Vollständige Version anzeigen : Deutschland hinkt bei der Integration hinterher


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BoRRat
26.01.2010, 02:28
Die Integration von Muslimen in Berlin gelingt – auf Kiez- und Stadtebene. Als Deutsche fühlen sich die Berliner Muslime deswegen aber noch lange nicht. Eine neue Studie beweist, was nicht neu ist: Deutschland hinkt bei der Integration hinterher.

Berliner ja, Deutsche nein. Einer Studie des Londoner Open Society Institutes zufolge identifizieren sich die meisten Muslime in der Hauptstadt zwar mit ihrem Kiez, nicht aber mit dem Land, in dem sie leben. Nur ein Viertel derjenigen, die für die Untersuchung „Zuhause in Europa - Muslime in Europa“ in Berlin oder Hamburg befragt wurden, fühlen sich demnach als Deutsche. 70 bis 80 Prozent fühlen sich aber ihrer Stadt und dem Stadtteil zugehörig.

In London dagegen fühlen sich 72 Prozent der befragten Muslime als Briten. 40 Prozent fühlen sich von der Mehrheitsgesellschaft als Mitbürger gleicher Nationalität anerkannt - in den deutschen Großstädten geht es nur elf Prozent so. Dieses Ergebnis des Vergleichs von elf europäischen Metropolen bestätigt eine These, die nichts Neues ist: Deutschland hinkt bei der Integration hinterher. Entsprechend reflexartig fordern die Macher der Studie mehr Toleranz und mehr Bemühungen des Staates. Als Antwort darauf, dass die „gefühlte religiöse Diskriminierung“ zugenommen habe, empfehlen sie, mehr offene Religiosität zuzulassen.

Das verschleierte Plädoyer fürs Kopftuch ist nicht die einzige Unschärfe der Untersuchung. Wie viele Zuwanderer sich als Deutsche oder Briten identifizieren, hängt davon ab, wie viele tatsächlich einen deutschen oder britischen Pass haben. Insofern ist der Identitätsbefund vor allem ein Abbild des Staatsbürgerschaftsrechts. Es wäre zu viel verlangt, dass sich ein Berliner Moslem als Deutscher fühlen soll, obwohl er keiner ist.

Übrigens ergab im Mai 2009 eine Studie des Gallup-Instituts, dass die Muslime in Deutschland besonders staatsfreundlich sind. 40 Prozent empfanden eine enge Bindung zur Bundesrepublik, bei den Nicht-Muslimen waren es nur 32 Prozent. Welcher Studie Sie glauben möchten, überlassen wir ganz Ihnen.

Quelle: http://www.ksta.de/html/artikel/1264185771882.shtml

Irgendwie komisch dass sich die Moslems in anderen christlichen Ländern besser intergrieren können als in DE, woran könnte das liegen?

Trockeneis*
26.01.2010, 03:10
Irgendwie komisch dass sich die Moslems in anderen christlichen Ländern besser intergrieren können als in DE, woran könnte das liegen?

Entsprechend reflexartig fordern die Macher der Studie mehr Toleranz und mehr Bemühungen des Staates. Als Antwort darauf, dass die „gefühlte religiöse Diskriminierung“ zugenommen habe, empfehlen sie, mehr offene Religiosität zuzulassen.

________________
Meine Persönliche Erfahrung,
man sagt, dass man sich Diskriminiert fühlt, ziehen 80% der Deutschen die "Vergleich mich doch nicht mit einem Nazi" Karte oder sagen, geh doch dahin woher du herkommst und kommen mit den argumenten, bla bla bla Christlich geprägt, Selbstmordattentat, Frauenfeindlich, passt nicht in unsere Kultur und in der Türkei stehen auch keine Kirchen.

Ich kommen aus Deutschland, Land der abfälligen bemerkung...

Ich wette nen 5€er bis Morgen Mittag 15 uhr. Tauchen die Leute in meiner Sig auf und bomben hier alle wieder mal mit ihren Umwerfenden Argumenten weg.

Logos
26.01.2010, 04:50
"Deutschland hinkt bei der Integration hinterher..."

Die Studie gibt nicht Aufschluss darüber, ob die schlechtere Integration daran liegt, dass Deutschland bei der Integration hinterherhinkt, oder dass in Deutschland lebende Muslime sich schlechter integrieren.
Man bedenke dass Berlin in vielerlei Hinsicht ein anderes Pflaster ist als London, die Stadt der Überwachung.

Para
26.01.2010, 07:19
In London dagegen fühlen sich 72 Prozent der befragten Muslime als Briten.

Bei den Vorzugsrechten wie Schariagerichte, eigene Stadtviertel und das gesamte Einknicken der englischen Regierung vor dem Islam, würde ich mich als Muslim auch sehr heimisch fühlen.

neger187
26.01.2010, 09:44
Bei den Vorzugsrechten wie Schariagerichte, eigene Stadtviertel und das gesamte Einknicken der englischen Regierung vor dem Islam, würde ich mich als Muslim auch sehr heimisch fühlen.

in der tat... den größten fehler, den deutschland begehen kann, ist, den englischen weg der moslem-integration zu wählen...

sTeRe0|tYp3
26.01.2010, 09:46
ist ja auch nichts neues das deutschland hinterherhinkt ^^

ist ja wie bei bildung, außenpolitik, usw ;)

also eben typisch deutschland ..

Erazer
26.01.2010, 09:54
Eine Studie die im Endeffekt nur in eine Richtung zielt!

Eine Untersuchung warum sich die in Deutschland lebenden Moslems nicht gut integrieren, wäre eine andere Forschung die zu dieser Studie addiert werden sollte.

Bin zwar selber sehr Kulturoffen und habe nichts gegen Menschen anderer Länder, aber ein Staat ist nunmal ein Staat und sollte seine Macht in dieser Richtung auch behalten. Entweder man nimmt Bräuche, Sitten und Lebensgewohnheiten so an, oder man entscheidet sich dagegen, in einem fremden Land zu leben.

Würde mir doch genauso gehen.

Doch was Deutschland so attraktiv für die Ausländer macht, hier bekommt man Kohle ohne was dafür zu tun. Jeder wird aufgefangen und kann sich klein Istanbul nachbauen. Man wird nicht gestört, kann sich frei entfalten und fertig.
Ich denke mal das 75% der Muslime in Deutschland leben, weil sie hier finanziell abgesichert sind und keinen Finger krümmen müssen. Die restlichen 25% möchten in Deutschland beruflich was erreichen.

Schade eigentlich, welchen Staat sollen sich Deutsche aussuchen um sich so niederlassen zu können? Wo mir der Staat Geld zukommen lässt und ich Rente bekomme ohne das ich in dem Land gearbeitet habe? Wo man meine Kultur respektiert und ich anfangen kann, auf Kosten anderer eigenen Moscheen und Tempel zu errichten? Ich die Sprache nicht kenne und mich um nix kümmern muss aber mir an nichts fehlt ?

graci
26.01.2010, 10:12
Eine Studie die im Endeffekt nur in eine Richtung zielt!

Eine Untersuchung warum sich die in Deutschland lebenden Moslems nicht gut integrieren, wäre eine andere Forschung die zu dieser Studie addiert werden sollte.

Bin zwar selber sehr Kulturoffen und habe nichts gegen Menschen anderer Länder, aber ein Staat ist nunmal ein Staat und sollte seine Macht in dieser Richtung auch behalten. Entweder man nimmt Bräuche, Sitten und Lebensgewohnheiten so an, oder man entscheidet sich dagegen, in einem fremden Land zu leben.

Würde mir doch genauso gehen.

Doch was Deutschland so attraktiv für die Ausländer macht, hier bekommt man Kohle ohne was dafür zu tun. Jeder wird aufgefangen und kann sich klein Istanbul nachbauen. Man wird nicht gestört, kann sich frei entfalten und fertig.
Ich denke mal das 75% der Muslime in Deutschland leben, weil sie hier finanziell abgesichert sind und keinen Finger krümmen müssen. Die restlichen 25% möchten in Deutschland beruflich was erreichen.

Schade eigentlich, welchen Staat sollen sich Deutsche aussuchen um sich so niederlassen zu können? Wo mir der Staat Geld zukommen lässt und ich Rente bekomme ohne das ich in dem Land gearbeitet habe? Wo man meine Kultur respektiert und ich anfangen kann, auf Kosten anderer eigenen Moscheen und Tempel zu errichten? Ich die Sprache nicht kenne und mich um nix kümmern muss aber mir an nichts fehlt ?

wegen solchen Meinungen hängt die integration hinterher. Populismus pur ohne Differenzierung. Finde auch, dass 75% der Muslime nix tun wollen *lol*

exitus
26.01.2010, 11:01
Intergrations-Diskussion die xxx ?

Langsam kann ich das Thema hier nicht mehr hören und lesen. Das ist doch nur noch Spam. Vll sollten wir mal überlegen oder abstimmen ob die Islamisierung der Westlichenwelt (sorry für die Wortwahl) eine eigene Rubrik bekommt :D es kommen ja fast Täglich neue Themen für das Thema hinzu....

Ferkel
26.01.2010, 11:16
ist ja auch nichts neues das deutschland hinterherhinkt ^^

ist ja wie bei bildung, außenpolitik, usw ;)

also eben typisch deutschland ..

Ich weiß nicht, wie es bei dir aussieht. Ich komme mir nicht so vor, als würde ich bei der Bildung "hinterherhinken". Und die meisten Leute, mit denen ich befreundet bin, eigentlich auch nicht :)

Zum Thread möchte ich anmerken, dass man es kaum den Deutschen in die Schuhe schieben kann, dass Integration oftmals nicht funktioniert.

Es wird nunmal immer Differenzen zwischen Immigranten und Deutschen geben. Aber sowas kann man doch friedlich lösen.

neger187
26.01.2010, 12:33
[...] Irgendwie komisch dass sich die Moslems in anderen christlichen Ländern besser intergrieren können als in DE, woran könnte das liegen? [...]

an welche länder denkst du da?

in großbritannien kann man wohl kaum von einer integration sprechen... da wurden voraussetzungen für eine muslimische parallelegesellschaft geschaffen, so wie es Para schon geschrieben (http://board.raidrush.ws/showpost.php?p=9262041&postcount=4) hat. das hat nichts mit integration zu tun, mit toleranz schon gar nicht - sondern mit ignorieren.

schauen wir uns nur mal italien, frankreich und die niederlande an: diese länder haben gravierende probleme mit der integration von muslimen.

gibt es überhaupt staaten, in denen die integration muslimischer einwanderer problemlos verläuft?

stropharia
26.01.2010, 12:57
man sagt, dass man sich Diskriminiert fühlt, ziehen 80% der Deutschen die "Vergleich mich doch nicht mit einem Nazi" Karte oder sagen, geh doch dahin woher du herkommst und kommen mit den argumenten, bla bla bla Christlich geprägt, Selbstmordattentat, Frauenfeindlich, passt nicht in unsere Kultur und in der Türkei stehen auch keine Kirchen.

da kann ich dir nur zustimmen diese standartargumente von konserativen halt...
und in der türkei stehen auch kirchen und es gibt ganze deiutsche-viertel....

und was soll der quatsch von wegen integration ich meine was soll das??
sollen sie nun vergessen wo sie herkommen? ihre kultur wechseln? ihren glauben?
ihre ess oder kleidungsgewohnheiten?oder was bedeutet integration?
sollen sie nu scheinefleisch essen und bier trinken??
oder sich deutsch verhalten???und was bitte ist deutsches verhalten?

Para
26.01.2010, 13:00
Die Anpassung an kulturellen Gepflogenheiten wäre ausreichend. Und das beginnt mit dem erlernen der dt. Sprache.

und in der türkei stehen auch kirchen

Kirchen, die kurz vor dem Zusammenbruch stehen, weil die Regierung sich weigert, Sanierungsarbeiten zu genehmigen.

Fle3
26.01.2010, 14:05
Naja ohne gegen den Glauben oder gernerell Ausländer zu wettern...
Aber man muss schon sagen, dass einfach viele der Kulturellen Gewohnheiten einfach nicht in unser deutsches Schema passen...
Dazu kommt das es wirklich verdammt viele gibt die auch einfach kein Deutsch können und das ist so eine Sache die man schon können sollte ...
Nur leider ist es halt so das sich die Türken die hier sind meist türkischer verhalten als in ihrer eigenen Heimat was das ganze natürlich problematisch macht...

Ich finde das es schon auf Gegenseitigkeit beruht und nicht nur die Deutschen / Deutschland alleine dran schuld ist wie immer behauptet wird... -.-


MFg Fle3

stropharia
26.01.2010, 14:17
hmm ist bzw war es nicht so das nach dem krieg vor allem türkische menschen (verbündete)
eingeladen wurden das land wieder aufzubauen...
und man davon ausging das sie sich wieder verpissen sobald es in deutschland wieder
*bergauf* ging?
hmm doch zum erstaunen der damaligen politiker blieben sie einfach...
Nur leider ist es halt so das sich die Türken die hier sind meist türkischer verhalten als in ihrer eigenen Heimat was das ganze natürlich problematisch macht...

ich glaube das was du meinst nennt man asozial bzw unsozial und hat nichts mit türken im allgemeinen zu tun klaro gibt es unterschiede südländer reden meist lauter ect...
doch die die auffallen sind halt die assis...die türken die hier arbeiten und arbeitsplätze (sogar)
schaffen passen erstens nicht ins raster und fallen auch nicht so auf...
hmm genauso könnte man das mit deutschen in malle vergleichen lol
verhalten die sich auch zu deutsch??

Shnuppl
26.01.2010, 14:21
hmm ist bzw war es nicht so das nach dem krieg vor allem türkische menschen (verbündete)
eingeladen wurden das land wieder aufzubauen...
und man davon ausging das sie sich wieder verpissen sobald es in deutschland wieder
*bergauf* ging?
hmm doch zum erstaunen der damaligen politiker blieben sie einfach...

Nein. Türken kamen nach Ende des Wirtschaftswunders.
1962 wurde, glaub ich 1961 wurde der Gastarbeitervertrag zwischen Deutschland und der Türkei unterzeichnet, vereinbart war tatsächlich das Rotationsprinzip (d.h. für 2 Jahre in Deutschland zu arbeiten)


Für weitere Infos:

Es zeigt sich, dass die Initiative, ausländische Arbeitskräfte anzuwerben, in keinem der untersuchten Fälle von der Bundesrepublik Deutschland ausging und zudem keinerlei arbeitsmarktpolitischen Überlegungen folgte. Es waren die Regierungen der Entsendeländer, die ihre Bitten an die Bonner Ministerien herantrugen. Ihre Beweggründe konnten dabei ganz unterschiedlicher Natur sein.

Italien, das seine Wirtschaft schon früh völlig auf eine europäische Zusammenarbeit ausgerichtet hatte, litt unter einem erdrückenden Handelsbilanzdefizit. Die 1953 laufenden Handelsgespräche wurden auf italienischen Wunsch erweitert. Es sollten Italiener in Deutschland arbeiten dürfen, mit deren DM-Transfers das Bilanzdefizit in der Heimat ausgeglichen und die hohe Arbeitslosigkeit gesenkt würde. ...

Die Anwerbevereinbarungen mit Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Marokko und Tunesien standen alle unter ähnlichen Vorzeichen. Jeweils ging der Anstoß von diesen Ländern selbst aus, die mit der Entsendung ihrer Arbeitskräfte eigene Probleme zu bewältigen suchten. Sie wollten ihre aus der westdeutschen Exportstärke erwachsenen Devisenschwierigkeiten lösen, die heimische Arbeitslosigkeit reduzieren oder die ohnedies im Gang befindliche Emigration im Bereich der qualifizierteren Arbeiter kanalisieren und wenigstens deren Abwanderung verhindern. ...

http://www.faz.net/s/RubA330E54C3C12410780B68403A11F948B/Doc~E7C7F4A387A004525B89411E4B08767A3~ATpl~Ecommon~Scontent.html


EDIT: es sagt einfach alles über Deutschland aus, dass tatsächlich große Teile der deutschen Bevölkerung zu wissen meinen, die Türken hätten Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.

Fle3
26.01.2010, 14:28
ich glaube das was du meinst nennt man asozial bzw unsozial und hat nichts mit türken im allgemeinen zu tun klaro gibt es unterschiede südländer reden meist lauter ect...
doch die die auffallen sind halt die assis...die türken die hier arbeiten und arbeitsplätze (sogar)
schaffen passen erstens nicht ins raster und fallen auch nicht so auf...
hmm genauso könnte man das mit deutschen in malle vergleichen lol
verhalten die sich auch zu deutsch??


Mhh dann hätte ich mich anders ausdrücken sollen. ^^
Ich meine nicht asi oderso, ich meinte es in der Hinsicht, dass es viele Türken gibt die hier in Deutschland ihren Glauben und ihre '' Ehre '' noch mehr verteidigen als in der Türkei selbst.
Weil sie sich hier als Minderheit sehen und nicht untergehen wollen...

Mir geht es darum, wenn sie sich nichmal verhlaten würden, dann würde hier keiner Probleme machen würde ich jetzt so behaupten...
( Mit SIE sind natürlich der Anteil der Türken gemeint die hier scheiße Bauen...)

Das es auch normale Türken gibt, die arbeiten oder sogar Arbeitsplätze schaffen, will ich weder Kritisieren noch runtermachen. Ganz im Gegenteil ich finds gut das die sich so gut hier eingebracht haben !

Was nur eher den normalen Türken auf den Sack geht, ist das sie einfach über einen Kamm geschoben werden mit all den anderen Asitürken die wen am Bahnhof zusammenschlagen oder ka...



MFg Fle3

rhino
26.01.2010, 14:28
Im Grundgesetz steht, dass diverse Personen, egal welcher Herkunft, in Deutschland geduldet sind. Dass sie erwünscht sind, steht nirgends ! ;)

Und die Integration liegt nicht an uns, sondern an denen. Wer sich scheiße benimmt, sollte auch nicht als deutscher angesehen werden, sondern abgeschoben werden!!!

sun0025
26.01.2010, 14:39
ist es nicht egal ob sich Ausländer die in deutschland wohnen als deutsche fühlen ?

Und Deutschland ist auch nicht dafür verantwortlich das diese Leute integriert werden meiner meinung nach. Wenn Leute aus fremden ländern hier wohnen möchsten dann schön und gut aber dann sollten die sich auch an die Kultur anpassen und sich ordentlich benehmen! Und dann würden diese sich automatisch als ein Teil des ganzen betrachten. Zumal ob sich Leute als Deutsche fühlen ist ja auch eine Frage ob jemand akzeptiert wird oder nicht und sowas hängt starkt von eigenen Verhalten ab!

mfg.

rhino
26.01.2010, 14:46
okay. gleich 50 % der deutschen raus hier :D
mit dir gleich mit.


ich habe natürlich die Immigranten gemeint. Und ich kann mich benehmen und mache das auch so.

neger187
26.01.2010, 15:01
dass die integration muslimischer einwanderer generell problematisch ist, kommt bei dieser diskussion meiner meinung nach zu kurz. nicht nur deutschland hat dieses problem...

Finq
26.01.2010, 15:12
Nur leider ist es halt so das sich die Türken die hier sind meist türkischer verhalten als in ihrer eigenen Heimat was das ganze natürlich problematisch macht...
Kannst du mir mal bitte erklären, wie man sich "türkisch" verhält?
Und Deutschland ist auch nicht dafür verantwortlich das diese Leute integriert werden meiner meinung nach. Wenn Leute aus fremden ländern hier wohnen möchsten dann schön und gut aber dann sollten die sich auch an die Kultur anpassen und sich ordentlich benehmen! Und dann würden diese sich automatisch als ein Teil des ganzen betrachten. Zumal ob sich Leute als Deutsche fühlen ist ja auch eine Frage ob jemand akzeptiert wird oder nicht und sowas hängt starkt von eigenen Verhalten ab!
Da haben wir uns als zivilisiertes Land "leider" die Bürde aufgehalst, Fremde freundlich zu begrüßen... Onkel Adolf ist auch vielleicht nicht ganz unschuldig daran, dass man den Einwanderern hier freundlicher als in anderen Ländern entgegenkommen muss.

Ich bin ja immer ncoh dafür, dass man es so macht wie in der Schweiz .. rein wer nen Job hat, egal of Türke, Deutscher, Ami, Kroate oder Afrikaner.

GaaraDerWüste
26.01.2010, 15:31
Hm wieder son Thema?
Naja ich will hier jetzt nicht wieder mit den üblichen Verdächtigen über das Thema Moslems blablub unterhalten, aber sich zu integrieren und sich als Ausländer fühlen sind 2 unterschiedliche Sachen.
Ich bin auch integriert, behersche die deutsche Sprache perfekt, hab Abitur, studiere, hab nen deutschen Pass, trotzdem fühle ich mich nicht als Komplett Deutscher.
Dieser kleine Unterschied, dass man nicht hier in dem Land geboren ist sitzt doch in einem drin, und das geht net weg nur weil man aufm Papier Deutscher ist.
Ich fühle mich als Russe der in Deutschland lebt, betrachte aber sowohl Russland als auch Deutschland als meine Heimat.
Wie gesagt, schon allein, dass man woanders geboren wurde und ne andere Muttersprache hatte, unterscheidet einen ein lebenlang von nem hier Gebürtigen.

Wenn ich neben hier gebürtigen Deutschen stehe, dessen Eltern usw. auch Deutsche sind, und wir beide gefragt werden was wir sind, er sagt Deutscher, dann kann ich doch nicht auch sagen, dass ich Deutscher bin, denn es gibt doch nen Unterschied zwischen uns beiden.

Deswegen finde ich, dass wenn man sagt, man fühle sich nicht als Deutscher, es nichts mit der Integration zu tun hat.
Also wenn einer sagt, er sieht sich als Deutscher, dann wird er wohl auch warscheinlich integriert sein, aber wenn einer sagt er fühle sich nicht als Deutscher, dann heisst es nicht zwangsmäßig, dass er nicht integriert sei.

dass die integration muslimischer einwanderer generell problematisch ist, kommt bei dieser diskussion meiner meinung nach zu kurz. nicht nur deutschland hat dieses problem...

Joa es ist problematisch, weil die einfach aus ner ganz anderen Kultur kommen, logisch, dass es sich viele damit schwer tun, es ist einfach so. Weiss nicht warum dann alle anfangen rumzuhacken, es ändert sich doch nichts an der Schwierigkeit wenn alle sagen "los integriert euch doch mal"
Das dauert halt länger als bei Leuten ausm Ostblock oder so.
Wenn man dazu gedrängt wird, hat das eher den gegenteiligen Effekt.

Natürlich gibts Sachen die die Integration beschleudnigen könnten, z.b nicht alle Ausländer in eine Ecke stecken, sodass die sich dann garnet integrieren brauchen.

Deswegen versteh ich nicht, was hier alle am diskutieren und am aufregen sind, das braucht eben seine Zeit. Und eure ganzen Threads ala "Guck mal, im Iran wurde ein Weib gesteinigt, scheiss Moslems , sollen sich mal alle verpissen " bringen 0.

Hm jetzt hab ich mich ja doch mit nem üblichem Verdächtigen über das Thema Moslems unterhalten xD

neger187
26.01.2010, 20:44
ich würde dem zustimmen, dass integration nicht gleichzeitig bedeutet, sich auch mit deutschland identifizieren zu können.

identifikationsprozesse mit übergeordneten instanzen oder bezeichnungen sind auch für gebürtige deutsche nicht ganz unproblematisch... was macht einen menschen denn aus? bestimmte charaktermerkmale, dinge, die man erlebt hat, das nähere umfeld und die gegend, in der man aufgewachsen ist - sachen wie die staatsbpürgerschaft rangieren meiner meinung nach eher auf den hinteren plätzen... und sind im täglichen miteinander von geringerer bedeutung, begreift man die staatsbürgerschaft als reine formalie.

einer bestimmten nationalität anzugehören, bedeutet natürlich auch, auf bestimmte weise kulturell geprägt zu sein. dies hat widerrum auswirkungen auf die mentalität des menschen und spielt im umgang mit anderen menschen wieder eine entscheidende rolle.

wenn man integration messbar machen will, sollte man dies hauptsächlich an greifbaren indikatoren wie z.b. sprachkenntnis, bildungsstand, arbeit und sozialen status festmachen und nicht an diffusen gefühlen.

warum geht man eigentlich davon aus, dass eine integration immer zu erreichen ist? vielleicht ist integration nicht immer möglich... man sollte sich die wahrheit einfach mal eingestehen, anstatt idealen und wunschvorstellungen nachzulaufen, die in der realität kläglich gescheitert sind.

GaaraDerWüste
26.01.2010, 22:08
warum geht man eigentlich davon aus, dass eine integration immer zu erreichen ist? vielleicht ist integration nicht immer möglich... man sollte sich die wahrheit einfach mal eingestehen, anstatt idealen und wunschvorstellungen nachzulaufen, die in der realität kläglich gescheitert sind.

rein theoretisch isses immer zu erreichen.
Selbst wenn du sonen radikalen strenggläubigen Moslem hast, der die westliche Welt total hasst, isses thereotisch möglich.Das würd nur so verdammt lang dauern, dass er es nicht erlebt, sindern stattdessen seine Kinder oder Enkel dann die Integration fortsetzen.
Wie gesagt, wenn ein großer kultureller Unterschied besteht, kann sich das über mehrere Generationen hinauszögern.
Und das erreicht man nicht indem man drängt, sondern durch Unterstützung und teilweise Verständnis. Auch mit learning by doing sollte es besser klappen.
Wenn man die ganzen Moslems/Ausländer aus den ganzen Vierteln wie z.b Kreuzberg, Neuköln usw rausholt und über mehrere Städte verteilt, integrieren sie sich auch durchs alltägliche Leben.

sun0025
26.01.2010, 22:25
Ich bin ja immer ncoh dafür, dass man es so macht wie in der Schweiz .. rein wer nen Job hat, egal of Türke, Deutscher, Ami, Kroate oder Afrikaner.


dem kann ich mich auch nur vollkommen anschließen. Ich mein viel Ausländer nutzen das aus das sie hier Harz 4 oder ähnliches kassieren. Und damit lässt es sich bei uns nicht schlecht leben!

Und Onkel Adolf ist nur teilweise daran schult denk ich mal er hat zwar viele ausländer zum bau von Autoabahnen bauen eingeladen aber mehr ja auch nciht ?!

mfg.

access denied
26.01.2010, 23:09
Ich bin ja immer ncoh dafür, dass man es so macht wie in der Schweiz .. rein wer nen Job hat, egal of Türke, Deutscher, Ami, Kroate oder Afrikaner.

Genau, weil das ja auch die Schweizer Realität ist.
Und die Schweizer hassen ja auch gar nicht die Deutschen, von denen sie annehmen, sie nähmen ihnen die Jobs weg.
Wie kann man eigentlich immer die Schweiz heranziehen, ein stockkonservatives, rassistisches und reaktionäres Land.

Dr. Manhattan
26.01.2010, 23:38
Reaktionär? Wieso? Weil dort das Volk entscheiden darf, wie es in einer Demokratie der Fall sein sollte?

Wie kann man sowas daherreden... totaler Nonsense.

Und wieso die Integration hier fehlschlägt, frage ich mich auch. Vorallem, da jeder Ausländer hier mit Lunchpaket empfangen wird und einfach jeden Service bekommt.

maxi122
27.01.2010, 07:45
ist ja auch nichts neues das deutschland hinterherhinkt ^^

ist ja wie bei bildung, außenpolitik, usw ;)

also eben typisch deutschland ..

meinst weil unsere ingenieure auf der ganzen welt den besten ruf genießen ?


zur integration
es gibt wenig länder die so viel integrieren wie deutschland. Ein stück weit sollten aber auch die personen überhaupt integriert werden wollen.

TheRebornVI
27.01.2010, 17:54
Was ich an solchen Themen komisch finde:

Deutschland hat 9,x % Ausländer England 5,x% also mal knapp die Hälfte. Wenn sich hier so wenig mit Deutschland identifizieren können, wieso leben dann hier so viele? Das hätte sich der Autor fragen sollen, aber GaaraDerWüste gibt hier das richtige Stichwort:

Integration hat NICHTS mit dem Gefühl ein "Deutscher" zu sein gemein. Also kann der Thread geschlossen werden, weil diese Studie Null bringt.

Find es eh schwachsinnig diese Nationalfrage, man wird per Zufall in ein Land geboren und ist "stolz" auf sein Land... aber das ist ein anderes Thema.

Die.Wilde.Hilde
27.01.2010, 17:57
[...]Find es eh schwachsinnig diese Nationalfrage, man wird per Zufall in ein Land geboren und ist "stolz" auf sein Land... aber das ist ein anderes Thema.
Stolz aus Mangel an einem Ich-Bewusstsein, dass eremitenhaft existieren kann, ohne psychisch zu Grunde zu gehen. Darüber hinaus ist es bei einigen, wenigen eine Art Dankbarkeit für sozialen Status, Lebensstandard, und so weiter.
Wobei ich das erste viel interessanter finde.

ambock18
27.01.2010, 18:31
________________

Ich wette nen 5€er bis Morgen Mittag 15 uhr. Tauchen die Leute in meiner Sig auf und bomben hier alle wieder mal mit ihren Umwerfenden Argumenten weg.

hey trockeneis du hast 5€ gewonnen:D

das problem, dass einige ausländer hier in deutschland nicht "integriert" sind, ist dass deutschland sich als nur vorübergehendes aufhalts land angesehen hat und viel zu spät erkannt hat, dass sie doch ein einwanderungs land sind.

Die.Wilde.Hilde
27.01.2010, 18:54
hey trockeneis du hast 5€ gewonnen:D

das problem, dass einige ausländer hier in deutschland nicht "integriert" sind, ist dass deutschland sich als nur vorübergehendes aufhalts land angesehen hat und viel zu spät erkannt hat, dass sie doch ein einwanderungs land sind.
Das ist nicht das Problem. Das ist ein Problem. Wenn das das Problem ist, dann brauchst du ein bisschen Nachhilfe in differenziertem Durch-die-Welt-gehen.

Mumima
30.01.2010, 11:51
Die Studie gibt nicht Aufschluss darüber, ob die schlechtere Integration daran liegt, dass Deutschland bei der Integration hinterherhinkt, oder dass in Deutschland lebende Muslime sich schlechter integrieren.

Ganz meine Meinung. Die Studie stellt ein paar Tatsachen fest, welche aber keinen wirklichen Aufschluss über die Lage bringen.

So eine Studie sollte man nicht in Hauptstädten oder Metropolen durchführen. In solchen internationalen Ballungszentren gibt es jede Nationalität. Ein erfolgreicher Geschäftsmann fühlt sich wahrscheinlich in jeder Stadt auf der Welt wohl. Man sollte viel ehr in kleineren Städen fragen.

ambock18
30.01.2010, 14:31
Das ist nicht das Problem. Das ist ein Problem. Wenn das das Problem ist, dann brauchst du ein bisschen Nachhilfe in differenziertem Durch-die-Welt-gehen.

es ist auf jedenfall das hauptproblem.
was ist denn sonst das problem?
achja es ist ja die schuld der ausländer, weil die sich ja weigern sich zu integrieren und die politik ja nicht dafür zuständig ist. stimmst?

Die.Wilde.Hilde
30.01.2010, 14:43
es ist auf jedenfall das hauptproblem.
was ist denn sonst das problem?
achja es ist ja die schuld der ausländer, weil die sich ja weigern sich zu integrieren und die politik ja nicht dafür zuständig ist. stimmst?
Es es ist doch kein einseitiges Problem. Desehalb auch nicht das Problem, sondern nur eines. Wenn du das anders siehst, dann tut mir das leid.
Und hör(t) doch mit diesen "versteckten", primitiven Anfeindungen auf. Du/Ihr mach(s)t dich/euch noch lächerlicher, als du/ihr es teilweise ohnehin schon bist/seid. Da wird einem ja übel.

stropharia
30.01.2010, 18:56
zum thema integration und den ganzen holrollern hier fällt mir nur noch
herr pispers ein ;) bester comedian meinermeinung nach...
und recht hat er

http://www.youtube.com/watch?v=U0JRfYZDHG8

Rothen
31.01.2010, 09:14
Es ist ja nicht die Integration von Deutschlands seite aus..... es ist die Integration von der Imigranten.... viele wollen sich ja nicht integrieren und auch wenn se schon seid 15 Jahren hier leben können vile immer noch kein Deutsch, weil die da kein Bock drauf haben...

Nach meines wissens, will deutschland das jetzt so machen das die Imigranten Deutsch lernen müssen, ansonsten müssen die wieder gehn...

hat mir zumindest einer meiner Lehrer gesagt glaube ich... :D war mal wieder halb am pennen

Nees
31.01.2010, 09:47
Es ist ja nicht die Integration von Deutschlands seite aus..... es ist die Integration von der Imigranten.... viele wollen sich ja nicht integrieren und auch wenn se schon seid 15 Jahren hier leben können vile immer noch kein Deutsch, weil die da kein Bock drauf haben...

Nach meines wissens, will deutschland das jetzt so machen das die Imigranten Deutsch lernen müssen, ansonsten müssen die wieder gehn...

hat mir zumindest einer meiner Lehrer gesagt glaube ich... :D war mal wieder halb am pennen

Ja das du in der Schule halb am pennen bist merkt man dir an. Hast du dir das Video mal angesehn was dein Vorposter gepostet hat? Trifft nämlich zu, wie die Faust aufs Auge.
Hier ist noch eine Interessante Sache für euch:

http://www.youtube.com/watch?v=vBymgOyEUzk

Rothen
31.01.2010, 10:01
Sorry... aber ich denke das 2006 und 2010 ein großer unterschied ist... und ich denke das sich in den 4 Jahren schon etwas mehr verändert hat, auch wenn das Video eigentlich gut passt ....
desweitern bin ich der Meinung das wenn sie hier "leben" wollen das sie auch ruhig unsere sprachen sprechen sollten... zumindest ist Sprache ein großer Teil des lernens und der Kommunikation...

Nees
31.01.2010, 10:06
Wir sprechen unsrere Sprache ja nicht mal selbst. Sowas kann man keinem Menschen antun ;)

skate^
31.01.2010, 10:11
in der tat... den größten fehler, den deutschland begehen kann, ist, den englischen weg der moslem-integration zu wählen...

sign

man kann nicht verlangen das man integriert wird, wenn man sich selber nicht integrieren will.
die moslems wollen das deutschland so wird wie sie es wollen, die deutschen wollen das die moslems sich an die regeln und gesetze des deutschen landes halten.

wer ist da wohl im unrecht? "DIE DEUTSCHEN NATÜRLICH!!!!!" crap.

ich mein hallo?! die meisten der ausländer in deutschland können nichtmal richtig deutsch und wollen auch kein deutsch lernen?! sollen wir alle deswegen türkisch/arabisch/italienisch/spanisch etc lernen nur damit sich die heimisch fühlen?!

wer in einem land leben will kann und darf nicht verlangen das das ganze land sich einem zu füssen wirft.

müll -.-

an alle hater: flamet ruhig, ist meine meinung und die lass ich mir nicht austreiben.

ambock18
31.01.2010, 17:55
Es es ist doch kein einseitiges Problem. Desehalb auch nicht das Problem, sondern nur eines. Wenn du das anders siehst, dann tut mir das leid.
Und hör(t) doch mit diesen "versteckten", primitiven Anfeindungen auf. Du/Ihr mach(s)t dich/euch noch lächerlicher, als du/ihr es teilweise ohnehin schon bist/seid. Da wird einem ja übel.

ne es tut mir ehr leid für dich.

das wichtigste für die integration ist bildung.
wer ist denn daran schuld, dass die ausländischen kinder nicht besonders gebildet sind?
sie selbst? die eltern?
der deutsche staat ist nach dem grundgesetz verpflichtet, jeden menschen die selbe chancen zur bildung zu geben.
wenn sie es nicht schaffen, dann ist es der fehler der deutschen politik.

Die.Wilde.Hilde
31.01.2010, 18:04
ne es tut mir ehr leid für dich.

das wichtigste für die integration ist bildung.
wer ist denn daran schuld, dass die ausländischen kinder nicht besonders gebildet sind?
sie selbst? die eltern?
der deutsche staat ist nach dem grundgesetz verpflichtet, jeden menschen die selbe chancen zur bildung zu geben.
wenn sie es nicht schaffen, dann ist es der fehler der deutschen politik.
Wieso ist jetzt die Bildung das Problem? Migranten haben doch die Möglichkeit die Schule zu besuchen und die schulische Ausbildung zu erhalten, die ihren Fähigkeiten, beziehungsweise dem Willen diese umzusetzen, entspricht, oder sehe ich das falsch?

exitus
31.01.2010, 18:06
Naja ich gebe dir in dem Punkt recht, dass der deutsche Staat letztendlich jedem die gleiche Chance offenbart und bewilligt. Jedem selbst ist überlassen ob er etwas daraus formen will oder nicht. Und leider tun das anscheinende Kinder mit Imigrationshintergrund in der Relation eher selten.

Somit kommt hier wohl das Sprichwort: "Jeder ist seine Glückes Schmied! " wohl ziemlich gut.

Edit: Richtig, was er damit meinte ist, was du auch schon angesprochen hast. Der fehlende Wille - von Imigrantenkindern zu leistungserbringung oder Bildungserweiterung.

mr.knut
31.01.2010, 18:14
Dieses lächerliche Hagen Rether video zeigt nur einmal mehr wieso ihr so verblendet seid.
das ist, ungelogen, das lächerlichste was ich in dem bereich jemals gesehen habe. soviel scheisse und soviel doppelmoral auf einem haufen sieht man selten.

Die.Wilde.Hilde
31.01.2010, 18:18
Ich bin der Meinung, dass das bi-kulturelle Aufwachsen innerhalb zweier grundsätzlich verschiedener Kulturen häufig ein Problem darstellt. Da die älteren Generationen oftmals noch viel traditionelles mit sich tragen, ist es für die jüngste schwierig, die richtige Balance zu finden und sich dementsprechend in die Gesellschaft einzufügen, und zwar auf eine Weise, die beiden Seiten zu Gute kommt.

Dieser zwischenkulturelle Stand ist in meinen Augen maßgeblich an Ängsten, Sorgen und den daraus resultierenden Schutzhandlungen beteiligt, denn Einflüsse wollen verarbeitet werden und wenn diese, wie bereits gesagt, sehr verschieden sind und sich teils sogar konfligierend zu einander verhalten, erwachsen daraus Situationen, wie wir sie zur Genüge kennen.

Dies ist natürlich nicht alles, ich möchte kein Schwarz-Weiß-Bild zeichnen, auch wenn das einige hier sicher mit Freuden betrachteten oder mit Wut verteufelten.

Ein Grund für das Erschweren der Integration in die bereits bestehende, funktionierende Gesellschaft ist diese selbst. Migration ist zu einem gewichtigen Streitpunkt geworden, die jüngste Generation sieht sich offenerer, breitgefächerter Skepsis gegenüber, die bisweilen in lauthalser, offener Feindseligkeit mündet. Es ist nicht mehr so einfach funktionierender, akzeptierter, eingegliederter Teil unserer Gesellschaft zu werden, wie es das vor 20 Jahren noch war.


Man kann aber das Ganze nicht auf eine einfache Frage nach der Schuld reduzieren, und man kann solch eine Frage, so sie denn gestellt wird, wie hier so gerne, beziehungsweise komplexere Fragen nicht hier beantworten.

!nV!$!bL3
31.01.2010, 18:18
Hm wieder son Thema?
Naja ich will hier jetzt nicht wieder mit den üblichen Verdächtigen über das Thema Moslems blablub unterhalten, aber sich zu integrieren und sich als Ausländer fühlen sind 2 unterschiedliche Sachen.
Ich bin auch integriert, behersche die deutsche Sprache perfekt, hab Abitur, studiere, hab nen deutschen Pass, trotzdem fühle ich mich nicht als Komplett Deutscher.
Dieser kleine Unterschied, dass man nicht hier in dem Land geboren ist sitzt doch in einem drin, und das geht net weg nur weil man aufm Papier Deutscher ist.
Ich fühle mich als Russe der in Deutschland lebt, betrachte aber sowohl Russland als auch Deutschland als meine Heimat.
Wie gesagt, schon allein, dass man woanders geboren wurde und ne andere Muttersprache hatte, unterscheidet einen ein lebenlang von nem hier Gebürtigen.

Wenn ich neben hier gebürtigen Deutschen stehe, dessen Eltern usw. auch Deutsche sind, und wir beide gefragt werden was wir sind, er sagt Deutscher, dann kann ich doch nicht auch sagen, dass ich Deutscher bin, denn es gibt doch nen Unterschied zwischen uns beiden.

Deswegen finde ich, dass wenn man sagt, man fühle sich nicht als Deutscher, es nichts mit der Integration zu tun hat.
Also wenn einer sagt, er sieht sich als Deutscher, dann wird er wohl auch warscheinlich integriert sein, aber wenn einer sagt er fühle sich nicht als Deutscher, dann heisst es nicht zwangsmäßig, dass er nicht integriert sei.



Joa es ist problematisch, weil die einfach aus ner ganz anderen Kultur kommen, logisch, dass es sich viele damit schwer tun, es ist einfach so. Weiss nicht warum dann alle anfangen rumzuhacken, es ändert sich doch nichts an der Schwierigkeit wenn alle sagen "los integriert euch doch mal"
Das dauert halt länger als bei Leuten ausm Ostblock oder so.
Wenn man dazu gedrängt wird, hat das eher den gegenteiligen Effekt.

Natürlich gibts Sachen die die Integration beschleudnigen könnten, z.b nicht alle Ausländer in eine Ecke stecken, sodass die sich dann garnet integrieren brauchen.

Deswegen versteh ich nicht, was hier alle am diskutieren und am aufregen sind, das braucht eben seine Zeit. Und eure ganzen Threads ala "Guck mal, im Iran wurde ein Weib gesteinigt, scheiss Moslems , sollen sich mal alle verpissen " bringen 0.

Hm jetzt hab ich mich ja doch mit nem üblichem Verdächtigen über das Thema Moslems unterhalten xD

Die meisten moslems hier in deutschland gehören aber zur 2 3 oder gar 4 generation. Dessen eltern dan deutsche sind , die auch in deutschland geboren werden? Deutschland selber tut sehr viel fuer die integration, andere koennen sich hier auch sehr gut integrieren, asiaten, spanier, afrekaner. Ich denke das hat eher was mit dem Islam zu tuhen der die integration verhindert, und das es konflikte zwischen den Regeln, werte und normen des Korans gibts die hier auf konflikte in deutschland stoßen

neger187
31.01.2010, 18:35
am ende des tages sollte man sich die frage stellen, ob immigration grundsätzlich etwas gutes ist und ob wirklich alle kulturen zueinander kompatibel sind.

Wardriver
31.01.2010, 18:44
Entsprechend reflexartig fordern die Macher der Studie mehr Toleranz und mehr Bemühungen des Staates. Als Antwort darauf, dass die „gefühlte religiöse Diskriminierung“ zugenommen habe, empfehlen sie, mehr offene Religiosität zuzulassen.

Moment mal, noch mehr toleranz und noch mehr bemühungen ? Wenn ich gast oder sogar neu zugezogener in einem land bin, muss ICH derjenige sein der unter der Tür hervorkriecht um Hallo zu sagen. ICH muss mich integrieren und mich anpassen ! Nicht die Einheimischen an den Zugezogenen!

PS: Dieses Prinzip erkennt ihr an jeder Strassenecke eures täglichen Lebens.

Noch einmal kurz etwas generelles zum Thema Ausländerfeindlichkeit in Deutschland:
Was meint ihr, wie wohl folgende, fiktive, Volksentscheide ausgehen würden:

- Auflösung der " ghettos "
- Zwangsabschiebung bei Straftaten aller art
- Strenge Regeln beim Moscheen bau
- Kopftuch Verbot in der Schule, auch für Kinder
- Wer kein Deutsch spricht, fliegt direkt

Was denkt ihr ? Die Ergebnisse wären mit der in der Schweiz vergleichbar, darauf könnt ihr euch verlassen. Bloss die Politiker denken nur an ihren Diplomatischen allerwelts-arsch und ignorieren die Meinungen der Deutsch Bevölkerung. Erst wenn Jugendliche mit Migrationshintergrund jemand in der Ubahn Tot prügeln, wird ein wenig nachgedacht und gehandelt was allerdings einem tropfen auf den heissen Stein entspricht. Bestes Beispiel sind dochwohl die Thread´s in diesem Forum. Wenn es um Ausländer geht, steigen die Klicks in die Tausende und die beiträge fallen eher negativ für die ausländer aus.

raid-rush
31.01.2010, 18:44
Alle Posts zum Thema Deutschland hinkt bei der Integration hinterher, stammen von Mitgliedern des Forums.

Deutschland hinkt bei der Integration hinterher

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