk und die künstlichen Grenzen wurden niedergerissen.


xfreakx
18.03.2008, 23:25

Also Leute!


Zur Vorgeschichte:

Nazi-Deutschland kapitulierte am 07-Mai 1945. Die Vereinigten Staaten und Russland hatten während des Krieges ihre ideologischen Gegensätze aufgrund des expanisonistischen Faschismus zurückgestellt und in einer Kriegsallianz die Achsenmächte besiegt.

Deutschland wird in 4 Bestzungszonen aufgeteilt, aus denen im Verlauf der Geschichte schließlich als Trizone (amerikanische, britische und französische) die Bundesrepublik Deutschland und aus der sowjetischen Besatzungszone die DDR hervorgeht In den drauffolgenden Jahren zerbricht die noch während des Kreiges bereitwillige Kooperation. Die Sowjetunion teilt die Interessen der Amerikaner nicht und errichtet gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker (Altlantik-Charta 1941) einen Sicherheitsgürtel. Die Sowjetunion ist aus verschiedenen Gründen dazu veranlasst (Sowjetisierung der osteurop. Saaten)

Daraus entwickelt sich schließlich der Kalte Krieg. (Truman Doktrin: amerikanisches Sicherheitsinteresse. Eindämmung des Kommunismus) In einer Vielzahl von Stellvertreterkriegen (Kora-Krieg, Vietnam etc), bekämpfen sich Russland und die USA gegenseitig. Dieser Konflikt erreicht seinen Höchepunkt 1962 mit der Kuba Krise (Gleichgewicht des Schreckens) und leitete Zugleich die Wende ein.

Nach der Gründung der beiden Staaten (BRD und DDR) betreiben beide Grßmächte (USA und Sojetunion) eine Integartion in ihre Systeme ( West- und Ost-intergartion) und llassen die Einheit in weite ferne rücken.
Aufgrund der hohen Flüchtlingszahlen efolgt dann 1961 der Mauerbau (anifaschistischer und imperialistischer Schutzwall)

In den Siebziger Jahre ziehlt die sozial-liberale Koaltion unter Willy Brandt und Helmut Schmidt auf eine Annährung an den Osten ab (Moskauer Veträge, Viemächtekonferenz, KSZE)

Zum eigentlichen Grund des Mauerfalls:

Ab 1985 ist Gorbatschow Gneralsekretär der KpdSU. Seine Reformen "Glaschnost" und "Perestroika" bewirken eine Wende im Kalten Krieg. Die Reformen lassen den Kalten Krieg abklingen und ermöglichen eine Vielzahl von atomaren Rüctungsabkommen und Verständigungen zwischen USA und Russland.
Ost-Deutschland erfassen diese Reformen erstmals öffentlich im Jahre 1989. (Zuvor sind schon eine Vielzahl von Protestaktionen in anderen osteuropäischen Staaten friedlich verlaufen_)
Die Ostdeutschen beginnen öffentlich Kritik am System zu äußern. Angesichts der Tatsache, dass Gorbatschow der SED Führung einen militärische Unterstützung verwehrt, um Aufstände niederzuschlagen (wie 17. Juni 1953 in Berlin), steht die SED Führung isoliert da. Ihr Leitspruch, "von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen" ist verwirkt. Sie tritt in den drauffolgenden Monaten zurück.

Die nationale Einheit Deutschlands ist von Anfang an mit dem Kalten Krieg verzahnt. Ohne die Zugeständnisse Gorbatschows währe die Deutsche Einheit nicht möglich gewesen.
Die katastrophale Wirtschaftslage begünstigte lediglich die Protestaktionen.

mfg xfreakx


ManOMeter!
19.03.2008, 00:32

Der Grund für den Mauerfall war, dass der Kommunismus einfach nicht auf lange Zeit durchführbar ist. Und das hat die Geschichte mittlerweile schon oft genug gezeigt ;)
Die anderen aufgeführten Gründe (falsche Aussage der Politiker / Unmut), hat das Fass zum Überlaufen gebracht, aber der Fehler war schonmal das System.

Warum kein Startkapital? Nunja, das waren letztendlich Deutsche. Die haben Jahre darauf gewartet, dass sie wieder zu Deutschland (BRD) gehören, wieso sollten wir die enttäuschen? Letztendlich war/ist das deutsches Gebiet - seit jeher. Die Chance, dein Land zu vergrößern ohne direkt einzumaschieren, hast du nur selten - also ist es gut, dass sie genutzt wurde.
Nebenbei ist die Sache mit dem Startkapital etwas kurzweilig gedacht.
Entweder du gibst wirklich nur ein tragbares Startkapital, dann siehst du davon nichts. Ich mein, die müssen ein komplettes Land aufbauen und die Wirtschaft neu ordnen, dafür reichen ein paar Mark nicht aus.
Und wenn du denen den kompletten Aufbau wieder zahlst, dann kannst die gleich auch aufnehmen :D


allstar
19.03.2008, 12:00

Der Mauerfall ist doch eines der besten Kapitel aus der deutschen Geschichte, vielleicht sogar das beste? Das waren halt deutsche die lassen sich so nen Russland-Scheiß nicht gefallen :D


sprach der geschichtsprofessor-_-_._._.


die DDr konnte nicht als souveränär staat existieren, da die Bevölerung es nicht wollte. Die Menschen rechte in der DDR wurden nicht geachtet und deswegen gab es auch immer wieder Demonstrationen (Stichwort: Montagsdemonstration) die zum glück gewaltlos verliefen. Nach dem Ungarn und tschechien ihre grenzne geöffnet haben sind tausende Bürger ausgewnadert, die DDR war am zerfallen und da hätte auch ein "kleines Starkapital" nichts gebracht.

außerdem, wer sollte der DDR denn ein startkapital geben? der Osten hatte kein Geld und der Westen würde sich nie bereit erklären die DDr zu unterstützen.


Emuzucht
19.03.2008, 17:31

Nur mal ein Gedanke zu der Vokabel "Startkapital" und den horrenden Schulden:
Ostdeutschland hat 80% der Kriegsschuld nach WKII gezahlt.
Auch wenn das nur ein Nagel in des Sarg dieses Staates war, wird das oft vergessen.
Ich freu mich jedenfalls, dass es mitten durch D keinen Todesstreifen mehr gibt.


Tion
19.03.2008, 17:36

Berliner Mauer (_de-wikipedia-org/wiki/Berliner_Mauer)

Wenn du hintergrundinfos oder Lebensberichte von dort gewesenen willst, frag nicht hier. Hier ist wohl kaum einer dabei der die DDR/BRD erlebt hat, vielleicht die letzten 2 Jahre.
Dann solltest du eher dein Opa aufsuchen er sollte vielleicht auch den Anfang mitbekommen haben.


KaiserWilhelmII
19.03.2008, 17:39

Die Mauer mußte fallen, damit zusammenwächst was zusammengehört. Wieso sollte sich das deutsche Volk eine von den Siegermächten herbeigeführte Teilung weiter gefallen lassen? Das die Mauer gefallen ist, ist doch eine der größten Errungenschaften der jüngeren Geschichte, als sollte man das nicht in Frage stellen. Wenn es Leute gibt, die sich als Wessi und Ossi bezeichnen, sind diese selber schuld.


Dreysen
20.03.2008, 11:28

Ich zitiere die Präambel des Grundgesetz der BRD vom 23-Mai 1949:

"Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, seine nationale und staatliche Einheit zu wahren und als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Weltzu dienen, hat das Deutsche Volk [_._] dieses Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beschlossen. Es hat auch für jene Deutsche gehandelt, denen mitzuwirken versagt war_"

Die Teilung Deutschlands war hier im Inland nie wirklich annerkannt. Es war nur eine Frage der Zeit für die Menschen bis das Land wieder zusammen findet.
Man kann das sehr gut daran erkennen, dass man in der DDR nicht von der "Botschaft der BRD" sprach, sondern von einer "ständigen Vertretung".
Botschaften seien nur für das Ausland bestimmt. Daher ist es leicht zu erlären, dass die Mauer schnellst möglich fallen sollte und somit die Schäden des Kalten Krieges in Deutschland zu beheben.


Lynx
20.03.2008, 11:35

Bisher habt ihr alle nicht das Hauptargument gebracht: David Hasselhoff hat vor Brandenburger Tor seinen Song 'Looking for Freedom' gesungen und war somit verantwortlich für den Mauerfall. :D

Spaß bei Seite ich denke das waren die Hauptgründe:

* Missachtung der Bürgerrechte (Reisen etc_)
Freiheit
* Repression
* wirtschaftliche Probleme
* kein Reformwille in der Regierung
* allgemeine Entwicklung in Osteuropa


Die_Katze
20.03.2008, 18:08

achja und ein grund warum die DDR so hoch verschuldet war ist z_B. das die DDR 80% der kriegsschulden und aufbaumaßnahmen bezahlt hatt und der westen sich zu dieser zeit trotzdem immer groß aufgespielt hatte _.. von wegen "wir kümmern uns um die wiedergutmachung und wollen helfen wo es geht " ( nur ein beispiel um es zu verdeutlichen ;) ) (und dies soll jetzt nicht provozierend gegenüber der damaligen BRD sein ! )


und außerdem stand die DDR kurz vor dem wirtschaftlichen zusammenbruch (im extremen sinne ! ) naja aber ich schätze wäre es so weit gekommen hätt der "große Bruder " geholfen ^^


sYpHx
21.03.2008, 03:22

Die Katze, das stimmt nicht ^^

Die ddr hatt an die Sovjets gezahlt jo, aber nicht aus Kriegsschuld, sondern weil sie ein Sattelietenstaat der uddsr war und die su bekanntermassen ihre satellitenstaaten ausgebeutet hatt.

kleines beispiel:

die ddr hatte 1945 ein stark ausgebautes bahn netz, alles schön 2 spurig so wie sich das für nen flüssigen verkehr gehört, 1947 bereits gabs dort nur noch 50% des Bahnnetzes heisst alles 1 Spurig was für die Wirtschaft natürlich recht hinderlich ist, die andren 50% wurden fröhlich abgebaut, in due SU transpontiert und dort wieder aufgebaut.
Komplette Fabrikgebäude sind Stein für Stein aus der DDR abgebaut und auf dem Gebiet der UdSSR wieder aufgebaut worden, dementsprechend war die Wirtschaft natürlich _.. geschädigt.

Die Verantwortung für den Krieg hatt die DDR aber nie übernommen da sie sich als neuen Staat gesehn haben der mit dem dritten Reich nicht direkt zutun hatte, während die BRD das getan und auch entsprechend beglichen hatt.


on topic: die Mauer fiel weil sowohl in der DDR als auch in der BRD das deutsche Volk lebte, ein Volk, ein Staat.

mfg


Die_Katze
21.03.2008, 04:33

richtig ist das die ddr an die Sowjetunion gezahlt hatt _.. aber falsch das es keine kriegsschulden waren _.. da im osten ja auch die größte zerstörung war

naja _.-anfangs war die ddr ja einer der größten industrienationen _.. aber die rohstoffe waren begrenzt und es gab immer eine güterknappheit _..


qwertzler
21.03.2008, 11:43

Die DDR hätte eigentlich eine zeitlang unabhängig weiter existieren sollen. Durch die Eingliederung in die BRD gingen viele Betriebe in der DDR pleite. Man hätte erstmal die Betriebe konkurrenz fähig machen sollen. Vielleicht sähe es heute dann in der ehemaligen DDR viel besser aus und die NPD säße nicht im sächsischen Landtag.


KaiserWilhelmII
21.03.2008, 13:20

und außerdem stand die DDR kurz vor dem wirtschaftlichen zusammenbruch (im extremen sinne ! ) naja aber ich schätze wäre es so weit gekommen hätt der "große Bruder " geholfen ^^

Der "Große Bruder" stand doch selber schon kurz vorm Abgrund. Der Grund warum Gorbatschow der Wiedervereinigung zugestimmt hat, war doch auch der, daß man die DDR als Satellitenstaat nicht mehr hat halten können und um selbstständig zu existieren war die DDR wirtschaftlich einfach nicht in der Lage.

_ qwertzler

Du denkst da sicherlich richtig, aber hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer. Keiner konnte damals ahnen wie sich die Marktwirtschaft auswirken würde und alle wollten erstmal die Freiheit (bzw. die D-Mark). Ich mache da keinem einen Vorwurf. Man muß allerdings sagen, daß Anfang der 90er Jahre doch einiges falsch angepackt wurde. Die vielen "Wessis", welche damals hier im Osten ein Geschäft nach dem anderen eröffnet haben und nur schnell die Euphorie nutzen wollten, um den blöden "Ossis" das Geld aus der Tasche, hätten nicht sein müssen.


J35U5
22.03.2008, 21:11

wurde glaub ich schon gesagt, aber Die DDR war bankrott, trotz Milliardenkredite von Seiten der BRD. Zumal das ganze System der DDR ohne Ende korrupt war. Ich meine wir bauen hier auch gerade mal wieder auf Sicherheits-/Überwachungsstaat um, aber das ist ein anderes Thema^^


shangri-la
22.03.2008, 21:28

dass die wiedervereinigung der brd wirtschaftlich schaden würde, war denen schon bewusst, aber es wurde eben so argumentiert, dass es wieder EIN Deutschland geben sollte. Deshalb die Wiedervereinigung. Auch fast 20 Jahre danach gibt es ja immernoch große Unterschiede zwischen Ost und West. Nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch auf sozialer Ebene (Fremdenhass im Osten etc_).


Die_Katze
23.03.2008, 00:18

dass die wiedervereinigung der brd wirtschaftlich schaden würde, war denen schon bewusst, aber es wurde eben so argumentiert, dass es wieder EIN Deutschland geben sollte. Deshalb die Wiedervereinigung. Auch fast 20 Jahre danach gibt es ja immernoch große Unterschiede zwischen Ost und West. Nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch auf sozialer Ebene (Fremdenhass im Osten etc_)_

fremdenhass gibt es nur im Osten Oo ?

sry aber den gibt es überall nur wird dort viel mehr drüber berichtet warum auch immer _.-genauso wie die sache mit den kindesermordungen wo die presse es auch so hinstellt das es das anscheinend nur im osten deutschlands gibt _.. naja ist ja eig auch egal _.. im großen und ganzen ist es schön eine hauptstadt zu haben die Berlin heißt und das deutschland wieder eins ist :]


Evo-x
24.03.2008, 20:39

Um die Frage des Threadstellers endlich mal zu beantworten:

Die UdSSR ging 1989 ihrem Ende entgegen und konnte die DDR weder mit wirtschaftlichen noch mit militärischen Mitteln weiter zusammenhalten. Nun hätte die DDR zwar ein autonomer Staat werden können, aber obwohl man sich als West- bzw. Ostdeutsche verstand, waren alle Deutsche und nach dem jahrzehntelang bewehrten Prinzip des Nationalstaates wurde aus den beiden Teilen Deutschlands wieder einer.
Wirtschaftlich war es sicherlich das schlimmste, was hätte passieren können, aber welcher Politiker will sich schon vorwerfen lassen, man hätte Vorurteile gegen den Nachbarn ;).


Flipsi
26.03.2008, 15:37

Die DDR konnte nicht mehr existieren. Und davon mal abgesehen, vor der Zeit der DDR war Deutschland ja auch vereint und weil dann die Russen kommen und ihren Sektor abgrenzen heißt das ja nicht das es so bleiben sollte.
Zudem waren ja viele viele Menschen unglücklich in der DDR, ein weiterer Faktor weswegen die DDR nie weiter funktioniert hätte.


Pistolfreak
26.03.2008, 20:28

Kann man auch falsch verstehen

aber ich weiß es nicht früher war alles besser sage ich nur dazu

mfg


Don-Corleone
27.03.2008, 16:38

die mauer musste fallen,damit die politiker sich damit brüsten können,etwas gutes für die menschen getan zu haben_..
natürlich wollten viele diese "freiheit",aber nicht alle,nicht einmal die mehrheit,auch wenn das behauptet wird!
zudem war das nichteinmal wirkliche freiheit,wenn du zwar nach der wende frei reisen konntest,aber eh kein geld zum reisen hattest,da der westen schön dafür gesorgt hat,dass viele große firmen geschlossen wurden und viele arbeitslos wurden_..

naja,es gibt eben immer possitives und negatives an einer sache_..


Semper
27.03.2008, 16:40

Weil das VOLK es so wollte und sich gegen den Staat behauptet hat ^^
naja will auch die MAuer wieder aber egal_._.^^


galatasaray57
27.03.2008, 16:43

Die UDSSR hat einige Jahre vor Mauerfall die SUbventionen für die DDR eingestellt-DIe DDR war hochverschuldet die Wirtschaftslage war schlecht das Volk hat sich gegen die Regierung gelehnt_

so siehts aus_..


xfreakx
28.03.2008, 00:47

Leute ihr checkts glaub ich einfach nicht. Ob Wirtschaftslage hin oder her, die Mauer wäre NIE gefallen, wenn die Russen dem nicht zu gestimmt hätten. Immer diese Leute die behaupten "die DDR-Bevölkerung wollte die Einheit", ist ja richtig, ABER: wer sich etwas auskennt, weiß genau, dass in den Jahrzehnten zuvor Widerstandsbewegungen gewaltsam niedergeschlagne wurden. (Berlin, 17. Juni 1953)


Und dann diese Leute die die Mauer zurück fordern. Die sollen mal überlegen bevor sie sowas schreiben. Die Menschen haben unter der SED Führung genug gelitten. Der Sozialismus hat zweifelohne Spuren hiterlassen und einige verkennen diese Tatsache. Beweis dafür ist ja der gewaltige Schuldenberg des Staates gewesen. Die Wirtschaftssituation aber war nur ein Nebenfaktor, welcher zur Wiedervereinigung beigetragen hat.

xfreakx


Eomer
01.04.2008, 09:41

Hi, der Titel ist bewusst provokant gewählt!

Mir leuchtet eine Sache der deutschen Geschichte nicht ganz ein:

Warum musste es zu einem vereinten Deutschland kommen?
Warum gab man der DDR nicht einfach ein Startkapital, sodass sie sich zu einem autonomen Staat hätten aufbauen können??

Mein dad hat gemeint, früher als er in die DDR fuhr wurde er immer als scheiss-Wessi betitelt und wenn man heute sagt scheiss Ossi, oh oh_..

Versteht mich nicht falsch, ich weiß zuwenig darüber als dass ich mir ein Urteil darüber erlauben mag, ich möchte es blos kapieren, gab es dafür einen wirtschaftlichen o_ä Grund oder warum????


Es wuchs zusammen was zusammen gehörte. Das Starkapital hätte so risig sein müssen und wieso sollte die BRD der DDR soviele Milliarden für nichts geben? Es war ja eigentlich nicht geplant das die DDR wieder zur BRD hinzukommen sollte. Das ergab sich einfach aus vielen Faktoren. Zunächst waren ja nur Reformen und neuwahlen geplant, nachdem Gorbatschof seine Reform Perestroika begonnen hatte. Der Druck wuchs, die Leute flüchteten über Ungarn und die DDR war so hoch verschuldet, dass es eigentlich kaum eine Chance gab dieses Land autonom zu machen. Ausserdem waren die DDR Bürger doch Deutsche.




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