Vollständige Version anzeigen : Virtualisieren auf vServer


AMAB(AT)
10.03.2010, 18:55
Moin Leute,

hab schon lange einen V-R00t-Server mit Linux

Jez hab ich mir die Frage gestellt, ob es THEORETISCH möglich ist, auf einem Virtuellen Server mit Linux, noch ein Virtuelles Windows zu erstellen !

Sprich so :

Physikalischer Root -> vServer Linux -> vServer Windows

Hoffe ihr versteht es :D

Bitte nur Kompetente (gibts hier sowas :P) Anworten und kein gespamme

danke und BW ist drin ;) ;)

mfG

MasterJulian
10.03.2010, 19:08
Ich glaube nicht, dass bei einem Vserver im Kernel die nötigen Module vorhanden sind. Bei manchen hast du ja selbst Probleme ein VPN aufzusetzen weil die Netzwerk Devices Fehlen. Selbst wenn, wird die Leistung mehr als bescheiden sein.

Crack02
10.03.2010, 19:12
kann funktionieren, muss aber nicht. ich hab auch schon versucht inner debian vbox ne xen virtualisiierung zu bauen und das ende vm lied war, dass gar nix mehr ging ^^
das problem ist, dass die wenigsten virtualisierungstechnologien (sei es vmware, xen, virtualbox openvz watever) die hardwarevirtualisierungstechnologie, die der prozessor mitbringt (intel-VT, AMD-VT) direkt an das gastsystem weitergeben. d.h. die performance von einem gast-im-gast-system wär auch nicht so berauschend, sollte es erstmal laufen.

AMAB(AT)
10.03.2010, 19:28
Also WENN es läuft, wäre es mir egal wie die Geschwindigkeit ist.

möchte nur wissen, OB und WIE es möglich wäre.

Habe mit VirtualBox und Vmware probiert, beides, wie der 2.Post schon sagte, ging nicht, wegen den Kernelmodulen.

Doch Qemu kann ich installieren und alles einrichte, doch wenn ich die virtuelle maschine starte, kommt nur ein schwarzer bildschirm auf dem GastSystem :confused:

hab schon alls durchgegoogelt :D

bitte um weiter vorschläge :)

mfG

AMAB(AT)
11.03.2010, 20:16
Keiner mehr ne Idee ?

brb
12.03.2010, 23:49
VMWare WS oder VirtualBox können auch nicht in einer Virtualisierung funktionieren, da sie große Teile des Codes der Gastsysteme direkt im Prozessor des Host ausführen. Im eigentlichen Sinne reichen sie nur den physischen Prozessor an den Gast weiter und die Ressourcen werden verteilt, wobei der Rest der Hardware emuliert wird.

Was mich etwas wundert ist, dass der Vollemulator Qemu nicht wollte, ein Versuch würde ich noch Bochs oder MS VirtualPC geben.

Was du direkt abhaken kannst sind Hypervisor oder Paravirtualisierung, also Sachen wie Hyper-V, Xen oder ESX. Du darfst da Virtualisierung nicht mit Emulation verwechseln.

Darf man fragen was du genau vorhast und warum?

AMAB(AT)
14.03.2010, 16:39
...

Was mich etwas wundert ist, dass der Vollemulator Qemu nicht wollte, ein Versuch würde ich noch Bochs oder MS VirtualPC geben.

...


Gibts MS Virtual PC für Linux ? ;) - Wohl kaum oder ?

Danke, mit Bochs probier ichs nochmal.

AMAB(AT)
15.03.2010, 19:06
BOCHS bekomm ich irgendwie nicht zum laufen.

Kann jemand helfen ?

(Debian Lenny)

mfG

async
15.03.2010, 19:22
Hatten wir heute in der Linuxvorlesung.

Die Module zur Virtualisierung sind nicht vorhanden auf Vserversystemen. Diese werden meistens mit OpenVZ/Virtuzzo realisiert. Die einzige Moeglichkeit waere also in Software zu emulieren. Das koennte eventuell Qemu noch hinbekommen. Da muesstest du die Grafikausgabe abschalten, da kein Buffer zum reinschreiben da ist.

Das naechste Problem ist, dass du keine virtuellen Netzwerkadapter erstellen kannst. Dafuer fehlt dir das Modul im Kernel. Somit kommst du auf deine Kiste nicht drauf.

Fraggdieb
16.03.2010, 13:36
Halten wir fürs Ende zusammen:
Nein ist für dich so nicht möglich.

AMAB(AT)
16.03.2010, 15:23
jo danke an alle

-> closed

raid-rush
16.03.2010, 15:23
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