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CouchPotato
18.01.2010, 16:55
Was war das langweiligste Buch, das ihr jemals gelsen habt bzw. schon nach einer seite weggelegt habt?

Ich wei? den Titel von meinem nicht mehr, weil ich es nach 3 Seiten in den Müll befördert habe :D

aber vielleicht ist euer Gedächnis ja besser ^^

Iscaria
18.01.2010, 16:57
Die Diablo Reihe von Knaak oder wie der Typ heißt. Hab bei ca. bei Seite 50 aufgehört, da es einfach megakrass langweilig war, storytechnsich als auch vom Schreibstil. Hab dann die weiteren Teile gar nicht mehr angeguckt.

Nicht zu empfehlen.

bigD
18.01.2010, 16:58
Den ganzen Schulschrott, Schiller, Goethe...das is in meinen Augen völliger Dreck und ich versteh nich warum sowas zur Weltliteratur gehört

creative16
18.01.2010, 16:59
Den ganzen Schulschrott, Schiller, Goethe...das is in meinen Augen völliger Dreck und ich versteh nich warum sowas zur Weltliteratur gehört
Damit Leute wie du auch irgendwann zu der Erkenntnis gelangen, dass das was man liest nicht immer gleich dem ist, was da steht.

CouchPotato
18.01.2010, 17:02
Den ganzen Schulschrott, Schiller, Goethe...das is in meinen Augen völliger Dreck und ich versteh nich warum sowas zur Weltliteratur gehört


Ganz so krass würde ich es wohl nicht formulieren aber ich finde auch, dass die stark überbewertet werden und man sich kaum mit Autoren der Gegenwart beschäftig. Ist ja nicht so, dass alle guten Autoren schon Jahrzehnte tot sein müssen... :P

Mytos
18.01.2010, 17:04
Den ganzen Schulschrott, Schiller, Goethe...das is in meinen Augen völliger Dreck und ich versteh nich warum sowas zur Weltliteratur gehört

kann ich so bestätigen, was der deutschlehrer da alles "reininterpretiert" (hat das bestimmt auch vom internet!!), is vom autor mit sicherheit nicht gewollt..

enteka
18.01.2010, 17:06
Homo Faber, The Great Gatsby, The Sound and the Fury, L'Étranger.

Komischerweise alles Bücher, die ich in der Schule oder jetzt für die Uni lesen musste. oO

Funcop
18.01.2010, 17:10
Den ganzen Schulschrott, Schiller, Goethe...das is in meinen Augen völliger Dreck und ich versteh nich warum sowas zur Weltliteratur gehört


Hast du mal die Leiden des jungen Werther gelesen? Wenn man Gefühle, Ängste und Hoffnungen in Briefform so verfasst, dann gehört das zur Weltliteratur. Lessing, Schiller, Goethe alle die, und noch mehr, waren ihrer Zeit in Ansichten und Schreibform weitvorraus und hatten auch Einfluss und bekamen Einflüsse von der Gemeinschaft/Gesellschaft zu eben dieser Zeit. Dies soll es erstmal dazu gewesen sein.

btt.: Ich hatte mich mal als Kerl an P.S. Ich liebe dich getraut und bereits anch den ersten paar Seiten erstmal zugeklappt... doch ich kann kein Buch ungelesen liegen lassen... also hab ich mich doch durchgequält :P

Neonkrokant
18.01.2010, 17:39
Übrigens muss die Tatsache, dass etwas langweilig zu lesen ist, nichts über die eigentliche Qualität des Buches aussagen.
"Michael Kohlhaas" fand ich an sich auch eher nicht allzu ansprechend, was nichts daran ändert, dass das Buch erstklassige Literatur ist.

Mein langweiliges Buch dürfte "Antéchrista" von Amélie Nothomb gewesen sein, Abithema in Französisch.

Rekhyt
18.01.2010, 18:06
Zum Thema "Weltliteratur" ich finde schon, dass diese Werke (von Goethe, Schiller, Shakespeare...) nicht zu unrecht als diese angesehen werden und auch noch heute als Grundlage zum Unterricht genommen werden.
Natürlich dachte/denke ich auch manchmal bei Lesen, was für ein "Bullshit" es doch sei, doch im Nachhinein und nach der jeweiligen Besprechung des Werkes, finde ich bis jetzt alle gelesenen Dramen sensationell...

Zum eigentlich Thema:
Komischerweise war eins der einzigen Bücher die ich weggelegt habe und nie wieder angerührt habe irgendein Harry Potter Band (erste oder zweite)...
Hab nach 14 Seiten aufgehört, weil es mir einfach nicht zugesagt hat.

absolute_ownz
18.01.2010, 18:09
Les grad Maria Stuart is iwie relativ langweilig zwar richtig geil geschrieben und durchdacht, da es ja nicht umsonst ein Meisterwerk ist.

Trotzdem enmal Wikipedia reicht um den Inhalt zu verstehen das lesen is unnötig.

Schorfi R O X X
18.01.2010, 18:35
Mutter Courage *kooooooooooootz*

nichts gegen maria stuart oder meinetwegen auch noch kafka's prozess. aber mutter courage?!?!?!?!?! neineineineineinein.

Croczka
18.01.2010, 20:13
Effie Briest und die Entdeckung der Currywurst... (ich lese immer die schullektüre von meinem freund...^^ aber die beiden bücher warn echt das letzte..bin echt nru bis seite 20 oder 30 gekommen...so schnell gebe ich ein buch eigntl nicht auf ^^)

DvD1108
18.01.2010, 23:07
Das langweiligste aber gleichzeitig auch beste: Johann Wolfgang von Goethe - Faust I

^^

faust is doch in keinster Weise langweilig ich bin grade dabei es zu lesen und bis jetzt finde ich die schreibart und inhalt sehr interessant ok sind keine spannungskurven drinne aber trotzdem sehrs chönes buch, was man ohne zwang lesen kann

pattich
18.01.2010, 23:49
Daniel Defoe's "Robinson Crusoe" war das schlimmste, was ich je gelesen hab. hab mich da richtig durchgequält.

was heult ihr denn alle so wegen der schulliteratur. ich fande zb nathan der weise (10.klasse) hammer geil. im unterricht richtig gut gemacht. haben sogar ne diskussion geführt, ob lessing nicht voll auf inzest abfährt...

Mr. Brown
18.01.2010, 23:57
Effie Briest

ich bin ja sonst einer, der der deutschen Literatur sehr aufgeschlossen und auch überzeugt gegenüber steht. Aber Effie Briest ist das Schlagloch in der Autobahn der Deutschen Literatur. Das Buch war so langweilig und dröge das ich an Amnesie leidete, ich konnte mir die eine Seite durchlesen und wusste beim umblättern schon nicht mehr. was auf der letzten Seite stand. Effie ist für mich die personifizierte, böse Langeweile. Kein Wunder das die Frau so früh über den Jordan gewandert ist, die hat sich selber zu tode gelangweilt.

Fizz-K
19.01.2010, 00:42
Habe Germanistik studiert und kann voller Überzeugung sagen:

"Der ganze Schulschrott" ist WIRKLICH Schrott. Damals war das mal der Knaller, aber heute ist es nur noch Müll. Schlechte Story, schlecht geschrieben (erzählt mir jetzt bitte nicht, dass ihr noch an die "Überlegenheit" des metrischen Versmaßes in jedweder Form glaubt. Von wegen Melodie in der Sprache. Scheiße ist das, weiter nichts. Alles basierend auf dem Glauben, dass alles, was die Antike erfunden hat, auch gut ist.) und die Intention dahinter ist keineswegs klar. Zu einer guten Geschichte die Moral transportiert gehört meiner Meinung nach, dass man auch klar erkennen kann, was ausgesagt werden soll und seine Lehren daraus ziehen kann. Stattdessen ist der ganze Mist exorbitant übersteigert, da die Autoren sich für Intellektuelle "Schöngeister", für Genies hielten und genau so verquert ihre Geschichten schrieben, weil sie selbst daran glaubten.

Wenn man einmal die Lächerlichkeit der ganzen 18.Jahrhundert-Supermänner durchschaut hat, kann man nicht ernsthaft der Meinung sein, diese hätten was Tolles abgeliefert.

raised.fist
19.01.2010, 05:33
Don Carlos, Effi Briest, Die verwirrungen des Zöglings Törleß, Rome and Juliet oder was man nicht noch so an Scheiße lesen musste in Deutsch oder Englisch in der Schule.

Ferkel
19.01.2010, 08:57
War ja eigentlich klar, dass jetzt die ganze hohe Literatur aufgezählt wird, da sie von Dilettanten nunmal weder gemocht noch verstanden wird. Finde ich etwas traurig.

Aber ich muss enteka teilweise zustimmen; Homo Faber ist wirklich öde.

bigD
19.01.2010, 13:00
Wuzaa^^

Die verwirrungen des Zöglings Törleß

Ja, dass is glaub ich das bescheuertste Buch das ich gelesen hab.

die Leiden des jungen Werther

Ja, das mussten wir auch lesen, und sry, nur weil jmd. in dieser Zeit irgendwelche fiktiven Briefe schreibt, und er darin seine Gefühle zum Ausdruck bringt, ist er einer von Welt?
Versteh ich nicht, wobei mir Literatur eh am A**** vorbei geht.
Ich les gern mal nen aufregenden Krimi (z.B. Agatha Christie) oder was von Edgar Wallace, die Bücher von Dan Brown sind auch nicht schlecht aber ich frg mich allen ernstes was Leute dazu bewegt freiwllig "die Leiden des jungen Werther" zu lesen, is mir fraglich...

creative16
19.01.2010, 13:02
[...]Ja, das mussten wir auch lesen, und sry, nur weil jmd. in dieser Zeit irgendwelche fiktiven Briefe schreibt, und er darin seine Gefühle zum Ausdruck bringt, ist er einer von Welt?
Versteh ich nicht, wobei mir Literatur eh am A**** vorbei geht.
Ich les gern mal nen aufregenden Krimi (z.B. Agatha Christie) oder was von Edgar Wallace, die Bücher von Dan Brown sind auch nicht schlecht aber ich frg mich allen ernstes was Leute dazu bewegt freiwllig "die Leiden des jungen Werther" zu lesen, is mir fraglich...Es gibt eben Leute, die sich für zwischenmenschliche Beziehungen, den Menschen und dessen Wessen, Psychologie und Philosphie interessieren, wenn nicht sogar begeistern. Diese Bücher sind alltagsbezogene Werke, deren Inhalt und Charakterisierung wesentliche Züge des Menschen beinhaltet, deren Analyse es wert ist, selbige zu lesen.

Fizz-K
19.01.2010, 15:04
War ja eigentlich klar, dass jetzt die ganze hohe Literatur aufgezählt wird, da sie von Dilettanten nunmal weder gemocht noch verstanden wird. Finde ich etwas traurig.

Aber ich muss enteka teilweise zustimmen; Homo Faber ist wirklich öde.

Dilettanten? Dass ich nicht lache. Ich weiß wovon ich rede und "ganz hoch" ist die Literatur ganz sicher nicht. Eher "ganz niedrig". Das aber eben nur aus objektivem Blickwinkel und nicht aus dem von der Gesellschaft indoktrinierten Blickwinkel.

Goethe und Co. haben fast nichts selber gemacht, sondern fast ALLES aus der Antike geklaut. Ja geklaut. Germanistik-"Wissenschaftler" sagen dazu, um die Ehre ihrer Lieblinge noch retten zu können "Sie haben historischen Stoff als Vorlage benutzt und diesen neu, in genialer Weise, aufbereitet."

Das ist aber nur eine Ausrede. Guck dir Iphigenie auf Tauris an. Alles von Euripides gaklaut. Die ganze Geschichte. Guck dir Reinecke Fuchs an. Diese Geschichte vom ach so genialen Goethe ist einfach nur eine Übersetzung einer alten Geschichte, die es schon im Niederdeutschen gab.

Das ach so geniale jambische- und das daktylische Versmaß (welche im Übrigen alles andere als genial sind, sondern eher dämlich) sind aus der Antike geklaut. Die Griechen haben es erfunden und es wurde von den Genies im 18. Jahrhundert als das Nonplusultra angesehen, weil die sich nichts selber ausdenken konnten.

Und auf dem Niveau des Unterhaltungswertes der antiken Werke sind auch noch deren Werke. Klar, wenns alles von da her kommt. Damit würde man heute keinen Blumentopf mehr gewinnen, wenn man nicht von der Gesellschaft erzählt bekäme, dass dieser Mist alles "genial" wäre.

Auch 90% der Philosophie des 18. Jahrhunderts ist aus der Antike geklaut. Der ach so geniale Descartes mit seinem "Ich denke also bin ich." Der Spruch ist von Epiktet geklaut. Kants Widerlegung der Gottesbeweise: Nur eine Ansammlung von Widerlegungen, die es schon vorher bei anderen Philosophen gab.

Warum ich die Philosophen noch erwähne? Um eines sagen zu können:

Aufwachen! Die 18.Jahrhundert-Götter waren nichts weiter als Dilettanten, die nichts selbst konnten und ihre großen Leistung nur aus geklautem Material schufen.

Nicht nur, dass es geklaut ist, nein, es ist auch noch grotten-langweilig, nichtssagend (im Gegensatz zu GUTEN Büchern) und beleidigt teilweise mit seinem Versmaß oder seiner miesen Sonettform meine Ohren.

Xenta
19.01.2010, 18:00
Ganz so krass würde ich es wohl nicht formulieren aber ich finde auch, dass die stark überbewertet werden und man sich kaum mit Autoren der Gegenwart beschäftig. Ist ja nicht so, dass alle guten Autoren schon Jahrzehnte tot sein müssen... :P

Effie Briest und die Entdeckung der Currywurst... (ich lese immer die schullektüre von meinem freund...^^ aber die beiden bücher warn echt das letzte..bin echt nru bis seite 20 oder 30 gekommen...so schnell gebe ich ein buch eigntl nicht auf ^^)


Also Effi Briest fand ich noch ganz in Ordnung, genauso wie Don Carlos. Viel viel schlimmer ist Dantons Tod und Der Zögling Thörleß.
Aber wir auch CouchPatato finde ich, dass gegenwärtige Literatur auch zur Abwechslung mal vorkommen sollte im Lehrplan der Oberstufe. Denn dort wird bestimmt auch genügend Stoff geboten, zum Analysieren und zum darüner diskutieren.

Neonkrokant
19.01.2010, 21:28
@Fizz-K

Ich versteh dein Problem nicht.
Wo ist das Problem, vorhandenen Stoff aufzugreifen, umzuändern und was Neues draus zu machen? Wenn Goethe etc. alles Dilettanten sind, was ist dann für dich die richtige, wertvolle, kunstvolle Literatur?
Klar ist es einfacher, etwas aufzugreifen als sich neu einfallen zu lassen, aber ich bitte dich, das Rad ist nicht neu zu erfinden. Wir steckten schon längt in einer Sackgasse in der Kunst, verlangten wir hundertprozentige Originalität. Und vor allem kommts doch darauf überhaupt nicht an.
Du findest Goethe etc. nichtssagend? Ich versteh dich beim besten Willen nicht.

Bitte, wenn du schon meinst, versuchen zu müssen, die Klassiker im Feuer deiner Polemik zu verbrennen, dann sag doch auch, was du ihnen um unermessliche Längen vorziehst...

Fizz-K
19.01.2010, 22:15
@Fizz-K

Ich versteh dein Problem nicht.
Wo ist das Problem, vorhandenen Stoff aufzugreifen, umzuändern und was Neues draus zu machen? Wenn Goethe etc. alles Dilettanten sind, was ist dann für dich die richtige, wertvolle, kunstvolle Literatur?
Klar ist es einfacher, etwas aufzugreifen als sich neu einfallen zu lassen, aber ich bitte dich, das Rad ist nicht neu zu erfinden. Wir steckten schon längt in einer Sackgasse in der Kunst, verlangten wir hundertprozentige Originalität. Und vor allem kommts doch darauf überhaupt nicht an.
Du findest Goethe etc. nichtssagend? Ich versteh dich beim besten Willen nicht.

Bitte, wenn du schon meinst, versuchen zu müssen, die Klassiker im Feuer deiner Polemik zu verbrennen, dann sag doch auch, was du ihnen um unermessliche Längen vorziehst...

Wenn wenigstens etwas "Neues" aus dem historischen Stoff gemacht worden wäre, würde das Feuer meiner Polemik nicht so stark ausfallen. Eigentlich ist es meist die gleiche Geschichte, in der das gleiche ausgesagt wird, nur ein bisschen anders formuliert und gegebenenfalls in ein Versmaß gequetscht. Das ist aber für mich keine geniale Neubearbeitung der Vorlage.

Nichtssagend finde ich Goethes Werke nur im Vergleich zu anderen, weitaus besseren Büchern, was ich auch geschrieben habe. Der Transport der moralischen oder einer sonstigen Botschaft (im Neuhumanismus meist moralischer Natur) zieht sich für mich nicht erkennbar durch das ganze Werk. Sicherlich erkennt man einiges oder meint es zu erkennen, wenn man akribisch von Zeile zu Zeile analysiert. Jedoch finde ich eben, dass eine Botschaft direkt klar erkennbar sein muss und nicht erst kompliziert aus den Zeilen herausgepresst werden muss. Was bringt mir eine ach so tolle Botschaft, wenn der Großteil der Rezipienten überhaupt nicht klar versteht, was da eigentlich ausgesagt werden soll? Unverständlichkeit bzw. ungenaue Botschaften, die 100 Interpretationsmöglichkeiten offen lassen, sind für mich kein Zeichen von Genialität.

Ich ziehe alles vor, was eine bessere Geschichte zu bieten hat (und das ist fast alles), einen besseren Schreibstil hat (das ist auch fast alles) und gegebenenfalls, wenn das Buch / die Geschichte nicht zu Unterhaltungszwecken gedacht ist, eine klarere Botschaft besser übermittelt. Konkret zu nennen wäre zum Beispiel vom Schreibstil und der Geschichte (aufgrund der Kreativität) "Das Parfum" von Patrick Süskind, oder, wenn wir von einer zu vermittelnden Botschaft reden, "1984" von George Orwell.

NakedLunch
19.01.2010, 23:15
Beim durchlesen der ersten Seiten diese Threads ging mir wirklcih nur eine Sache durchd den Kopf " kulturbanausen " :-D Das langweiligste buch das ich je gelsen hab ich glaube das war irgendsoeine liebesschnulze die ich mir mal gekauft hatte als ich anem bahnhof4 stunden weit weg von meiner Stadt aufgewacht bin ^^ Ich weiß noch dasi ch während der ganzen Fhart dachte "das kann doch nicht wahrsein " Seite für Seite war eine tortur aber da ich sonst nichts bei mir hatte womit ich mich beschäftigen konnte blieb mir nichts anders übrig als weiterzulesen. Irgendwann kam ich dann nach einer endlosen fahrt voller herzschmerz und zurückgewiesener Liebe an meinem Zielort ankam war mir sowas von überl das ich das buch direkt im nächsten mülleimer versengt habe und gegen eine flasche bier ausgetauscht habe ^^

Schundromane gehören verboten :-D

Croczka
20.01.2010, 18:21
Don Carlos, Effi Briest, Die verwirrungen des Zöglings Törleß, Rome and Juliet oder was man nicht noch so an Scheiße lesen musste in Deutsch oder Englisch in der Schule.

Naja romeo und julia haben schon ziemlich viele sexuelle andeutungen :D also zumindest auf englisch...fast jede seite handelt von penissen oder vaginas ^^

MrMouseR
20.01.2010, 18:41
Johannes von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts

duchgelesen, nein eher duchgequält! sowas von ätzend langweilig!

und als mein deutsch LK lehrer des letzt mal gesagt hat dass das unsere nächste Lektüre wird, hab ich beinahe kotzen müssen!

na suuupi^^

Calyx
20.01.2010, 18:45
Homo Faber

find das total gut, ist eins meiner lieblingsbücher :P

1. herr der ringe, schon öfter angefangen aber immer nach ein paar seiten wieder aufgehört. ist einfach zu ausführlich und langatmig geschrieben.

2. mordshunger von frank schätzing, einfach nur langweilig!

sun0025
20.01.2010, 19:17
Also das langeweiligste Buch was ich je gelesen habe war Effi Briest. Ich musste es von der Schule aus für den Deutschunterricht lesen doch ich hab gerade mal die ersten 10 Seiten gelesen und es dann weggelegt und nie wieder angefasst. Liegt wohl daran das das ganze grotten schlecht und super langweilig geschrieben war und mich das thema überhaupt nich angesprochen hatte.

Info's zu Effi Briest (http://de.wikipedia.org/wiki/Effi_Briest)

Neonkrokant
20.01.2010, 20:32
@ Fizz-K

Indem du "Das Parfum" nennst, widersprichst du dir selbst im Hinblick auf den von dir erhobenen Originalitätsanspruch. Süskind, Vertreter der Postmoderne, bedient sich der Intertextualität, klaubt sich also ebenfalls auf verschiedenen Werken Verschiedenes zusammen.
- Das ist aber vollkommen egal! Das Buch ist absolut großartig!

Versuch doch mal, ein Buch einfach auf den Genuss der Sprache hin zu lesen, wenn der Autor derart fantastisch schreibt, dass du jedes Wort vom Papier in dich aufsaugst (damit wäre ich auch wieder bei Goethe :>), dann kann dir jede Interpretation, Konzeption oder sonst was egal sein in diesem Augenblick des Genießens. Natürlich hat Süskind einen tollen Schreibstil, aber Goethe oder Schiller stehen ihm alles andere als nach...

Bsp. Schiller: Im "Wallenstein" greift Schiller die historische Figur des Wallenstein auf, nichts Neues also. Und was macht er? Er nimmt diese Figur als Ausgangspunkt, um einen grandiosen Freiheitsbegriff zu entfalten und noch viel mehr.

Für mich macht gute Literatur unter anderem aus, dass der Autor subtil arbeitet, ich will nicht lesen: "Ihm geht es jetzt so und so, hadert hiermit und damit, darin spiegelt sich dieser und jener Charakterzug wieder", analysieren kann ich es selbst immernoch. Außerdem schränkt es doch erheblich die Aussagekraft eines Buches ein, wo das alles genau gesagt wird. Wo bleibt der Raum, sich selbst wiederzufinden?

Philosophie- oder Politikstudent?

(Ich hoffe, du liest das, ich bin allerdings die nächsten paar Tage verreist)

Vampyre
20.01.2010, 21:11
musste von der Schule aus "Aus dem Leben eines Taugenichts lesen"....anfangs hatte ich noch Hoffnungen, dass es vielleicht interessant werden könnte, diese Hoffnung wandelte sich aber bald in Verzweiflung...
Ich nur noch mit Müh und Not es fertig lesen können...grauenvoll langweilig...

Daniel Disco
25.01.2010, 19:21
nabend!

meine langweiligsten bücher waren auf jeden fall diese ganzen schul-standart bücher, wie:
- faust ( nur 1/4 gelesen den rest erzählen lassen)
- die niebelungensage (schon sehr lange her)...obwohl noch das spanneste unter den langweiligen war.

....da fehlen noch ein paar aber ihr wisst ja was ich meine!

hendl
28.01.2010, 20:31
war definitiv "mein krampf" von alf poier, hab nach 12 seiten nicht mehr gekonnt ;-) papierverschwendung ...

Peace Ð
28.01.2010, 22:41
WERTHER!!!!

Son beschissenes Drecksbuch ehrlich!!

Und Die Verwandlung war auch kein Stück besser!!!

alles diese beschissene Schullektüre-.-.-

die dämlichen Buddenbrooks tu ich mir fürs Abi zum Glück nich an, da reichts schon, wenn ich den Film gesehen hab...

Fizz-K
29.01.2010, 04:21
@ Fizz-K

Indem du "Das Parfum" nennst, widersprichst du dir selbst im Hinblick auf den von dir erhobenen Originalitätsanspruch. Süskind, Vertreter der Postmoderne, bedient sich der Intertextualität, klaubt sich also ebenfalls auf verschiedenen Werken Verschiedenes zusammen.
- Das ist aber vollkommen egal! Das Buch ist absolut großartig!

Versuch doch mal, ein Buch einfach auf den Genuss der Sprache hin zu lesen, wenn der Autor derart fantastisch schreibt, dass du jedes Wort vom Papier in dich aufsaugst (damit wäre ich auch wieder bei Goethe :>), dann kann dir jede Interpretation, Konzeption oder sonst was egal sein in diesem Augenblick des Genießens. Natürlich hat Süskind einen tollen Schreibstil, aber Goethe oder Schiller stehen ihm alles andere als nach...

Bsp. Schiller: Im "Wallenstein" greift Schiller die historische Figur des Wallenstein auf, nichts Neues also. Und was macht er? Er nimmt diese Figur als Ausgangspunkt, um einen grandiosen Freiheitsbegriff zu entfalten und noch viel mehr.

Für mich macht gute Literatur unter anderem aus, dass der Autor subtil arbeitet, ich will nicht lesen: "Ihm geht es jetzt so und so, hadert hiermit und damit, darin spiegelt sich dieser und jener Charakterzug wieder", analysieren kann ich es selbst immernoch. Außerdem schränkt es doch erheblich die Aussagekraft eines Buches ein, wo das alles genau gesagt wird. Wo bleibt der Raum, sich selbst wiederzufinden?

Philosophie- oder Politikstudent?

(Ich hoffe, du liest das, ich bin allerdings die nächsten paar Tage verreist)


Philosophie *g*

Das Parfum nannte ich im Bezug auf den Schreibstil und den Unterhaltungswert der Geschichte.

Du hast schon recht wenn du sagst, dass ein Buch gut ist, wenn man jedes Wort darin förmlich "aufsaugt". Ich finde jedoch, dass dies nicht zutrifft bei Goethe und Schiller. Wobei ich Schiller doch im Gegensatz zu Goethe weitaus besser finde.

Der Genuss von Sprache lässt bei Goethe für mich eben wegen dem so oft verwendeten jambischen Versmaß vermissen. Dieses Versmaß funktioniert meiner Meinung nach so: Man möchte eine Melodie in die Sprache bringen (die ich in keinster Weise höre) und hat strenge Vorgaben, wie genau das Schriftbild aussehen muss, um das zu schaffen.

Nun ist dieses Versmaß wie eine Schablone und wie man so schön sagt, wird was nicht passt passend gemacht. Deswegen werden viele Wörter verstümmelt (abgehackt, gedehnt), damit sie dort hineinpassen. Das kann ich auch und dazu bedarf es keines Genies. Zudem nimmt die Formulierungsweise eine bestimmte Form an, da man spezifische Wörter und Kombinationen derselben aufgrund ihrer Längen und Kürzen nur an bestimmten Stellen im Versmaß in ebenso bestimmten Konstellationen unterbringen kann. Das ist, da bin ich von überzeugt, der für Goethe typische Schreibstil. Wenn ich also ein altbackenes Vokabular habe, eine Geschichte und ein jambisches Versmaß, kann ich Goethe 1:1 kopieren.

Was ich hier Provokantes sagen will ist, dass das alles nichts Besonderes ist.

Wo ich dir aber zustimme ist, dass eine subtile Vermittlung einer Botschaft besser ist, als ein direktes Ansprechen der Problematik. Es schult den Geist und macht auch mehr Spaß, wenn man durch eigenes Nachdenken zu einer Moral gelangt. Nur der Anspruch den ich daran stelle ist, dass diese Moral durch Anstrengen des Geistes auch klar erkennbar sein muss. Nicht zu offensichtlich, aber dennoch klar. Was bringt mir eine Moral, bei der ich Zeile für Zeile separat interpretieren muss und versuchen muss, diese in den Kontext der Geschichte einzugliedern, die sich aber trotzdem nicht klar abzeichnet und auch einige andere Textstellen dem Interpretierten widersprechen? Nicht umsonst gibt es ganze Bibliotheken mit einer Fülle verschiedener Interpretationen zu Goethes Werken, die sich teilweise gänzlich widersprechen. Klar haben einige davon eine Vormachtstellung, doch trotzdem sind sich viele dort nicht einig.

Weswegen ich das alles erzähle: Wenn eine Moral nicht so klar ist, dass sich gebildete Leute nach intensivem Nachdenken darüber einigen können, ist es keine gute Geschichte.

Na ja, ich glaube ich habe meinen Standpunkt soweit dargelegt. ^^

TayLock
29.01.2010, 07:05
So ziemlich jedes Deutschbuch...
Letztens erst Woyzeck gelesn oO so krass langweilig

Winans
29.01.2010, 08:47
Ich durfte mir während des Abiturs mal die Buddenbrooks reinziehen. Wenn ich nur daran denke laufe ich gefahr, einen epileptischen Anfall zu erleiden, weil das buch sowas von langweilig war, dass ich in regelmäßigen abständen das buch gepackt und aus wut in die ecke gepfeffert habe!

Rothen
29.01.2010, 10:32
Version 5 Punkt 12 von Reinhold Ziegler oder so... habs geschafft die ersten 4 kapiutel zu lesen aber musste dann aufhörn weil ich alle 20 sekunden gesagt habe: "Boa is das scheiße"...
naja ne schullektüre halt

kurdenstyler77
29.01.2010, 15:10
also das langweiligste buch was ich gelesen hab war "after dark haruki murakami"

weil es einfack keinen sinn macht und das ende offen bleibt

kurdenstyler77
29.01.2010, 15:11
Die Verwandlung von Kafka

wir waren da in einer vorwürung und das war langweiliger als das buch glaub mir
das war die hölle!!

Aslan
29.01.2010, 15:13
Der Vorleser -.-' Richtig langweilig!

HiGh-FlY
29.01.2010, 15:15
kann ich so bestätigen, was der deutschlehrer da alles "reininterpretiert" (hat das bestimmt auch vom internet!!), is vom autor mit sicherheit nicht gewollt..

so seh ich das auch. total fail, was man da als geboten bekommt.

der hat sich sicher nich den ganzen scheiß gedacht, was da alles reininterpretiert wird. der hat einfach geschrieben und sicher nich daran gedacht was er schreiben soll, um möglichst viele leute da zum denen zu bringen und dass jeder was anderes rein interpretieren soll.

cable
29.01.2010, 15:18
Don Carlos, Effi Briest, Die verwirrungen des Zöglings Törleß, Rome and Juliet oder was man nicht noch so an Scheiße lesen musste in Deutsch oder Englisch in der Schule.
Bei Törleß und Effi Briest kann ich dir nur zustimmen, aber Romeo und Julia fand ich richtig lustig teilweise (auch wenn die Sprache ein wenig kacke zu lesen war).
Don Karlos fand ich von den Letküren in der Schule noch am besten. Hab es sogar fast fertig gelesen. Mir fehlten nur 10 Seiten oder so ;)
Die anderen Lektüren waren richtiger Mist.
Aber die englischen Lektüren (Rome und Julia, Brave new world) waren irgendwie echt cool. Mir haben sie gefallen ;)

Von daher: EFFI BRIEST!

greez

Schokoholic
29.01.2010, 23:49
Religions-Lektüre: Auf nackten Sohlen

Hat sich's sofort im Müll bequem gemacht, nachdem wir das Thema beendet hatten ^^

flosen
01.02.2010, 18:30
Effi Briest gewinnt ein spannendes Rennen knapp vor dem kleinen Hobbit.
Ansonsten Jane Eyre ist auch sehr öde.

krauti
02.02.2010, 10:00
Also ich fand die 120 Tage von Sodom war einfach nur n Literaturporno der sich über so eine lange zeit hinwegzieht... hab für 600 Seiten etwa 6 monate gebraucht ^^
so long

Kirby
02.02.2010, 16:11
mein langweiligstes buch war "die bruderschaft der runen" von michael peinkofer....
das buch ist genau so gut wie der titel :D...

der spannungsbogen bleibt immer nahe dem erdniveau :D

nico2008
02.02.2010, 16:57
die langweiligsten Bücher waren in der Schule Faust und Don Carlos, aber ich denke mal das ligt auch daran das man es lesen musste

FraggerDaddy
03.02.2010, 20:13
an sich alle Schulbücher xD

gibt aber viele die einfach nur langweilig sind

raid-rush
03.02.2010, 20:13
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