Vollständige Version anzeigen : Microsoft Access ?? | Was is das??


BillyJoe
12.09.2006, 18:58

Also hab jetzt in der 12. Klasse auf der Fachoberschule Informatik bekommen.
Unser 2. Halbjahr besteht fast nur aus Microsoft Access_.. Das hab ich zwar in meinem Office-Packet aber weiß damit nichts anzufangen_..

Steht was von Datenbanken erstellen aber wozu soll das gut sein? Und was kann man Schülern da für Aufgaben stellen?
Habt ihr schon erfahrungen gemacht?

für jede sinnvolle (!!!) antwort gibts ne bewertung ;-)

fg


LLmichi
12.09.2006, 19:02

Microsoft Access [ˈæksɛs] (auch MS Access) ist eine Datenbank, welches die Verwaltung von Daten und die Entwicklung von Datenbankanwendungen ermöglicht. MS Access ist Bestandteil des Office Professional-Pakets von Microsoft und unterstützt nur SQL-92.

MS Access existiert derzeit in der Version MS Access 2003. Access gibt es im Gegensatz zu anderen Office-Programmen von Microsoft nur für Windows.

Access speichert alle Daten einer Datenbank in eine einzelne Datei des eigenen mdb-Dateiformates ab, dies schließt sowohl Elemente der Oberfläche als auch die Datenbanktabellen ein. Es ist allerdings möglich, die Tabellendefinitionen und den Datenbestand sowie die Oberfläche in verschiedenen Dateien zu halten (sog. front- bzw. backend). Beim Einbinden bzw. Verknüpfen von externen Tabellen können auch Access-fremde Formate über ODBC angesprochen werden.

Im Gegensatz zu früheren PC-basierenden Datenbanksystemen unterstützt MS Access das Relationale Datenbankmodell. Um extern auf Access-Datenbanken zuzugreifen, eignet sich am besten die ebenfalls von Microsoft entwickelte ODBC-API. Ferner kann auf Access-Datenbanken auch von anderen Programmiersprachen, z_B. Delphi, Visual Basic, etc. durch den Einsatz von ADO oder dem etwas älteren, aber auf mdb's zugeschnittene DAO zugegriffen werden. Dazu muss Access nicht installiert sein. Ab Windows 2000 ist ADO als Teil von MDAC ein Bestandteil des Betriebssystems. Für frühere Windowsversionen kann es kostenfrei nachinstalliert werden.

MS Access mit der Jet-Engine als Datenbank-Backend eignet sich für kleinere bis mittlere Datenbanken. Um den Mehrbenutzerzugriff zu ermöglichen, erfolgen Schreibzugriffe in einer Access-Datenbank immer am Dateiende. Gelöschte oder abgeänderte Elemente bleiben als "Löcher" in der Datei stehen, bis die Access-Datei komprimiert (im engeren Sinne ist es ein Defragmentieren der Datenbankdatei selbst) wird. Durch schrittweise erweiterte unter anderem Cache-basierte Zugriffstechniken war es bereits ab Version 1_0 möglich, auch in Netzwerken beachtliche Zugriffsgeschwindigkeiten zu erreichen.

Der Betrieb von Access-Anwendungen im LAN ist jedoch an eine stabile Netzwerkumgebung gebunden. Bereits kleine Aussetzer lassen die Verbindung zum Backend abreißen. Ein Programmneustart ist dann notwendig. In der Praxis sind aber in standardmäßig eingerichteten Netzwerken z_B. auf Ethernet-Basis keine größeren Probleme zu erwarten. Für den Einsatz in heterogenen Netzwerken oder gar im WLAN ist Access allerdings wegen dieser statusgebundenen Zugriffstechnologie über das Dateisystem nicht geeignet.

Um diese Schwächen zu überwinden, hat Microsoft ab der Version 2000 Access so erweitert, dass Anwendungen direkt auf einer Datenbank, die auf einem Microsoft SQL-Server betrieben wird, aufgebaut werden können, anstatt sie über ODBC einzubinden. Für diesen Zweck wurde ein neues Dateiformat mit der Endung adp entwickelt und der Dateizugriff von DAO (Data Access Objects) auf das vielseitigere ADO (Active Data Objects) umgestellt. ADO abstrahiert wesentlich stärker von den verwendeten Datenbankquellen als sein Vorgänger und kann daher eine höhere Stabilität gewährleisten.

Mit Access wird ab Version 2000 eine kostenfreie Desktop-Version des Microsoft SQL-Servers ausgeliefert, die sich direkt über die Access-Oberfläche verwalten lässt. Daher ist es nicht nötig, eine zusätzliche Programmlizenz zu erwerben. Allerdings sind die Verwaltungsmöglichkeiten stark eingeschränkt, weswegen für größere Projekte die Verwendung des MSSQL-Servers notwendig ist.

Durch die Bereitstellung von visuellen Programmierobjekten, die speziell im Hinblick auf den Datenbankzugriff optimiert sind, ist es mit Access möglich, innerhalb von kurzer Zeit datenbankbasierte Anwendungen zu erstellen, ohne umfangreiche Programmierarbeiten durchführen zu müssen. Dabei ist es möglich, auf Skripte, die in einer speziellen Makro-Sprache erstellt werden müssen, zurückzugreifen. Um jedoch umfangreichere Anwendungen erstellen zu können, ist in Access eine Entwicklungsumgebung für Visual Basic for Applications integriert. Zur Verbesserung der Geschwindigkeit der Programmausführung kann der auf Basis von VBA erstellte Quelltext kompiliert und zusätzlich als Pseudocode in der Datenbankdatei gespeichert werden.

Zur Weitergabe entwickelter Datenbanken an Benutzer, die kein Access besitzen, gibt es die sog. Runtime-Versionen - diese können mit der Office Developer Edition erstellt werden.

Mit der Umstellung auf eine SQL-basierte Anwendung büßt Access allerdings an Bedienkomfort ein. Insgesamt ist auffällig, dass Microsoft seit der Einführung von Access 2_0 bis auf die spätere Kopplung an VBA und die Unterstützung von SQL-Datenbanken kaum substantielle Änderungen bzw. Erweiterungen am Programm vorgenommen hat. Viele willkürlich erscheinende Beschränkungen bleiben für die Entwickler bestehen oder haben sogar zugenommen. Als Beispiel wäre hier zu nennen, dass das Bearbeiten von Programmcode im Multiuserbetrieb in früheren Versionen problemlos möglich war. Ebenso ist der neue Query-Designer eher umständlich zu bedienen und etwas unübersichtlich. Gleichzeitig fehlt eine ordentliche textbasierte Umgebung zum Erstellen von SQL-Code, die auch nur annähernd die Funktionen eines einfachen Texteditors bietet. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Microsoft das Programm Access offenbar vor allem als Officebestandteil für den Endbenutzer weiterentwickelt und Programmierer nur am Rande im Blick hat.

* Access2: "Access Developer's Toolkit" (ADT) für Access2
* Access95: "Access Developer's Toolkit" (ADT) für Access95
* Access97: "Office Developer's Edition" (ODE)
* Access2000: "Microsoft Office Developer" (MOD)
* AccessXP: "Office XP Developer"
* Access2003: "Access 2003 Developer Extensions"

Zur Erstellung einer Datenbank werden vom Entwickler mehrere Objektarten erstellt:

* Tabellen zur Speicherung der Daten
* Abfragen zur Aufbereitung (Filterung, Sortierung usw_) der Daten
* Formulare zur Dateneingabe per Bildschirmmaske
* Berichte zur Ausgabe der Daten über einen Drucker
* Makros zur einfachen Automation
* Visual Basic Module zur Programmierung in Visual Basic for Applications (VBA)


BillyJoe
12.09.2006, 19:22

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also eigentlich voll fürn arsch??^^
brauch doch nen schüler gar nich_._. und anfangen kann damit auch keiner was_..

weiß nich wozu so ne datenbank für nen schüler gut sein soll_.-naja man wirds sehen!

mfg

bewertung haste


LLmichi
12.09.2006, 19:54

jo eigentlich scho! aber wenn kettenbriefe in word machst kannst da die datenbank einfügen mit den kontakten und so das ham mir in der schule z_b. damals gemacht


BillyJoe
12.09.2006, 20:16

boah bei unserem lehrer kann ich mir gut vorstellen das der das knallhart durchzieht_.. :-(
will da gar nich dran denken_..
hat das was mit programmiersprache zu tun?


Anqueetus
12.09.2006, 20:23

Hi,
Access umfasst ein weites Feld, eigentlich.
Damit kannst du komplette Datenverwaltungen machen (mehr oder weniger gut ;) )
Das hat zum Teil auch was mit Programmieren zu tun.
Du kannst mit VBA "programme" schreiben mit denen du dann auf die Tabellen zugreifen kannst.

Ich hatte im Abi, LK Informatik ein Halbjahr Datenbank. Also Aufbau, Struktur, Abfragen bei SQL und auch Access, im Grunde kann man da viele Aufgaben stellen.
Bei uns war das meist so, dass wir Infos von einer Firma hatten und anhand dieser Infos mussten wir dann die Datenbank erstellen.
Da solltest du zB eine Datenbank ertellen die CDs in einem Musikladen verwaltet. Da wurden dann Abfragen abgefragt (was musste zB schreiben um alle Lieder mit dem Wort "you" zu sehen zu bekommen" oder Teile eines Codes in VBA.
VBA hatten wir eigentlich nur in diesem Halbjahr, sonst haben wir immer in Delphi programmiert.
Hoffe das hilft dir ein wenig :)


666bunny
12.09.2006, 20:27

ich hab mal ein praktikum bei einer firma gemacht die ihr eigenes programm entwickelt haben, welches komplett auf microshit produkten basiert



du kannst z_b. mit access eine verwaltung erstellen (deine filmliste) die trägst du irgendwo nach bestimten genre ein und kannst sie so sortieren. meistens werden mit access vereine verwaltet. wenn man sich mal damit beschäftig hat ist es eigentlich ganz interessant (ich musste es damals) aber ich denke ein fehler wirds nicht sein.

bin auch 12te fos kannst dich ja mal per pn melden wenn du probs mit dem programm hast ich versuch dir dann weiter zu helfen


BillyJoe
12.09.2006, 20:48

ja danke_.-werde ich auf jeden in anspruch nehmen wenn es soweit ist ;-)
also hört sich aj jetzt gar nich mal so schlecht an das programm_..

ist es schwer zu verstehen oder gehts einiger maßen_.-weiol mit programmiersprache hatte ich nich so viel zu tun! außer vll nen bissel html oder so_..


Anqueetus
12.09.2006, 20:51

Hi,

schwer ist es nicht, vor allem die SQL abfragen sind absolut logisch, da kann man net viel falsch machen.
Das Programmieren mit VBA ist, naja, meist von der unlogischen Seite, lol, nein, aber es geht, aber wenn ihr selbst mit Programmieren noch nicht viel zu tun gehabt habt, dann werdet ihr da wohl auch net viel mit machen :)
Access kann sich auch selbst eine Art Programm zusammenbasteln mit dem man dann mit ein paar klicks auch gute Abfragen machen kann


LLmichi
12.09.2006, 22:01

jo die vorredner ham jetzt alles gesagt was ich dir auch noch sagen wollt^^ aber mach dir kein kopf drüber is viel leichter als sichs anhört ich hab am anfang auch dumm aus der wäsche geguckt aber dann war es ganz easy_.. aber mal ne farge hast du das progg jetzt erst? wir ham damls schon in der 9. Klasse mit angefangen! natürlich nich das was wir später gemacht haben aber immerhin auch ein bisschen was!


BillyJoe
12.09.2006, 22:25

also in meinem office 2003 packet hab ich das ahlt shcon 2 jahre oder so ^^
aber halt nie bemerkt/gebraucht_..

informatik hab ich seit der 12. klasse (also seit 2 wochen ^^)

sonst hab ich access noch nie so gehört_.-is mir auch fast neu das man i9n schule was damit macht!


LLmichi
12.09.2006, 22:42

also mir ham informatik schon ab der 7. gehabt:) aber da nur word excel und powerpoint sachen gemacht_.. später gingen wir dann an die schweren sachen;)


BillyJoe
12.09.2006, 22:44

bei uns wahr das so nen "wahlfrei" ding und ich konnte das nur für die 10 wählen -> hab ich gemacht und inna 11. gabs das nich und jetzt inna 12. is es pflicht :-D

das is nen system ^^


LLmichi
12.09.2006, 23:01

deutsches schulsystem halt_. zum glück hab ich das hinter mir waren genug furchtbare jahre vorallem bei uns ham die schüler mehr anhung wie die lehrer gehabt xD


BillyJoe
13.09.2006, 14:26

nee also unser lehrer muss immer den dicken machen_.-aber einmal hat er sich auch verlabert oder wusste das nich.
weiß jetzt aber auch nich was er gesagt hat auf jedenfall wusste ich es besser :-D


teh_boiiingerrr
13.09.2006, 14:41

access wird nur genutzt, weil es schön microsoft-klickibunti-einsteigerfreundlich is - und eigentlich in jedem haushalt vorhanden (denn auf welchem pc ist kein office-paket drauf?). im grunde genommen sollt ihr nur datenbanken lernen - wozu braucht man sie, was macht man damit, wie funktionieren sie. wenn du eins von diesen fleißigen streberkindern :] bist, kannst du ja schonmal nach 1. normalform, 2. normalform und 3. normalform googeln, das sind so die theoretischen grundlagen.
falls du dir unter ner datenbank immer noch nix drunter vorstellen kannst: hinter diesem forum steckt auch eine (keine access-db!), in der foren, unterforen, posts, user, etc. gespeichert werden.


gc2003gc2006
13.09.2006, 16:01

Access wird auch in vielen Firmen verwendet. Für Datenbanken der Mitarbeieter/Gehälter usw!


Eselonkel
13.09.2006, 16:37

ich denke jetzt wurde genug gespamt ;)

access is imho fürn arsch
größere firmen nehmen für komplexe db´s bestimmt kein office käse, sondern eher Oracle oder nen sql server, für einfachere sachen auch mysql




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