Vollständige Version anzeigen : Gott unrealistisch?


Malena
08.03.2012, 22:55

Dieser Gedanke kam mir, als ich meinen Bruder bei einer Runde GTA IV beobachtete.

Ich habe schon von sehr vielen Menschen gehört, dass die Idee von einer Gottheit, die das Universum erschuf, völlig hirnverbrannt und urealistisch wäre.

Mir stellt sich die Frage, weshalb?

Es ist uns Menschen/Affen doch schon lange gelungen, aus unserer Realität heraus eine virtuelle Welt und Realität zu erschaffen.

Was unterscheidet uns, mit dieser künstlichen Welt, nur dass sie im gegensatz zu der realen Realität viel primitiver ist?

Es gibt sogar Gottvideospiele, wo du Dinge aus dem Nichts erschaffen kannst, weshalb soll es bei einem echten Gott nicht möglich sein?

Was ist überhaupt Realität? Wir sehen unsere Umgebung ja nicht mal wirklich, sondern sind von einem Bild umgeben, welches unser Gehirn projeziert.

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Bruckl
08.03.2012, 22:58

malena hör auf zu trollen, kannst dir sowieso nen kopf machen und rauskommen wird eh nichts, weil du es nicht weißt. aber das jetzt jemand menschen erschafft so wie in aoe ist ja sehr unwahrscheinlich, denn wofür gibts denn dann ;?


Malena
09.03.2012, 00:36

malena hör auf zu trollen, kannst dir sowieso nen kopf machen und rauskommen wird eh nichts, weil du es nicht weißt. aber das jetzt jemand menschen erschafft so wie in aoe ist ja sehr unwahrscheinlich, denn wofür gibts denn dann ;?

Warum ist das unwahrscheinlich? Die Rechenleistung steigt stetigt. Nur, weil wir noch nicht so gut sind, heißt es nicht, dass jemand von außerhalb derartiges nicht erschaffen könnte.

Die ersten Schritte wurden doch schon getan. Wir Menschen haben die virtuelle Realität erschaffen, warum soll es nicht über uns eine Macht geben, die uns erschaffen hat?

Was ist überhaupt leben? Unsere Existenz basiert doch auf die gleichen Prinzipien. Eine aneinanderreihungen von Formeln und Gleichungen.

:D

Ich finde diese Frage ist sehr wohl berechtigt und nicht abgespaced. Für Atheisten nämlich sehr unangenehm, weil sie nicht um eine Ecke weiter denken möchten und es sich hübsch in ihrer eindimensionalen Welt eingerichtet haben.

Mir geht es gezielt um Menschen die kategorisch die Existenz Gottes leugnen, obwohl es plausible Gründe dagegen gibt.

Wir können es, warum Gott nicht? Ist doch nichts neues, etwas aus dem Nichts erschaffe zu können.

Gott hat am Anfang "Sei" gesagt und es war. Informatiker benutzen einfach "begin"


Nihilokrat
09.03.2012, 00:39

Ajo, lies dir mal "Der Ego Tunnel" von Thomas Metzinger durch, dann hast du was zum Thema Realität. ;-)
Ansonsten sage ich immer, dass der Agnostizismus, beziehungsweise Religiösität durch eine letztliche Übervernünftigkeit geprägt ist.


Malena
09.03.2012, 00:42

Ajo, lies dir mal "Der Ego Tunnel" von Thomas Metzinger durch, dann hast du was zum Thema Realität. ;-)
Ansonsten sage ich immer, dass der Agnostizismus, beziehungsweise Religiösität durch eine letztliche Übervernünftigkeit geprägt ist;


Könntest du es eventuell näher erläutern bzgl. der Übervernünftigkeit?

Ich wiederhole mich: Es geht mir um die etlichen User, die der Meinung sind, dass ein Gott und die Erschaffung des Universums aus dem Nichts, völliger Blödsinn sein sollen und unrealistisch, obwohl wir es schon selbst können.

Natürlich viel primitiver und in einem kleineren Maßstab, aber es passiert!

Wissenschaftler haben sogar durch versuche geschafft fast den Urknall zu simulieren, wenn wir das können, warum nicht jemand anderes?

Kein Quellcode schreibt sich von alleine. Das gilt für unseren, genau so wie für alle anderen! :D


Leonardo da Vin
09.03.2012, 00:51

Ich finde deinen Thread bisschen überflüssig Malena.

Du kannst nicht mit Logik über Gott diskutieren, weil unsere Logik von Gott gegeben ist

von daher mein Lieblingszitat:
Euch euer Glaube, und mir mein Glaube. Alles kommt eines Tages zurück und dein Charakter bestimmt dein Schicksal;

Jeder soll das machen und an das Glauben was er möchte.
Auch wenn ich weiß, dass du mit diesem Thread sehr viele Hasanat abstaubst ;)


Bruckl
09.03.2012, 00:53

naja finde auch religiösität an sich problematisch. weil man dann so ein schizophrenes denken entwickelt. man spricht dann quasi mit sich selber. doch wieso nicht sein leben alleine leben können? in der heutigen zeit ist gott einfach nicht mehr von nöten, weil man jetzt weiß wie das zeug alles entsteht. nenn es zufall, doch nicht gott.


Nihilokrat
09.03.2012, 00:57

Ich finde deinen Thread bisschen überflüssig Malena.

Du kannst nicht mit Logik über Gott diskutieren, weil unsere Logik von Gott gegeben ist

Naw, unsere Logik ist menschgemacht.
Sie ist ein System, das wir der "Realität" übergestülpt haben, um sie erklären zu können.

;Malena: Morgen, heute nicht mehr - zu müde. :>


inka89
09.03.2012, 01:04

Es geht doch bei dem Thema Gott um etwas viel Umfassenderes.
Na klar, ein Quellcode entsteht durch einen Programmierer - aber wo kommt der Programmierer her?
Diese Kette ist der eigentlich Grund, warum Gott (laut deiner Ausführung) von manchen als unrealistisch abgetan wird.
(Allerdings ist die Veräußerungskette auch andersrum genausogut anwendbar - siehe hier (;user;uni-frankfurt~de/~feltin/aquin;htm)). Warum wir aus dem Nichts etwas nicht erschaffen können, macht rein logisch betrachtet Sinn: Alles braucht einen ersten Beweger - und ohne Beweger auch keine Bewegung.
Ich finde aber, dass das hier alles sehr philosophisch wird - Friedrich Nietzsche ist hier ein wirklich passender Begriff.
Und zugegeben - ich finde deine Frage ist ein wenig unpräzise formuliert: So wie ich das verstanden habe fragst du, warum manche Menschen glauben, dass Gott nicht existieren kann und als Argument vorbringen, dass aus dem Nichts etwas NICHT erschaffen werden kann und dabei behauptest du gleichzeitig, dass wir doch auch Dinge aus dem NICHTS erschaffen (Tun wir das wirklich - ein Programmierer braucht doch auch erstmal Dinge dazu - er muss sich Wissen angeeignet haben, einen Computer besitzen, ja, er muss erst mal leben)?
Wie gesagt, sämtliche philosophischen Richtungen, von Nietzsche über eben Descartes und wahrscheinlich noch weiter könnten hier wahrscheinlich diskutiert werden. Manchmal frage ich mich, ob unser Verständnis überhaupt ausreicht, um soetwas wie Gott überhaupt ergründen zu können...
"Die Welt", sagte der Fischvater zu seinem Filius "ist ein Kasten voller Wasser!"


breZZer
09.03.2012, 01:11

Gott (bzw Götter) ist/sind durch Menschen erschaffen worden.. wie sollte er/sie uns erschaffen?
Henne-Ei-Problem, hm?


Nihilokrat
09.03.2012, 01:24

Gott (bzw Götter) ist/sind durch Menschen erschaffen worden.. wie sollte er/sie uns erschaffen?
Henne-Ei-Problem, hm?

Beweis dafür?


slick
09.03.2012, 01:25

"Wenn dieses Universum in all seiner millionenfachen Ordnung und Präzision das Ergebnis eines blinden Zufalls sein sollte, so ist das so glaubwürdig wie wenn eine Druckerei in die Luft geht, worauf alle Druckbuchstaben wieder herunterfallen in der fertigen fehlerlosen Form des Duden-Lexikons;" - zitiert von Pinchas Lapide in seinem Buch "Mit einem Juden die Bibel lesen", Calwer Kösel Stuttgart 1982

wieso stellst du fragen von denen du weist, dass man sie nicht beantworten kann?


Korma
09.03.2012, 01:34

glaub einfach woran du willst!

wenn du meinst es gibt einen gott dann glaub dran, wenn nicht dann eben nicht.

ich glaub an keinen gott, andere tun es.

die diskussion wäre endlos....


Stifler
10.03.2012, 21:32

Würde niemand an einen "Gott" glauben, so hätte es unzählige Kriege/Kämpfe nie gegeben.
Malena, darf ich fragen, welcher Religion du angehörst?


Leonardo da Vin
10.03.2012, 21:49

Würde niemand an einen "Gott" glauben, so hätte es unzählige Kriege/Kämpfe nie gegeben.
Malena, darf ich fragen, welcher Religion du angehörst?


Die meisten Kriege wurden geführt um Besitztümer und Ländereien zu erbeuten.
"Gott" war nur eine Ausrede um es zu Legitimieren


aber psst sag es keinem


Bruckl
10.03.2012, 23:02

Die meisten Kriege wurden geführt um Besitztümer und Ländereien zu erbeuten.
"Gott" war nur eine Ausrede um es zu Legitimieren


aber psst sag es keinem

nein im alten testament war es quasi ein kriegsgott also von evangelisch und katholischer seite her. da lief es immer drauf aus das ein böses volk irgendwelchen anderen göttern verführt wurde und diese dann vernichtet wurden das geht ungefähr bis nach 5. mose im 4. mose wird ja nur was von brandopfern und anderen ritualen erzählt. wenn man mal aber den logischen menschenverstand einsetzt hätten die sich auch so einigen können.
aber am geilsten find ich als samson die ganzen philister basht das war irgendwo bei könige, der hat nämlich 150000 phillister mit nem eselknochen erschlagen, von da an fand ich die bibel noch amüsant, hab die ja mal ganz durchgelesen und weiß wovon ich rede, aber ich nehm die jetzt immer noch nicht ernst. noch weniger kann man aber den islam ernst nehmen, weil das ja alles danach kam, also quasi ne 2;religion vom judentum christentum. tut mir leid das ichn bissel destruktiv argumentiere aber bin gradn bissel besoffen.
alles gute noch so weiter..


marvinjackson
11.03.2012, 14:35

Ich halte die Idee, dass wir in einer programmierten Welt, wie wir sie ansatzweise bereits auch schaffen können, als völlig falsch! Das ist meines Erachtens der eine große Fehler den Menschen ständig machen, wenn sie etwas Unerklärliches beschreiben wollen. Der Fehler bleibt aber natürlich auch immer unumgänglich. Viele denken hier, dass wir in einer programmierten Welt leben nur weil wir selbst programmieren können. Und noch vor 500 Jahren dachten die Mernschen, dass die Sterne, und damit auch alles Überirdische, an einer "Himmelsdecke" hängen und haben sich das Unerklärliche so erklärt. Unsere Erklärungansatze stützen immer auf dem jeweiligen Fortschritt der Menschheit.
Die Annahme, dass wir in einer Matrix leben wirft doch nur mehr fragen auf als es lösen würde...

MfG marvinjackson


Testament
11.03.2012, 14:52

ich halte dies auch für völlig unsinnig...

darwins evolutionsteorie, der Urknall, die entwicklung und verbessrung der Natur bis heute.

sind alles meiner meinung nach plausible teorien. Wenn wir in sowas wie einer matrix leben würden... dann müsste ja ständig das programm umgeschrieben werden. zb. tiere leben in anderen lebensraum und passen sich an. Was das alles mit gott zum tun... weiß ich nicht... ich denke man kann das als gott bezeichnen was vor dem urknall war. wer hat den so ein massereiches atom in unser universum zum Explodieren gebracht? woher kommt dies? Das ist für mich die einzigste frage wo ich evtl. mit unserer entstehung gott in verbindung bringen könnte.


Putzfrau
11.03.2012, 14:58

Ein Videospiel hat auch keine realistische Physikengine. Oder denkst du, dass aus nicht vorhandenen Atomen und Molekülen Autos entstehen?

Dein Thema ist genau so hirnverbrannt, 10 Sekunden länger und 2 Ecken weitergedacht wär der Thread gar nciht entstanden.


reeL
11.03.2012, 16:57

Erstmal wäre das Wort Gott in dem Gedankengang imo falsch, denn mit dem Wort assoziiere ich Religion. Wäre es so, wie du es schilderst, dann wäre es keine Glaubensfrage und folglich auch keine Religion.
Zweitens lässt sich der Gedanke auch ins unendliche fortführen. Wir könnten bspw. schon die 5. oder 6. Instanz sein, als wären wir das Produkt eines Produkts eines Produkts eines Produkts usw. Und an der Stelle merkt man dann schon, dass eine Diskussion sinnlos ist.


Nihilokrat
11.03.2012, 17:55

Wieso benutzt ihr ständig das Wort "falsch"? Nur weil du, Reel, mit "Gott" Religion assoziierst, ist das Wort nicht falsch in diesem Zusammenhang, im Gegenteil. "Gott" ist nicht zwangsläufig religionsverbunden.

Und auch du, marvinjackson, tappst absolut im Dunkeln mit deiner Verweigerung der Möglichkeit der Existenz des von dir beschriebenen Szenarios. Du kannst es nicht wissen und deswegen ist "falsch" das völlig falsche Wort in diesem Zusammenhang. Soviel soll nur zu eurer Wortwahl gesagt sein.


bushido
11.03.2012, 18:11

Solange wie sich die Menschen auf dem Planeten Erde für die "Krone der Schöpfung" halten und sich in permanenten Konflikten, Kriegen, Neid, Missgunst, Egoismus und Hass verlieren und den "schnöden Mammon" als ihren "Heilsbringer" anbeten, werden sie auch der Bedeutung und Rolle eines "Schöpferwesens" nicht näher kommen.

Wenn man es schafft sich weitestgehend vom System in dem wir zwangsweise leben bzw. als Sklaven einer herrschenden Elite dahinvegetieren, zu trennen, dann erkennt man, dass man viel mehr Macht hat, als man sich selbst zugesteht. Sich diese Macht über sich selbst zurück zu holen sollte das erste Ziel eines jeden Menschen sein. Dies ist relativ leicht zu bewerkstelligen, wenn man die "falsche" Realität, die einige hier als Matrix bezeichnet haben, permanent kritisch hinterfragt.

Wissen ist Macht!

Und damit meine ich selbstverständlich NICHT das Schul- und Universitätswissen!


reeL
11.03.2012, 18:15

Wieso benutzt ihr ständig das Wort "falsch"? Nur weil du, Reel, mit "Gott" Religion assoziierst, ist das Wort nicht falsch in diesem Zusammenhang, im Gegenteil. "Gott" ist nicht zwangsläufig religionsverbunden.

Und auch du, marvinjackson, tappst absolut im Dunkeln mit deiner Verweigerung der Möglichkeit der Existenz des von dir beschriebenen Szenarios. Du kannst es nicht wissen und deswegen ist "falsch" das völlig falsche Wort in diesem Zusammenhang. Soviel soll nur zu eurer Wortwahl gesagt sein;


Ich hab überhaupt nicht gesagt, dass Malena's Gedanke falsch ist. Ich habe nur gesagt, dass das Wort Gott IMO (IN MY OPINION) falsch ist. Was ist falsch an meiner MEINUNG?
Einen Programmierer würde ich nicht als Gottheit bezeichnen. Er müsste schließlich tatsächlich physisch existieren und wäre nicht allmächtig. Das Wort Schöpfer oder einfach Programmierer fänd ich in dem Zusammenhang treffender.

Und ich verweigere nichts. Würdest du mal genau lesen, dann müsstest du feststellen, dass ich eine Diskussion darüber lediglich sinnlos finde. Solang sich unser Programmierer nicht persönlich bei uns zu Wort meldet, kann man seine Existenz aber durchaus anzweifeln.

Oder anders ausgedrückt: Um das Thema mal halbwegs wissenschaftlich angehen zu wollen, bräuchte man doch wenigstens ein kleines Indiz. Ansonsten bleibts halt philosophisch.


oder
11.03.2012, 18:33

Ich selber glaube schon an einen Gott,aber an keinen einzigen von den Göttern,wo die ganze Menschheit anbetet bis Heute.
Und weil dieser Gott sich bis Heute nicht gezeigt hat ,deutet wohl darauf hin,daß er auch für uns nicht existieren will,sondern nur will,daß wir sein Spiel einfach mitspielen sollen,egal wie es kommt und ohne irgendeine selbst erschaffene Religion oder einen Gott.
Ich hab z;B. kein Tier bis jetzt gesehen beim Teppich ausbreiten und nach Mekka beten oder die Bibel lesen,und trotzdem gibts die 100e Millionen Jahre Länger als uns.
Die Tiere machen also auch nichts anderes als dieses Spiel einfach zu spielen und keine Sekunde ihrer Gedanken an irgendeinen Gott zu verschwenden;Und das selbe erwartet auch Gott von uns.
Natürlich wars von den Völkern nicht falsch ein paar Hausordnungen für ein besseres Miteinander aufzustellen,aber dann noch irgendeinen Selbsterfundenen Gott erschaffen um die Menschen zu manipullieren und besessen davon zu machen,war einfach falsch und vom richtigen Gott auch nicht gewollt.
Würde es diese Erfundenen Götter nicht geben,könnte man aus der ganzen Welt die normale Hausordnung von jeden miteinander vergleichen und sie würden zu fast 100% übereinstimmen und es würde keinen EInzigen Grund für ein Krieg mit den anderen Völkern geben.


Putzfrau
11.03.2012, 19:13

Du kannst Menschen nicht mit Tieren vergleichen. Vielleicht glauben Tiere ja an Gott bloß können sie es dir nicht sagen. Vielleicht wandern die Ameisen nach Mekka, verlieren aber die Lust nach paar Tagen? :lol:


PerixX
11.03.2012, 23:31

Wer hat Gott geschaffen? Und wer hat das erschaffen, was Gott erschaffen hat?
Endlosschleife?

Gläubige, die denken, dass sie mit Fragen irgendetwas beantworten könnten,
amüsieren immer wieder.


bigboss_16
12.03.2012, 11:46

Es könnte sein , das wir ein Zufall der Natur sind - oder es gibt wirklich einen Gott . Ich glaube an einem Gott , weil es kann nicht sein , das wir gerade so erschaffen worden sind. Wir werden die Warheit nie erfahren , weil wir sowieso ein kleiner Krümmel im ganzen Universum sind . Mann muss sich mal vorstellen , wie klein die Erde im gesamten Universum ist .

Ich glaube an einem Gott / Allah . Wieso ? Weil ich denke , es gibt Ihn einfach und ohne Ihn sind wir nicht hier , was wir heute sind .


Edd
12.03.2012, 16:57

Wer hat Gott geschaffen?

Gott ist ewig. Und genau hier grenzt schon die menschliche Verständnis.

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 3,16 - Die Bibel

Gott ist so real und er ist für uns alle gestorben und genau aus diesem gnadensgeschenk - das nicht mit irgendwelchen guten oder großen werken zu erreichen ist - dürfen wir es dankend annehmen und uns auf die ewigkeit freuen.

Der Glaube rettet - keine Werke!

Jesus liebt dich =)


ReLax
13.03.2012, 09:52

Gott ist ewig. Und genau hier grenzt schon die menschliche Verständnis.

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 3,16 - Die Bibel

Gott ist so real und er ist für uns alle gestorben und genau aus diesem gnadensgeschenk - das nicht mit irgendwelchen guten oder großen werken zu erreichen ist - dürfen wir es dankend annehmen und uns auf die ewigkeit freuen.

Der Glaube rettet - keine Werke!

Jesus liebt dich =)


Gott ist aber ein ganz schöner Sadist, oder Jesus, oder wer auch immer.
Wir haben hier doch ein Problem, Vernunft und Glaube sind zwei konträre Begriffe. Geht man mit Vernunft an etwas, so ist Glaube in die Abwesenheit verdammt, denn sobald man an etwas glaubt, ist kein Platz mehr für die Vernunft. Vernunft kann nur entstehen durch Zweifel und Hinterfragen, beim Glauben an Gott wird demzufolge nicht vernünftig gehandelt.


chEEky.Monkey
13.03.2012, 23:29

naja finde auch religiösität an sich problematisch. weil man dann so ein schizophrenes denken entwickelt. man spricht dann quasi mit sich selber. doch wieso nicht sein leben alleine leben können? in der heutigen zeit ist gott einfach nicht mehr von nöten, weil man jetzt weiß wie das zeug alles entsteht. nenn es zufall, doch nicht gott;

Muss es denn immer gleich Schizophrenie im negativen Sinne sein? Was ich damit meine ist, dass für viele Leute Gott die einzige person ist, der sie ''vertrauen'' können oder denen sie alles erzählen können. Es geht doch nicht darum, ob es einen Gott gibt oder etwas Gottähnliches, sondern nur das sich Menschen z;B in verzweifelten Situationen an jemanden wenden können und für einen kurzen Moment das Leid vergessen. Klar kann man argumentieren, dass das alles Loser sind, die ihre Probleme vor sich her schieben und nur jammern, aber man denke an die Flutopfer etc, denen hilft es in dem Moment mehr als alles andere.

Ob es jetzt einen Gott gbt oder nicht sei dahingestellt. Wie meine Vorredner bereits gesagt haben: Die die an etwas göttliches glauben wollen, dürfen das gerne und die, die sagen alles ist mit der Wissenschaft zu erklären müssen ja nicht dran glauben. Nur sollten die zwei Parteien sich gegenseitig Akzeptieren und niemanden deren Meinung aufdrängen!!!


cheeky


Stifler
14.03.2012, 14:14

Ich will euch ja jetzt nicht den Spaß verderben, aber:
Es gibt keinen Gott {bild-down: ;s1;directupload~net/file/d/2829/zezd7s4d_png;htm}


Morpheus1
14.03.2012, 15:18

Gläubige, die denken, dass sie mit Fragen irgendetwas beantworten könnten,
amüsieren immer wieder;


Da hast du es doch selber geschrieben. Sie sind Gläubige und für Glauben ist Wissen nicht notwendig.
Andersrum kann man genauso sagen, dass du glaubst, Gott existiere nicht, obwohl du es nicht beweisen kannst.
Du bist also auf der selben Stufe wie Gläubige und tatsächlich versuchst du sogar deinen Glauben mit einer frage zu untermauern (Wer hat Gott geschaffen? Und wer hat das erschaffen, was Gott erschaffen hat? Endlosschleife?)

Deswegen ist meine Frage an dich jetzt: amüsiert du dich immer wieder selbst?

mfg


bushido
14.03.2012, 16:03

Ich will euch ja jetzt nicht den Spaß verderben, aber:
Es gibt keinen Gott {bild-down: ;s1;directupload~net/file/d/2829/zezd7s4d_png;htm}


Ich will dir ja nicht den Spaß verderben, aber das kannst du ebenso wenig beweisen wie die Gegenseite. ;)


raid-rush
14.03.2012, 16:26

Die Frage ist interessant.

Es ist eigentlich völlig egal wie du dein Leben verbringst, den Realität ist relativ zur Existenz.

Virtuelle Welten Existieren und damit sind sie Realität.
Es wäre auch völlig egal ob wir in der Matrix leben oder nicht.

Es ist lediglich für die Befriedigung des Geistes nötig zu hinterfragen wo man eigentlich ist und vor allem wer man ist.


Glaube ist ein natürliche evolutionäre Entwicklung des Menschen.


Das Leben überhaupt möglich ist, hat schon etwas "Göttliches" und zwar ist es nicht die evolution oder überhaupt irgend soetwas "hohes", denn die Möglichkeit des Lebens ist schon im aller kleinsten ermöglicht.

Die art und weise wie Energie sich verhält und die Gesetzmäsigkeiten sind der Schlüssel zu aller Existens.

Es hätte auch ein Universum geben können das überhaupt keine elementare Möglichkeit für "Leben" bereitstellt.


Letztendlich beneide ich jeden der an "Gott" glauben kann, eine Kraft der man vertrauen kann und bei deren allmächtigkeit man sich geschützt fühlen kann. Ebenso erfüllt das Gottesbild und die Religion auch die Hinterfragungen die damit überflüssig/untertrückt werden.

Am Glauben ist nichts falsch, solange man ihn in verbindung mit Pazifismus hält.
(Alle Menschen, begabt mit Vernunft und Gewissen, müssen im Geist der Solidarität Verantwortung übernehmen gegenüber jedem und allen, Familien und Gemeinschaften, Rassen, Nationen und Religionen:
"Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu;"). Goldene_Regel



Ich habe den Weg zum Glauben bei mir verschüttet durch zu tiefes Graben.


PS. Wenn das Leben doch nicht endet nach dem Tod, liegt man als Ungläubiger zwar falsch, aber verloren hat man dann auch nichts :D


reeL
14.03.2012, 18:35

Mal abgesehen davon, dass es hier nicht um Gott in Form des traditionellen Glaubens geht, halte ich es für ziemlich dreist, zu sagen, man müsse erstmal beweisen, dass es KEINEN Gott gäbe, ehe man behaupte, es gäbe keinen. Hier gehts nicht um Wissenschaft, sondern um Religion/Glaube, also wer genau soll das jetzt nochmal sein, der nach einem Gegenbeweis trachtet? Es sind nämlich sicher nicht die Gläubigen.


bushido
14.03.2012, 18:45

Mal abgesehen davon, dass es hier nicht um Gott in Form des traditionellen Glaubens geht, halte ich es für ziemlich dreist, zu sagen, man müsse erstmal beweisen, dass es KEINEN Gott gäbe, ehe man behaupte, es gäbe keinen. Hier gehts nicht um Wissenschaft, sondern um Religion/Glaube, also wer genau soll das jetzt nochmal sein, der nach einem Gegenbeweis trachtet? Es sind nämlich sicher nicht die Gläubigen;

Wenn jemand die Behauptung aufstellt, dass es keinen Gott gibt liegt die Beweisführung wohl auch bei demjenigen.

Dass du als Wissenschaftler dies mal wieder versuchst herumzudrehen, war zu erwarten.

Warum quotest du eigentlich nicht die Leute, die du hier "angreifst"?


GaaraDerWüste
14.03.2012, 18:56

Wenn jemand die Behauptung aufstellt, dass es keinen Gott gibt liegt die Beweisführung wohl auch bei demjenigen;

Es ist in beiden Fällen nur eine Behauptung, jedoch sollte man dem logischem Denken nach zuerst beweisen, dass es etwas gibt, anstatt zu beweisen, dass es etwas nicht gibt.

Denn sonst könnte jeder alles behaupten. Ich könnte sagen unter uns sind fliegende unsichtbare Spaghetti Monster die niemand sehen, riechen spüren oder auf eine sonstige Art und Weise wahrnehmen kann und niemand wird mit das Gegenteil beweisen und dennoch wird mir jeder sagen, dass ich, wenn ich schon so eine Behauptung aufstelle, es erstmal beweisen muss bevor ich groß rumquatsche.

Es gibt keine Beweise, dass Gott nicht existiert, jedoch sind die Argumente derjenigen die einem klarmachen wollen warum es doch einen Gott gibt, leicht widerlegbar.
Ebenso sind überlieferungen von der Existenz Gottes z;B in der Bibel wiederlegbar und oft wiedersprüchlich.


bushido
14.03.2012, 19:00

Es ist in beiden Fällen nur eine Behauptung, jedoch sollte man dem logischem Denken nach zuerst beweisen, dass es etwas gibt, anstatt zu beweisen, dass es etwas nicht gibt.

Da beide Seiten nichts beweisen können, sollten sich auch beide Seiten mit Behauptungen in der Richtung zurückhalten.

Das erspart das Abdriften der Diskussion in einen Bereich der dem Ganzen nicht zuträglich ist.


reeL
14.03.2012, 19:09

Wenn jemand die Behauptung aufstellt, dass es keinen Gott gibt liegt die Beweisführung wohl auch bei demjenigen.

Dass du als Wissenschaftler dies mal wieder versuchst herumzudrehen, war zu erwarten;


Und woher kommt das Recht, eine solche Beweisführung einzufordern?

Mich einen Wissenschaftler zu nennen, ehrt mich natürlich. Aber ich bin gewiss keiner.

Warum quotest du eigentlich nicht die Leute, die du hier "angreifst"?

Warum sprichst du nie diejenigen User persönlich an, wenn du wie so oft vom dummen Pöbel redest?


bushido
14.03.2012, 19:32

Und woher kommt das Recht, eine solche Beweisführung einzufordern?

Woher kommt das Recht diese unbewiesene Behauptung aufzustellen?

Wie gesagt es bringt nichts so eine Behauptung aufzustellen! Damit fängt es an.

Mich einen Wissenschaftler zu nennen, ehrt mich natürlich. Aber ich bin gewiss keiner;

Studierst du nicht irgendetwas in der Richtung? Vielleicht verwechsele ich da auch etwas.

Warum sprichst du nie diejenigen User persönlich an, wenn du wie so oft vom dummen Pöbel redest?

Ganz einfach, weil die Aussage sich niemals auf einen speziellen User oder eine Gruppe von Usern bezieht. Du im Gegensatz dazu warst hier entweder zu feige mich direkt zu quoten oder wolltest ganz bewusst einfach nur provozieren.


P;S;: Da du dich über den Begriff "Pöbel" echauffierst, scheinst du dich angesprochen zu fühlen. Sollte dies der Fall sein, ist das nur dein eigenes Problem. Ich würde in dem Fall mal darüber nachdenken, warum du dich angesprochen fühlst.


Stifler
14.03.2012, 19:36

Bushido, die Evolutionstheorie von Darwin kann deine Erkenntnisse wiederlegen. Es gibt keinen großen und allmächtigen Gott.


bushido
14.03.2012, 19:41

Bushido, die Evolutionstheorie von Darwin kann deine Erkenntnisse wiederlegen. Es gibt keinen großen und allmächtigen Gott;

Und wer sagt, dass Darwin Recht hat? Weil es kaum einer wagt dies anzuzweifeln?

Es gibt da durchaus andere Meinungen, auch von Wissenschaftlern.

P;S;: Verstehe mich nicht falsch, ich bin selbst Atheist, allerdings versteife ich mich nicht auf Darwin um ein "Gottwesen" auszuschliessen.


Nihilokrat
14.03.2012, 19:41

Bushido, die Evolutionstheorie von Darwin kann deine Erkenntnisse wiederlegen. Es gibt keinen großen und allmächtigen Gott;
Hmm, Darwin selbst hat dies geleugnet, soweit ich weiß.
Dürfte ich erfahren, inwiefern die Evolutionstheorie dies gehandhabt haben soll?


Stifler
14.03.2012, 19:49

Und wer sagt, dass Darwin Recht hat? Weil es kaum einer wagt dies anzuzweifeln?

Es gibt da durchaus andere Meinungen, auch von Wissenschaftlern.

P;S;: Verstehe mich nicht falsch, ich bin selbst Atheist, allerdings versteife ich mich nicht auf Darwin um ein "Gottwesen" auszuschliessen;


Die Theorie von Darwin wird nie angezweifelt, weil sie die eizig logische Theorie ist, wie alles entstanden ist. Gutes Bsp: #attach#39976#/attach#
{img-src: //homepage;hispeed~ch/philipp;wehrli/Evolution/Darwins_Evolutionstheorie/Giraffen;JPG}


reeL
14.03.2012, 21:56

Woher kommt das Recht diese unbewiesene Behauptung aufzustellen?

Die Gegenfrage war natürlich mehr als nur vorhersehbar und unangebracht, denn..

Wie gesagt es bringt nichts so eine Behauptung aufzustellen! Damit fängt es an;

.;~du weißt doch selbst, womit es angefangen haben muss. Nämlich mit denjenigen, die behaupten, es gäbe einen Gott, also läge die Beweispflicht definitiv bei ihnen.

Studierst du nicht irgendetwas in der Richtung? Vielleicht verwechsele ich da auch etwas;

Ne ne, Ich studiere Architektur.

P;S;: Da du dich über den Begriff "Pöbel" echauffierst, scheinst du dich angesprochen zu fühlen. Sollte dies der Fall sein, ist das nur dein eigenes Problem. Ich würde in dem Fall mal darüber nachdenken, warum du dich angesprochen fühlst;

Es scheint, als würdest du jeden einen Pöbel nennen, der nicht deiner Meinung ist bzw. nicht deine Weltanschauung teilt. Du kannst dich gerne über andere Menschen ärgern, aber deine Art damit umzugehen ist einfach nur anmaßend und arrogant, so wie du dich manchmal aufführst. Natürlich fühl ich mich angesprochen. Darüber nachzudenken, rate ich allerdings eher dir.

// Wenn ich Jemanden überzeigen will, dass es Geister gibt oder dass der Mensch eine Seele besitzt, dann muss ich das auch bezeugen können und nicht etwa meine Widersacher erstmal um den Gegenbeweis bitten ^^


raid-rush
14.03.2012, 22:09

Wenn jemand die Behauptung aufstellt, dass es keinen Gott gibt liegt die Beweisführung wohl auch bei demjenigen;

Sorry aber das ist jetzt echt nicht logisch ^^


Es ist doch so, das alles was nicht bewiesen ist erstmal nur Theorie ist, also ist wenn dann Gott eine Theorie die erst noch bewiesen werden muss.


Das die Erde eine Scheibe ist war auch eine Theorie und man sollte erstmal das gegenteil beweisen, letztendlich liegt die Beweispflicht aber bei demjenigen der die Existenz beschwört.

Wenn uns Wissenschaftler erzählen irgend was vom Higgs-teilchen bla bla dann glaub ich das auch nicht sondern ich will einen Beweis.

Und es liegt ja wohl nicht in meinem Bereich dem Wissenschaftler zu beweisen, dass es KEIN Higgs-teilchen gibt.


Fakt ist das die existenz von "Gott" nicht bewiesen ist! Das Gegenteil natürlich auch nicht.

Ein Paradoxon lösen ist eigentlich auch nicht sinnvoll.


Nees
14.03.2012, 22:11

Heute noch im Physikleistungskurs über das Thema "Weltformel" geredet.
Und wenn ich mir unsere Welt wie ein extrem gut programmiertes Spiel vorstelle, dann sind wir an dem Punkt ,wo wir mit Wissenschaft versuchen unsere Welt zu verstehen und die Programmiersprache zu erarbeiten. Eigentlich ein gelungener Gedankenzug.

Die militanten Atheisten haben einen extrem begrenzten Horizont, das muss einfach gesagt sein. Denn zu sagen, wir sind da ,weil wir da sind , tja, diese Antwort reicht mir als wissenschaftlich denkenden Menschen nicht aus.

Für die ,die mit Weltformel nichts anfangen können:

Weltformel – Wikipedia (;de;wikipedia~org/wiki/Weltformel)

Sorry aber das ist jetzt echt nicht logisch ^^


Es ist doch so, das alles was nicht bewiesen ist erstmal nur Theorie ist, also ist wenn dann Gott eine Theorie die erst noch bewiesen werden muss.


Das die Erde eine Scheibe ist war auch eine Theorie und man sollte erstmal das gegenteil beweisen, letztendlich liegt die Beweispflicht aber bei demjenigen der die Existenz beschwört.

Wenn uns Wissenschaftler erzählen irgend was vom Higgs-teilchen bla bla dann glaub ich das auch nicht sondern ich will einen Beweis.

Und es liegt ja wohl nicht in meinem Bereich dem Wissenschaftler zu beweisen, dass es KEIN Higgs-teilchen gibt;

Zu sagen, Gott gibt es nicht ist auch eine Behauptung wie, die Erde ist eine Scheibe, ergo muss sie bewiesen werden.
Da das Resultat nicht bekannt ist und es keine allgemeingültige Aussage zu dieser Thematik gibt, sind beides Unterstellungen die man nicht beweisen kann.


raid-rush
14.03.2012, 22:21

Ich behaupte es gibt Elfen und Trolle, beweise mir das es sie nicht gibt!

Um auf Darwin zu kommen, die entstehung des Menschen durch evolution widerspricht natürlich dem zeug was in der Biebel oder in sonste einem Märchenbuch steht, aber es beweist keinesfalls die existenz einer höheren Macht.

Das die Biebel einfach nur Geschichte ist sowie alle andern ähnlichen Schriften (Koran etc) sollte klar sein.

Ich meine wer glaubt das Gott die Welt in 7 Tagen erschaffen hat und der Mensch die krönung seiner Schöpfung ist... da braucht man nichtmehr viel diskutieren.

Wenn man sich dabei wirklich auf die Schriften versteift kommt man sowiso nicht weiter.

Also wenn wir von einer Möglichkeit der höheren Macht reden dann schon philosophisch und seriös.


Nees
14.03.2012, 22:32

Ich behaupte es gibt Elfen und Trolle, beweise mir das es sie nicht gibt!
Tja, wenn sich diese Elfen und Trolle per Definition nicht zeigen und auch ein Axiom der Nichterkennbarkeit für Menschen gibt, kann ich das nicht beweisen. Aber diese Aussage kannst du nicht mit der Existenz Gottes vergleichen.

Und du kannst den Koran und die Bibel auch nicht vergleichen. Die Bibel ist schon mehrfach übersetzt worden und eine Ansammlung von Geschichten. Der Koran ist für die Muslime das Wort Gottes und nicht des einen Menschen. Es gilt nur die unverfälschte arabische Form des Korans und dieser ist der gleiche wie vor 1400 Jahren.

Es gibt auch noch viele Geheimnisse im Koran, die noch nicht gelüftet worden sind, weil uns einfach die Technik fehlt.

Ich halte die Evolutionstheorie auch für nichtgültig, da diese noch nicht bewiesen worden ist. Es gibt noch einige ungeklärte Missing-Links die einfach keinen logischen Rückschluss auf diese Theorie für mich zeigen lassen.
Die Wahrscheinlichkeiten sind einfach viel zu gering für eine Existenz.


Greek.Sampler
14.03.2012, 22:39

Gott hat am Anfang "Sei" gesagt und es war. Informatiker benutzen einfach "begin"

ehrlich gesagt habe ich mir darüber auch schon oft gedanken gemacht.
ich hab mir so vorgestellt, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass es der gott ist, der immer beschrieben wird, also das ganze bibelzeug kann ja nützlich gewesen sein, basiert aber meiner meinung nach sicher auf hochstaplern, die es sich zu nutze machten. jedenfalls denke ich schon, dass es einen geben kann, der das was hier existiert erschaffen hat, da es ja auch nicht wirklich unschaffbar ist, da raum und zeit ja nur relativ gesehen werden. ich stells mir so vor, dass wenn man immer weiter rauszoomt, ist da vielleicht so ne kleine blase, da neben dann wieder ganz viele kleine blasen, dann ein etwas, dass diese blasen erzeugt hat, dann immer so weiter, deswegen könnte man hier schon kaum von gott sprechen, sondern eher eine unendliche kette von "göttern"....

Der Koran ist für die Muslime das Wort Gottes und nicht des einen Menschen. Es gilt nur die unverfälschte arabische Form des Korans und dieser ist der gleiche wie vor 1400 Jahren;

und das beweist jetzt, dass der koran besser ist, oder wie soll man das verstehen?


Spawn08
14.03.2012, 22:42

Wir sind Menschen. Eine Spezies, die einem bestimmten Kausalitätsgefüge unterworfen ist. Um dies zu verdeutlichen:

Wir sind z;B. nicht in der Lage Materie ex nihilum zu erschaffen.

Wenn wir von der Prämisse ausgehen, dass ein Gott existiert, eine " erschaffende Instanz " die verantwortlich ist für die Existenz des Raum-Zeit-Kontinuums, des Lebens, der Naturgesetze und allem was existiert, dann gehört diese " Instanz " einer " Spezies " an, die einem anderen Kausalitätsgefüge unterliegt als wir, denn sie ist in der Lage Dinge zu tun, die uns nicht möglich sind.

Da diese Instanz einem anderen Kausalitätsgefüge unterworfen ist als wir, sind wir NICHT IN DER LAGE eine ultimat wahre Aussage über diese " Instanz " zu tätigen, denn bekanntlich gilt: " ex falso quodlibet ", d;h. " aus Falschem folgt Beliebiges ".

Daraus folgt, dass wir zwar viel über Gott sagen können, wenn wir davon ausgehen, dass Gott existiert, aber auch, dass alle Aussagen über Gott zwingendermaßen beliebig sind.

Den meisten Vorpostern möchte ich sagen:

Die Kunst der Deduktion ist eine höchst anspruchsvolle, und eure einfältigen Kommentare zu solch komplexer Thematik sind wahrlich beleidigend.


reeL
14.03.2012, 22:44

Tja, wenn sich diese Elfen und Trolle per Definition nicht zeigen und auch ein Axiom der Nichterkennbarkeit für Menschen gibt, kann ich das nicht beweisen. Aber diese Aussage kannst du nicht mit der Existenz Gottes vergleichen;

Also ich glaube an Elfen & Trolle. Ich bete sie an, sie hören mir zu und sprechen mit mir und ab und zu geben sie mir ein Zeichen in Form einer unglaublich selbstlosen Art. Z;b. hat der Troll gestern einen totkranken Krebspatienten geheilt! Ich konnte es auch kaum glauben, aber er muss es einfach gewesen sein. Wie sonst, konnte etwas geheilt werden, zu das kaum der Mensch in der Lage ist?
Meine Bibel ist übrigens "Der Herr der Ringe"

Könntest DU jetzt bitte die Nicht-Existenz (sorry) von himmlischen Elfen und Trollen beweisen?

Natürlich war das nur "Spaß", aber so und nicht anders verhält es sich doch mit dem christlichen Glauben und der Frage der Beweisführung.


Sonnentier
14.03.2012, 23:25

die bibel und ihre Konzeption von Gott vermenschlicht Dinge, die sich unserem Verstand entziehen

nun leben wir in einer Welt mit Bergen und Steinen von denen man nicht behaupten kann man wüsste so richtig wie ihre Vorformen usw. dort hingekommen sind

allerdings kennen wir uns inzwischen ganz gut aus mit sachen und so begannen wir diese lücke zu füllen.

ausgehend von dem was ich in der Werkstatt gesehen habe gehe ich also davon aus, dass die Welt und alle Tiere darin von einem Schöpfer erschaffen wurden.
so machen wir das schließlich mit schwertern töpfen häusern karren und kleidern...

diese theorie deckt sich auch mit beobachtungen bei der Empfängnis unserer Kinder und Lämmer
ihr Leben wird von einer ähnlichen Instanz geschenkt sie entstehen doch nicht aus dem nichts!

ich denke damit sind philosophische fragen ausreichend beantwortet, wir sollten uns nicht bestehlen und ich warte am sonntag halb12 auf euch für eine gemeinsame danksagung an unseren Schöpfer :)


Nihilokrat
14.03.2012, 23:32

Wir sind Menschen. Eine Spezies, die einem bestimmten Kausalitätsgefüge unterworfen ist. Um dies zu verdeutlichen:

Wir sind z;B. nicht in der Lage Materie ex nihilum zu erschaffen.

Wenn wir von der Prämisse ausgehen, dass ein Gott existiert, eine " erschaffende Instanz " die verantwortlich ist für die Existenz des Raum-Zeit-Kontinuums, des Lebens, der Naturgesetze und allem was existiert, dann gehört diese " Instanz " einer " Spezies " an, die einem anderen Kausalitätsgefüge unterliegt als wir, denn sie ist in der Lage Dinge zu tun, die uns nicht möglich sind.

Da diese Instanz einem anderen Kausalitätsgefüge unterworfen ist als wir, sind wir NICHT IN DER LAGE eine ultimat wahre Aussage über diese " Instanz " zu tätigen, denn bekanntlich gilt: " ex falso quodlibet ", d;h. " aus Falschem folgt Beliebiges ".

Daraus folgt, dass wir zwar viel über Gott sagen können, wenn wir davon ausgehen, dass Gott existiert, aber auch, dass alle Aussagen über Gott zwingendermaßen beliebig sind.

Den meisten Vorpostern möchte ich sagen:

Die Kunst der Deduktion ist eine höchst anspruchsvolle, und eure einfältigen Kommentare zu solch komplexer Thematik sind wahrlich beleidigend;

Wunderbar gesagt und gerade der letzte Satz ist unglaublich wahr.


_ViEcH_
15.03.2012, 07:52

Es geht mir um die etlichen User, die der Meinung sind, dass ein Gott und die Erschaffung des Universums aus dem Nichts, völliger Blödsinn sein sollen und unrealistisch, obwohl wir es schon selbst können;

Und diese fangen alle an der falschen Stelle an zu Fragen. Rationalität bringt wenn man über Gott, bzw eine Gottheit nachdenkt rein garnichts. Und so wird man weiter im Dunkeln tappen.


bushido
15.03.2012, 08:16

Die Gegenfrage war natürlich mehr als nur vorhersehbar und unangebracht, denn.;

Einigen wir uns darauf, dass beide Fragen unangebracht sind, dann können wir diese Diskussion hier beenden.

Ne ne, Ich studiere Architektur;

Dann habe ich da wirklich etwas verwechselt. :)

Es scheint, als würdest du jeden einen Pöbel nennen,..;

Das ist nicht der Fall. Das ist grundsätzlich themenbezogen.

Du kannst dich gerne über andere Menschen ärgern, aber deine Art damit umzugehen ist einfach nur anmaßend und arrogant, so wie du dich manchmal aufführst. Natürlich fühl ich mich angesprochen. Darüber nachzudenken, rate ich allerdings eher dir;

Im Bezug auf die Themen, bei denen ich diesen Begriff verwende trifft dies zu 100% zu. Da du dich angesprochen fühlst, wie du hier zugibst, ist dies nicht nur peinlich, sondern zeigt in welcher Traumwelt du anscheinend lebst.

Du kennst ja den Spruch - Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz. In diesem Fall ist es das geistige Niveau, die Kompetenz des "Pöbels" Gesamtzusammenhänge, das grosse Ganze, zu erschließen. Dazu ist der "Pöbel" eben bei Weitem noch nicht im Stande.

Wenn ich Jemanden überzeigen will, dass es Geister gibt oder dass der Mensch eine Seele besitzt, dann muss ich das auch bezeugen können und nicht etwa meine Widersacher erstmal um den Gegenbeweis bitten ^^

Dann macht es wenig Sinn, bzw. es ist der Diskussion wenig zuträglich, und das musst du zugeben, eine Behauptung aufzustellen, die ebenso wenig nachgewiesen/zuweisen ist, nur darum geht es mir eigentlich.

Das kann man auch wunderbar an der Art der Diskussion erkennen, zu der ich dich mal wieder verführt habe.


Wir sind Menschen. Eine Spezies, die einem bestimmten Kausalitätsgefüge unterworfen ist. Um dies zu verdeutlichen:

Wir sind z;B. nicht in der Lage Materie ex nihilum zu erschaffen.

Wenn wir von der Prämisse ausgehen, dass ein Gott existiert, eine " erschaffende Instanz " die verantwortlich ist für die Existenz des Raum-Zeit-Kontinuums, des Lebens, der Naturgesetze und allem was existiert, dann gehört diese " Instanz " einer " Spezies " an, die einem anderen Kausalitätsgefüge unterliegt als wir, denn sie ist in der Lage Dinge zu tun, die uns nicht möglich sind.

Da diese Instanz einem anderen Kausalitätsgefüge unterworfen ist als wir, sind wir NICHT IN DER LAGE eine ultimat wahre Aussage über diese " Instanz " zu tätigen, denn bekanntlich gilt: " ex falso quodlibet ", d;h. " aus Falschem folgt Beliebiges ".

Daraus folgt, dass wir zwar viel über Gott sagen können, wenn wir davon ausgehen, dass Gott existiert, aber auch, dass alle Aussagen über Gott zwingendermaßen beliebig sind.

Den meisten Vorpostern möchte ich sagen:

Die Kunst der Deduktion ist eine höchst anspruchsvolle, und eure einfältigen Kommentare zu solch komplexer Thematik sind wahrlich beleidigend;


Ein traumhaft schöner Post.


Nees
15.03.2012, 20:00

und das beweist jetzt, dass der koran besser ist, oder wie soll man das verstehen?
nein, mir geht es einfach um die unterscheidung von koran und bibel. wenn du aussagen über die gott treffen möchtest und sowohl an die bibel und den koran glaubst, dann ist der koran die bessere quelle.

ich halte es weiterhin für extrem schwachsinnig, darauf zu pochen, dass es keinen gott gibt um dann auf die evolutionstheorie zu verweisen.

heute im physikleistungskurs wieder über das universum geredet und wie viel noch ungeklärt ist, gerade was die quantenphysik und astrophysik betrifft. und in unserem universum nach einem gott zu suchen, ist wie in einem spiel nach einem entwickler zu suchen. du siehst es höchstens am programmtext, welchen wir versuchen zu entschlüsseln.

mich ärgert es, dass ich nicht lang genug leben werde um all diesen fragen auf den grund zu gehen.


Nihilokrat
15.03.2012, 20:47

;bushido
ReeL hat schon Recht, dich in allen Ehren - das weißt du - aber was das Heruntermachen von anderen Diskussionsteilnehmern angeht, bist du leider in letzter Zeit zu vorschnell. Wahrscheinlich, weil das Prozedere von Seiten andere Wirkung zeigt. Zeit, dich zu überdenken und das Auftreten dementsprechend abzuändern, um keine nicht unfreundlich gesinnten User vor den Kopf zu stoßen. ;-)

LG


GaaraDerWüste
15.03.2012, 21:34

Die Frage ist eher wieso wussten die Menschen vor 2000 und mehr Jahren soviel über Gott, wieso ist er ihnen damals angeblich so oft erschienen?
Wieso unbedingt den Menschen von damals? Wieso gab es vor tausenden Jahren soviele Propheten die mit Gott reden konnten und heute nicht mehr?

Wieso soll es der eine Gott sein? Was ist mit Zeus und den Göttern der Griechen, Horus und Anubis und die restlichen Ägyptischen Götter, Mars, Jupiter und die römischen Götter sowie die Götter der Maya, der Inkas, Buddha usw.
Diese "Religionen" sind teilweise viel älter als das Christentum und der Islam.

Glauben die Leute die an "Gott" glauben auch an diese Götter?

Komischerweise hat sich kein Gott mehr blicken lassen, seit dem die Menschen etwas mehr Grips in der Birne haben und mehr von der Welt und ihrer Physik verstehen.


bushido
15.03.2012, 21:48

Die Frage ist eher wieso wussten die Menschen vor 2000 und mehr Jahren soviel über Gott, wieso ist er ihnen damals angeblich so oft erschienen?
Wieso unbedingt den Menschen von damals? Wieso gab es vor tausenden Jahren soviele Propheten die mit Gott reden konnten und heute nicht mehr?

Wieso soll es der eine Gott sein? Was ist mit Zeus und den Göttern der Griechen, Horus und Anubis und die restlichen Ägyptischen Götter, Mars, Jupiter und die römischen Götter sowie die Götter der Maya, der Inkas, Buddha usw.
Diese "Religionen" sind teilweise viel älter als das Christentum und der Islam.

Glauben die Leute die an "Gott" glauben auch an diese Götter?

Komischerweise hat sich kein Gott mehr blicken lassen, seit dem die Menschen etwas mehr Grips in der Birne haben und mehr von der Welt und ihrer Physik verstehen.

Vielleicht verschließen wir ganz einfach nur die Augen vor dem Offensichtlichen, insbesondere was diese alten Kulturen angeht. Wenn man sich deren Relikte anschaut, sollte eigentlich jeder zumindest zum Nachdenken kommen, was unsere Geschichte / die Evolution angeht. Das dies dann den heute gelehrten Erkenntnissen der Wissenschaft unter Umständen vollkommen widerspricht steht auf einem anderen Blatt.


;bushido
ReeL hat schon Recht, dich in allen Ehren - das weißt du - aber was das Heruntermachen von anderen Diskussionsteilnehmern angeht, bist du leider in letzter Zeit zu vorschnell. Wahrscheinlich, weil das Prozedere von Seiten andere Wirkung zeigt. Zeit, dich zu überdenken und das Auftreten dementsprechend abzuändern, um keine nicht unfreundlich gesinnten User vor den Kopf zu stoßen. ;-)

LG


Gerade du solltest mich mittlerweile kennen und wissen, dass ich meinen Stil nicht ändern werde. Zudem hätte ich gerne von dir belegt, wo ich User persönlich angreife, berücksichtige aber die Angriffe der entsprechenden User auf meine Person zuvor. Im Übrigen, mal abgesehen davon, dass der Post dem Thema nicht zuträglich ist und zu einer Verhärtung der Positionen führt, kannst du mich per PM ansprechen, wenn du etwas an meinem Stil auszusetzen hast. Desweiteren kennst du sicherlich den Spruch - Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeissen. ;)


Leonardo da Vin
15.03.2012, 21:55

...

Die Muslime glauben, dass nach Mohamed kein Prophet mehr kommen wird.
Die Christen glauben, dass nach Jesus noch einmal ein Prophet kommen wird.

Die Juden warten immer noch auf ihren letzten Propheten.

Komischerweise hat sich kein Gott mehr blicken lassen, seit dem die Menschen etwas mehr Grips in der Birne haben und mehr von der Welt und ihrer Physik verstehen;

Ich glaub zu damaligen Zeit, war der Arabische raum ziemlich gebildet, vorallem in Sachen Technik und Medizin. Nicht ohne grund, haben die Europäer soviel "abgeguckt"

Es ist übrigens noch immer unklar wie diese Gebäude hier gebaut worden sind...
;upload;wikimedia~org/wikipedia/commons/thumb/1/18/All_Gizah_Pyramids-2;jpg/800px-All_Gizah_Pyramids-2;jpg


GaaraDerWüste
15.03.2012, 22:42

Ich glaub zu damaligen Zeit, war der Arabische raum ziemlich gebildet, vorallem in Sachen Technik und Medizin. Nicht ohne grund, haben die Europäer soviel "abgeguckt"

Es ist übrigens noch immer unklar wie diese Gebäude hier gebaut worden sind...


Ich sag ja nicht, dass sie nicht gebildet waren, trotzdem wusste man damals viele Sachen nicht die heute fast jeder weiss. Wie z;B Gewitter entstehen, wie das mit Tag und Nach funzt, wie die Erde aufgebaut ist, wie verschiedene Kräfte wirken usw;, halt die Physik der Erde sozusagen.


raid-rush
15.03.2012, 22:45

Um aufs Thema zurückzukommen, höhere Mächte muss man logisch nicht ausschließen. Allerdings kann man durchaus sagen das man nicht, so wie es in diversen Schriften erzählt wird, auf ein aktives handeln dieser Macht nach menschlicher Kausalität hoffen braucht.

Das hätte man ja dann ganz einfach bemerkt, Gläubige der "richtigen" Religion müssten ja demnach viel gesünder,erfolgreicher,glücklicher sein, was ja nicht der Fall ist.

Da sollte man sich lieber doch auf seine Mitmenschen verlassen, weil dass was die Schriften uns lehren wollen, ist doch wie wir Miteinander umgehen sollen, letztendlich sind wir alle Gott und jeder führt seinen Teil aus.

Gott ist Mittel zum Zweck der Gemeinschaft, die nur durch Regeln stabiel wachsen kann.

Heute ist Politik die moderne variante von Religion. Das beides parallel läuft ist nicht verwunderlich, da die meisten Regeln logischerweise übereinstimmen.

Evtl. löst die Politik irgend wann Religion ab.


Nees
15.03.2012, 23:04

Ich sag ja nicht, dass sie nicht gebildet waren, trotzdem wusste man damals viele Sachen nicht die heute fast jeder weiss. Wie z;B Gewitter entstehen, wie das mit Tag und Nach funzt, wie die Erde aufgebaut ist, wie verschiedene Kräfte wirken usw;, halt die Physik der Erde sozusagen.

wenn du ernsthaft glaubst, dass wir schon alles wissen, dann bist du so schief gewickelt:lol: :lol:
es gibt weiterhin effekte die wir einfach nicht erklären können. und ich frage mich, wieso solche genies wie albert einstein und werner heisenberg die existenz gottes nicht in frage gestellt haben, aber so einfache leute sich anmaßen darüber zu urteilen.

"Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott;“


reeL
15.03.2012, 23:37

wenn du ernsthaft glaubst, dass wir schon alles wissen, dann bist du so schief gewickelt:lol: :lol:
es gibt weiterhin effekte die wir einfach nicht erklären können. und ich frage mich, wieso solche genies wie albert einstein und werner heisenberg die existenz gottes nicht in frage gestellt haben, aber so einfache leute sich anmaßen darüber zu urteilen;


Ich versteh dein Problem mit Gaaras' Post nicht. Das was du ihm unterstellst, hat er nie behauptet. Wir wissen wohl alle, dass wir nicht viel wissen und uns sollte bewusst sein, dass wir uns auch vieles nie erklären können werden (Stichwort Urknall).
Unser wissenschaftlicher Fortschritt ist aber im Verhältnis zu damaligen Zeiten nicht gerade klein und die Quantität neuer Errungenschaften wird Dank neuer Techniken exponentiell ansteigen. Und nur weil wir etwas noch nicht verstehen, heißt es noch lange nicht, dass es Hokuspokus sein muss. Das man das jedoch früher annahm, ist mehr als Verständlich, als man noch nicht die Mittel zur Forschung kannte/hatte.


_ViEcH_
16.03.2012, 07:51

Gott ist Mittel zum Zweck der Gemeinschaft, die nur durch Regeln stabiel wachsen kann.

Heute ist Politik die moderne variante von Religion. Das beides parallel läuft ist nicht verwunderlich, da die meisten Regeln logischerweise übereinstimmen;


Finde ich keinen schlechten Ansatz. Aber ich sage hier, nicht die Politik ist die neue Religion sondern der Mensch für sich selbst:
Das "Ich", der fließende Teil im Individuum in sich erhebt sich zu Gott, macht sich selbst zur Aufgabe und geht von der Horizontalen in die Vertikale. Das Programm wendet sich nach Vorne, durch Selbstverbesserung, Selbstoptionierung, Sichselbstfindung. Der Mensch mit seinen vielen geteilten Ichs sucht nach seiner eigenen (meiner Meinung nach nicht existenten) Ichheit.

Zum Topic: Ich finde bereits die Frage "Gott unrealistisch" äußerst bedenklich, fast
kindisch.

Indes kann ich mir nicht vorstellen, dass "die Religion" jemals abgelöst wird. Seit Lebzeiten des Menschen hat Religion einen Platz im Leben des Einzelnen und hat es geschafft neben all den anderen Bereichen/Neuerkenntnissen stets erhalten zu bleiben. Die Religion wird niemals aufhören, richtig, sie wird sich verändern und abwandeln, aber mit Sicherheit niemals zu Ende gehen. Davon bin ich fest überzeugt.


Edd
16.03.2012, 09:20

"Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott;"

und genau das hat auch Darwin erkannt.

Der Mensch ist einfach ZU perfekt gemacht, dass es sich um Zufall handeln kann.
Wir können allein schon beim "einfachen" Grashalm anfangen und der ist schon unvorstellbar herrlich geschaffen =)

Das Problem der Gesellschaft mit dem christl. Glaube ist, dass gedacht wird, wenn man ein Christ ist, habe man kein Spaß mehr im Leben und muss nur Regeln einhalten etc.
Die Liebe, die Jesus uns durch das Kreuz auf Golgatha gab ist so enorm stark, dass sie einen Menschen einfach jede Sehnsucht stillt.
Ich habe es erfahren! =)


reeL
16.03.2012, 10:17

Gerade du solltest mich mittlerweile kennen und wissen, dass ich meinen Stil nicht ändern werde. Zudem hätte ich gerne von dir belegt, wo ich User persönlich angreife, berücksichtige aber die Angriffe der entsprechenden User auf meine Person zuvor;

Bedauerlich. Vielleicht hast du ja die Hoffnung aufgegeben, aber ist es nicht dein Ziel gewesen, andre User zu informieren und ihnen die Augen zu öffnen? Leider wird dir niemand zuhören, wenn du mit indirekten Beleidigungen und Vorurteilen um dich schmeißt.
Es mag für dich unfair sein, dass es scheinbar legitimiert wird, wenn dich andere angreifen. Es ist deine Entscheidung, die Position eines - um wenigstens ein bisschen beim Thema zu bleiben - Propheten einzunehmen. Dass das manchmal auf Ablehnung stößt, sollte dich nicht wundern und sollte dich nicht dazu bringen, dich mit Worten wie diesen hier von der Masse abzugrenzen:
"Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz"

;Edd

Ich kenne eine, die ist ähnlich fanatisch wie du. Sie wuchs religiös auf, wandte sich dann mit 18-20 vom Glauben ab, wurde schwer depressiv und sieht ihre einzige Hoffnung jetzt nur noch in ihrem wiedergekehrten Glauben. Die Art wie sie spricht - ähnlich wie du - ist fast schon beängstigend. Und sie sagt selbst, würde man sie vom Glauben wieder abbringen, würde sie versuchen sich selbst umzubringen.
Heute versucht sie es mit Spendenaufrufen und Missionierungen. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.


Edd
16.03.2012, 12:22

...

;Edd

Ich kenne eine, die ist ähnlich fanatisch wie du. Sie wuchs religiös auf, wandte sich dann mit 18-20 vom Glauben ab, wurde schwer depressiv und sieht ihre einzige Hoffnung jetzt nur noch in ihrem wiedergekehrten Glauben. Die Art wie sie spricht - ähnlich wie du - ist fast schon beängstigend. Und sie sagt selbst, würde man sie vom Glauben wieder abbringen, würde sie versuchen sich selbst umzubringen.
Heute versucht sie es mit Spendenaufrufen und Missionierungen. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll;


wow, fanatisch hat mich noch nie einer genannt :)

die einzige Hoffnung ist auch nur Jesus allein, damit hat sie kein Unrecht.
Ohne Jesus hat das Leben auch keinen Sinn, dennoch ist das nicht beängstigend, sondern man muss es verstehen und annehmen. Es geht nicht darum, dass man gerettet werden kann, wenn man irgendwas erreicht im Leben oder ein "gutes" Leben führt ala Kirchensteuern zahlt oder so ein Schwachsinn.

Ein Gnadensgeschenk ist unverdient.

"Gib mir, mein Sohn, dein Herz und lass deinen Augen meine Wege wohlgefallen" - Sprüche 23,26, die Bibel


reeL
16.03.2012, 12:39

Ohne Jesus hat das Leben auch keinen Sinn, dennoch ist das nicht beängstigend, sondern man muss es verstehen und annehmen;

Welchen Sinn im Leben gibt mir Jesus denn?


_ViEcH_
16.03.2012, 12:57

Welchen Sinn im Leben gibt mir Jesus denn?

Er verspricht die Erlösung, das Eins werden im Reich Gottes.


Logos
16.03.2012, 13:03

Du kannst nicht mit Logik über Gott diskutieren, weil unsere Logik von Gott gegeben ist


..;sprach er mit Worten, die seiner eigenen Logik entspringen...

1. Das ist eine reine Behauptung. Ich behaupte einfach das Gegenteil: Unsere Logik ist nicht gottgegeben, und wir können mir ihrer Hilfe über Gott nachdenken.

2. Selbst wenn unsere Logik von Gott gegeben wäre: Wer weiß dann woher so sicher, dass Gott diese Logik dahingehend limitiert hat, dass wir nicht mit ihrer Hilfe über ihn nachdenken können?
Dass sie gottgegeben ist ist ja kein Grund dafür, dass wir mit ihrer Hilfe nicht dazu in der Lage sind, dennoch über ihn nachzudenken.

3. Für jemanden mit angeblich so eingeschränkter Logik glaubst du erstaunlich viel über die Diskussionsmöglichkeit "Gott" zu wissen. Glaubtest du wirklich, dass du mithilfe deiner Logik nicht über Gott diskutieren kannst, so müsstest du deine obige Aussage selbst in Frage stellen, denn sie behauptet bereits etwas über Gott.


bushido
16.03.2012, 15:20

Bedauerlich. Vielleicht hast du ja die Hoffnung aufgegeben, aber ist es nicht dein Ziel gewesen, andre User zu informieren und ihnen die Augen zu öffnen? Leider wird dir niemand zuhören, wenn du mit indirekten Beleidigungen und Vorurteilen um dich schmeißt.
Es mag für dich unfair sein, dass es scheinbar legitimiert wird, wenn dich andere angreifen. Es ist deine Entscheidung, die Position eines - um wenigstens ein bisschen beim Thema zu bleiben - Propheten einzunehmen. Dass das manchmal auf Ablehnung stößt, sollte dich nicht wundern und sollte dich nicht dazu bringen, dich mit Worten wie diesen hier von der Masse abzugrenzen:
"Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz"


Es sind hier immer die gleichen Leute die diese Vorwürfe erheben, denen ihre Arroganz zum Halse heraushängt, und die in Sachen Beleidgungen und persönliche Angriffe ganz vorne mit dabei sind, lieber reeL, und du zählst leider vielfach auch dazu. Auch hier hast du dies wieder mit einer zwar subtilen, aber völlig unnötigen Provokation verursacht. Eure Angriffe auf meine Person sind mehr als nur verlogen, denn zu 99% lässt sich einwandfrei nachweisen, dass die Provokationen nicht von mir ausgegangen sind. Insofern brauche ich von dir sicherlich keine Belehrungen, wie ich mich in diesen Situationen zu verhalten habe. Ich zwinge niemanden mit mir zu diskutieren, wenn die Leute geistig nicht in der Lage sind zu erkennen, wer für die ständig auftauchenden Probleme wirklich verantwortlich ist, dann ist ihnen nicht mehr zu helfen.

Deine Antwort auf Edd belegt übrigens wunderbar was ich gerade eben ausgeführt habe.

;Edd
Ich kenne eine, die ist ähnlich fanatisch wie du. Sie wuchs religiös auf, wandte sich dann mit 18-20 vom Glauben ab, wurde schwer depressiv und sieht ihre einzige Hoffnung jetzt nur noch in ihrem wiedergekehrten Glauben. Die Art wie sie spricht - ähnlich wie du - ist fast schon beängstigend. Und sie sagt selbst, würde man sie vom Glauben wieder abbringen, würde sie versuchen sich selbst umzubringen.
Heute versucht sie es mit Spendenaufrufen und Missionierungen. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll;


Und das nennst du sachlich argumentieren? Deine Diskussionspartner in den Bereich des kranken Fanatismus zu rücken?

Es ist einfach nur peinlich, dass du dir anmaßt mich zu tadeln und mir Vorschläge machst, wie ich mich in Diskussionen zu verhalten habe, während du selbst absolut UNFÄHIG bist deinen Maßstäben, die du an andere anlegst, selbst zu folgen. Aber das gilt wie gesagt nicht nur für dich, sondern eine ganze Reihe anderer User auch.

Hättest du einen wirklich EHRLICHEN VERSUCH der Kritik an meiner Person unternehmen wollen, dann wäre dieser per PM erfolgt und nicht öffentlich im Forum um damit Zustimmung bei immer den gleichen Leuten zu finden oder um andere aufzuhetzen.

Im Übrigen hättest du die Sache nach meinem letzten Post einfach auf sich beruhen lassen können, schließlich habe ich nicht dich adressiert.


LORD1337
16.03.2012, 15:32

Es ist eigentlich völlig egal wie du dein Leben verbringst, den Realität ist relativ zur Existenz.

Virtuelle Welten Existieren und damit sind sie Realität.
Es wäre auch völlig egal ob wir in der Matrix leben oder nicht.

Es ist lediglich für die Befriedigung des Geistes nötig zu hinterfragen wo man eigentlich ist und vor allem wer man ist;


stimme ich zu und das wollte ich auch schreiben ;D
desweiteren glaube ich NICHT an gott, wir waren früher ganz kleine bakterien - was bringt es gott eine so langweilige spezies zu erschaffen?
desweiteren passiert zu viel ******* auf der welt... könnte ja ruhig einiges gewollt sein,(falls es ihn überhaupt gibt) aber bestimmt nicht alles!
außerdem is die kirche und der "glaube" nur geldmacherei... -> ablasse etc !!!

und zum ei-henne problem:
da wir bzw alle lebewesen früher ganz kleine bakterien waren, war das huhn zuerst da.
bakterie1, bakterie2,.;bakterie99, vorstufe von henne, henne, ei.
is meine meinung, sollte aber so stimmen ;)



Es ist übrigens noch immer unklar wie diese Gebäude hier gebaut worden sind...

ähm kannst du das belegen?!!!!!!


GaaraDerWüste
16.03.2012, 17:18

wenn du ernsthaft glaubst, dass wir schon alles wissen, dann bist du so schief gewickelt:lol: :lol:
es gibt weiterhin effekte die wir einfach nicht erklären können. und ich frage mich, wieso solche genies wie albert einstein und werner heisenberg die existenz gottes nicht in frage gestellt haben, aber so einfache leute sich anmaßen darüber zu urteilen;


Habe ich nie behauptet, wir wissen jedoch im Gegensatz zu den Menschen früher viel mehr und können viel mehr Ereignisse wissenschaftlich erklären. Nicht alle.

u

Der Mensch ist einfach ZU perfekt gemacht, dass es sich um Zufall handeln kann.
Wir können allein schon beim "einfachen" Grashalm anfangen und der ist schon unvorstellbar herrlich geschaffen =)


Wo ist der Mensch perfekt? Woher weisst du was perfekt ist? Jemals ein perfektes Lebewesen gesehen?
Menschen sind gierig, bekriegen sich, töten sich gegenseitig und stellen alle anderen Lebewesen unter sich.
Wir sind kleiner als Elefanten, schwächer als Bären, langsamer als Geparde, können weder fliegen noch die Luft anhalten unter Wasser. Anatomisch ist der Mensch auch nicht perfekt.
Alles was wir haben ist unsere Intelligenz, mit der wir diese Makel versuchen auszugleichen.

Ich seh da nichts perfektes, könnte locker ein "Zufall" sein.
Wobei Zufall bei einem Unendlich Großem Universum auch falsch formuliert ist, was es unendlich groß ist, passieren auch unendlich viele Zufälle und somit ist die Warscheinlichkeit für einen bestimmten Zufall auch unendlich groß.



Ohne Jesus hat das Leben auch keinen Sinn
Vor Jesus gab es auch Leben auf der Erde, ich glaube nicht, dass es sinnlos war.


Er verspricht die Erlösung, das Eins werden im Reich Gottes;
Jo die Erlösung von den Sünden die Gott uns auferlegt hat, riecht nach nem zwielichtigem Familiengeschäft.


eax
16.03.2012, 17:32

Also ich glaub eher noch an Prä Astronautik oder wie das heißt. ;)

ähm kannst du das belegen?!!!!!! Ich bin zwar nicht er und da du ja belege haben willst spar ich mir was dazu zu schreiben und lass Wiki sprechen. :]
Die meisten Texte zur Bauweise der Pyramiden beruhen auf Überlieferungen, Studien, Versuchen und Schätzungen, die alle auf eine verschiedene Art und Weise die möglichen Bautechniken der Ägypter erklären;
Im Genauen sind keine exakten Daten und Baumethoden überliefert. So gibt es unterschiedliche Theorien über den Bau der Pyramiden. Bisher konnte jedoch keine davon vollständig bewiesen werden;
Pyramide (Bauwerk) – Wikipedia (;de;wikipedia~org/wiki/Pyramide_%28Bauwerk%29)


Leonardo da Vin
16.03.2012, 17:53

..;sprach er mit Worten, die seiner eigenen Logik entspringen...

1. Das ist eine reine Behauptung. Ich behaupte einfach das Gegenteil: Unsere Logik ist nicht gottgegeben, und wir können mir ihrer Hilfe über Gott nachdenken;


Aussage gegen Aussage :)
2. Selbst wenn unsere Logik von Gott gegeben wäre: Wer weiß dann woher so sicher, dass Gott diese Logik dahingehend limitiert hat, dass wir nicht mit ihrer Hilfe über ihn nachdenken können?
Dass sie gottgegeben ist ist ja kein Grund dafür, dass wir mit ihrer Hilfe nicht dazu in der Lage sind, dennoch über ihn nachzudenken;


Weiß niemand
3. Für jemanden mit angeblich so eingeschränkter Logik glaubst du erstaunlich viel über die Diskussionsmöglichkeit "Gott" zu wissen. Glaubtest du wirklich, dass du mithilfe deiner Logik nicht über Gott diskutieren kannst, so müsstest du deine obige Aussage selbst in Frage stellen, denn sie behauptet bereits etwas über Gott;

Ich sags mal so, das Bild wird niemals den Maler verstehen...


Ich kann keine Argumente bringen, weil wir beide du und ich genau soviel von Gott wissen wie der Papst und Obama


Kritiker
16.03.2012, 19:12

Das Frage nach dem Erschaffer ist zutiefst subjektiv, leitet sie sich doch davon ab, inwiefern der Mensch die durch vermeintliche Kausalität dominierte Realität erfährt. Die Frage nach dem Erschaffer oder dem Anfang leitet sich also notwendig aus unseren gesammelten Erfahrungen ab, kann aber durch das Kausalitätsprinzip selbst nicht befriedigend beantwortet werden. Ob man Gott an den Anfang setzt oder den Urknall - es bleibt die Frage nach dem davor.

Meiner Meinung nach bleibt uns nichts anderes übrig, als hier Nietzsche zu folgen, der auf die Unendlichkeit als Form des Seins insistiert und die Seinsformen des Seins, die sich durch einen Anfang und ein Ende auszeichnen, nur als einen Sonderfall des Seins betrachtet.

Die Religion bzw. das Konstrukt eines Gottes entspringen der Psychoanalyse zur Folge aus der kindlichen Vatersehnsucht, den Wünschen nach Schutz vor den Gefahren des Lebens, Erfüllung der Gerechtigkeit in dieser ungerechten Gesellschaft, Verlängerung der Existenz durch ein irdisches Leben, Wissen um die Entstehung der Welt und die Beziehung zwischen Körper und Seele.

"Die Götter behalten ihre dreifache Aufgabe, die Schrecken der Natur zu bannen, mit der Grausamkeit des Schicksals, besonders wie es sich im Tode zeigt, zu versöhnen und für die Leiden und Entbehrungen zu entschädigen, die dem Menschen durch das kulturelle Zusammenleben auferlegt werden;"

- Sigmund Freud


GR!3V3R
16.03.2012, 19:46

Bei solchen Disskussionen ist es schon bemerkenswert wie stereotypisch und simpel viele Atheisten argumentieren. Diese Einstellung befreit einen weder vom selbstständigen Denken noch gibt es einem das Recht über Menschen mit anderen Ansichten herzuziehen.

[..;]
es gibt weiterhin effekte die wir einfach nicht erklären können. und ich frage mich, wieso solche genies wie albert einstein und werner heisenberg die existenz gottes nicht in frage gestellt haben, aber so einfache leute sich anmaßen darüber zu urteilen;


Einstein war Jude. Nach deiner argumentation kann ich die frage stellen, wie du es dir anmaßen kannst einen anderen Glauben als den dieses Genies zu haben.
Mal ganz davon abgesehen das Einstein auch kein perfekter Mensch war("Gott würfelt nicht").

Der Glaube ist einen eigen. Man kann sich zwar darüber unterhalten, ihn miteinander ausleben, sich ihm komplett verschliessen. Ja sogar einen weiteren darin unterweisen. Aber trotzdem hat niemand das recht, jemanden wegen seines (Un)Glaubens zu verurteilen, nur weil man nicht so intelligent oder schön wie eine andere Person ist.
Wenn ich also Gott infrage stelle, dann ist dies mein Recht. Wenn weitaus gebildetere Leute Gott nicht infrage gestellt haben, folgt nicht daraus, dass es für mich verboten ist. Das Gegenbeispiel wäre, wie du es als Normalsterblicher wagen kannst Gott nicht in Frage gestellt zu haben, obwohl es Genies wie Nietzsche schon vor 100 Jahren getan haben.



stimme ich zu und das wollte ich auch schreiben ;D
desweiteren glaube ich NICHT an gott, wir waren früher ganz kleine bakterien - was bringt es gott eine so langweilige spezies zu erschaffen?

Du kannst seinen Antrieb nicht hinterfragen. Gott ist Omnipotent, folglich allmächtig, allweise. Von so ein Wesen gibt es keine Vorstellung. Wie soll man dann deren Motive hinterfragen?
Kannst du dir überhaupt vorstellen wie etwas, was alles weiß, alles kann und unsterblich ist langeweile empfindet? Oder ob es überhaupt etwas empfindet in einer weise wie wir es uns vorstellen?

desweiteren passiert zu viel ******* auf der welt... könnte ja ruhig einiges gewollt sein,(falls es ihn überhaupt gibt) aber bestimmt nicht alles!
außerdem is die kirche und der "glaube" nur geldmacherei... -> ablasse etc !!!

Bei vielen Religionen ist das Böse nicht die "Gegenkraft" des Guten. Sondern viel eher die Abwesenheit des Guten.
Ein Vergleich zwischen Zwei Räumen, wobei einer mit Materie gefüllt ist und einer nur Vakuum beinhaltet, bietet sich also eher an.
Dabei symbolisiert die Materie das Gute welches in Gott innewohnt und die Leere das Böse.
Wenn man also das Wort Gottes, in welcher Form auch immer verbreitet erschafft man quasi Materie im leeren Raum und somit gutes.

Mit der Kirche hingegen gebe ich dir recht.

und zum ei-henne problem:
da wir bzw alle lebewesen früher ganz kleine bakterien waren, war das huhn zuerst da.
bakterie1, bakterie2,.;bakterie99, vorstufe von henne, henne, ei;[..;]

Das Huhn gehört zur Klasse der Vögel. Diese stammen wiederum von den Reptilien ab, welche sich wie nochmal fortgepflanzt haben?



Die Religion ist seit jeher ein Bestandteil der Menschheit gewesen. Das sich dies in Zukunft ändert ist fraglich. Es gab schon viele Versuche auf der Welt sich den Doktrinen des Glaubens zu entsagen. Jedoch gibt es heutzutage weder eine einheiltliche Religion, noch ein allgemeines Verbot jener. Religionen sind gekommen und wieder gegangen.
Eine Schlussfolgerung muss also sein, das der Glaube aus dem Menschen kommt. Also eine Eigenheit oder Eigenschaft derer. Auch wenn es eine höchst wunderbare Erfahrung sein kann, sich durch diese höchst subjektive Eigenschaft mit anderen Menschen verbunden zu fühlen sollte dass Augenmerk darauf liegen den Glauben auf den Einzelnen zu begrenzen.
Egal wie friedlich eine Religion ist und deren Schriften den Frieden rauf und runter gebettet haben, bleiben es trotzdem nur Menschen die diesen praktizieren und ausleben. Die zusätzliche Unterteilung von Menschen bezüglich deren Religion ist leider schon zu oft passiert um sich derer Erhaben zu fühlen. Weswegen man der Religion jegliche weltliche Macht entziehen solle ohne den Menschen in ihren Glauben einzuschränken. Ein solches unterfangen wäre zum scheitern verurteilt.
Das Reich des Glaubens ist jedoch das geistliche. Warum sollte es also eine Welt vereinnahmen die sowiso vergehen wird, während die Ewigkeit wartet?


Logos
17.03.2012, 11:46

Aussage gegen Aussage :)

Genau darauf wollte ich hinaus;:] Du stellst nur Behauptungen auf. Man braucht garkeine Gegenargumente, sondern nur eine Gegenthese, und schon ist die Sache vom Tisch;:]



Ich sags mal so, das Bild wird niemals den Maler verstehen...

Ja, weil Bilder keinen Verstand haben und nicht denken können. Das Beispiel passt nicht.



Ich kann keine Argumente bringen, weil wir beide du und ich genau soviel von Gott wissen wie der Papst und Obama

Nein. Ich glaube eher, du hast keine Argumente. Jedenfalls habe ich bisher kein Argument von dir gelesen, was deine Behauptung stützen würde, dass man nicht über Gott diskutieren kann. (da du dir dessen so sicher scheinst müsstest du solche Argumente doch aber besitzen^^)

Tipp: Eine Aussage/Behauptung ist kein Argument.

Oder, um es mal zu drehen: Du sagst du weißt nichts über Gott? Dann kannst du auch nicht beurteilen, ob man über ihn diskutieren kann oder nicht.


LORD1337
17.03.2012, 14:00

Du kannst seinen Antrieb nicht hinterfragen. Gott ist Omnipotent, folglich allmächtig, allweise. Von so ein Wesen gibt es keine Vorstellung. Wie soll man dann deren Motive hinterfragen?
Kannst du dir überhaupt vorstellen wie etwas, was alles weiß, alles kann und unsterblich ist langeweile empfindet? Oder ob es überhaupt etwas empfindet in einer weise wie wir es uns vorstellen?

ja sogesehn hast du recht, dann sollte man aber auch ganicht über gott diskutieren.


Das Huhn gehört zur Klasse der Vögel. Diese stammen wiederum von den Reptilien ab, welche sich wie nochmal fortgepflanzt haben?

ja mit eiern, trotzdem kam das 1. reptil bestimmt nicht ausm ei!
aber eigentlich is deine aussage ja schon ein beweis dafür das das ei zuerst da war oO (Y)


Nihilokrat
17.03.2012, 14:36

Bestimmt nicht. Das weißt du so genau? :-D


DonCamillo
17.03.2012, 17:19

Du kannst Menschen nicht mit Tieren vergleichen. Vielleicht glauben Tiere ja an Gott bloß können sie es dir nicht sagen. Vielleicht wandern die Ameisen nach Mekka, verlieren aber die Lust nach paar Tagen? :lol:

bisschen weit her geholtes Beispiel aber der sinn stimmt
:lol:


Kritiker
18.03.2012, 22:23

[..;]Gott ist Omnipotent, folglich allmächtig, allweise. Von so ein Wesen gibt es keine Vorstellung;[..;]

Frage an die Gläubigen: An was glaubt ihr da eigentlich? Glaubt ihr tatsächlich an etwas, vom dem ihr keinen Begriff und keine Vorstellung habt und auch nicht haben könnt?


GR!3V3R
18.03.2012, 23:42

Frage an die Gläubigen: An was glaubt ihr da eigentlich? Glaubt ihr tatsächlich an etwas, vom dem ihr keinen Begriff und keine Vorstellung habt und auch nicht haben könnt?

Ich glaube nicht an einen Gott.

Wenn man jedoch an eine solche Existenz glaubt, man die heiligen Schriften bzw. Überlieferungen ignoriert und sich nur auf die bloße Existenz eines solchen Wesens konzentriert, kommt man nicht drumherum zu sagen das man nichts weiß. Nur durch das miteinbeziehen passender Schriften oder Überlieferungen durch Botschafter können sich die Menschen eine Vorstellung machen.

Gott ist gutmütig. Gott ist allvergebend. Fürchtet Gott.
Nur unter Bedingung dies oder ähnliches anzuerkennen, kann man über irgendwelche Motive und Absichten Gottes reden.
Ich nahm aber LORD1337´s Fragestellung relativ allgemein auf und da reichte eine von direkten Glauben distanzierte Antwort.

Natürlich werden die meisten Gläubigen eine genaue Vorstellung von ihren Gott haben. Aber dieses Bild entsteht nicht durch einen logisch fortschreitenden Prozess, sondern wird durch das zu verfügung stehende Material gewonnen. Und selbst dabei gewinnen verschiedene Leute verschiedene Vorstellungen von ihrem Gott, was die Anzahl und die Vielfalt der Religionen erklärt.


DonCamillo
19.03.2012, 14:08

Natürlich werden die meisten Gläubigen eine genaue Vorstellung von ihren Gott haben. Aber dieses Bild entsteht nicht durch einen logisch fortschreitenden Prozess, sondern wird durch das zu verfügung stehende Material gewonnen. Und selbst dabei gewinnen verschiedene Leute verschiedene Vorstellungen von ihrem Gott, was die Anzahl und die Vielfalt der Religionen erklärt.

anders kann es ja auch gar nicht sein, da jeder mensch individuell ist und es in manchen religionen keine bilder von gott gibt, bzw sie nicht erlaubt sind.

hinzufügen kann ich noch, dass man muss ja nicht umbedingt ein bild von ihm haben muss, sondern es auch reicht kann zu wissen, dass es ihn gibt also in der eigenen vorstellung.


reeL
19.03.2012, 15:02

hinzufügen kann ich noch, dass man muss ja nicht umbedingt ein bild von ihm haben muss, sondern es auch reicht kann zu wissen, dass es ihn gibt also in der eigenen vorstellung;

und wie willst du dir dein wissen über gott vorstellen, ohne visuellen kontext? ich behaupte einfach mal, dass der mensch dazu nicht in der lage ist.
genauso wenig kann man sich z;b. das nichts vorstellen.


Logos
19.03.2012, 15:58

und wie willst du dir dein wissen über gott vorstellen, ohne visuellen kontext? ich behaupte einfach mal, dass der mensch dazu nicht in der lage ist.
genauso wenig kann man sich z;b. das nichts vorstellen;


Das sehe ich im Prinzip auch so, wobei: Eine visuelle Vorstellung von Gott ist natürlich nicht unbedingt nötig, allerdings braucht man zumindest gewisse Ideen von/über Gott, um überhaupt eine Vorstellung von ihm zu haben.

Gläubige, die behaupten sie selber und generell jeder könne nichts über Gott wissen, wiederlegen damit ihren eigenen Glauben, denn sie zeigen damit, dass er auf nichts basiert.

Wer sich also einer Diskussion/Argumentation von vornherein entzieht, indem er z;B. obiges behauptet, der disqualifiziert sich und damit jede seiner Behauptungen, die er über Gott anstellt.

Somit bleibt es dabei: Wer seine Behauptungen über Gott nicht mit Argumenten untermauern kann, der tätigt keine glaubhaften Aussagen.


Mayinga
19.03.2012, 16:50

Wie definierst du Realität denn?


Kritiker
19.03.2012, 19:00

Wenn Gott jenseits eines wie auch immer faßbaren Begriffs definiert wird, das menschliche Denken sich allerdings in Begriffen vollzieht, weiß ich ehrlich gesagt nicht, an was die Gläubigen denken, wenn sie von Gott sprechen.

Eine nähere Vorstellung von Gott ist logisch ja nicht möglich, da dies den Eigenschaften Gottes, die die Gläubigen ihm zusprechen, widersprechen würde.

Gott muss demnach (in Anlehnung an Heideggers Sein) leerer Begriff bleiben, wenn man es ernst mit seinem Glauben meint.


DonCamillo
19.03.2012, 20:18

und wie willst du dir dein wissen über gott vorstellen, ohne visuellen kontext? ich behaupte einfach mal, dass der mensch dazu nicht in der lage ist.
genauso wenig kann man sich z;b. das nichts vorstellen;


wieso sollte er dazu nicht in der lage sein?
wenn man die bibel kennt und weiß, dass es einen gott gibt hat man doch visuellen kontext genug (nur halt eben kein bild).
die bibel fuktioniert ja auch ohne visuelle abbilder von gott.


Mayinga
22.03.2012, 14:48

Wenn wir von einem Gott im Sinne des christlichen oder muslimischen Gedankens sprechen, beziehungsweise Mono- und Polytheismus in Kombination mit Personifikationen als Argument anführen, dann ist Gott in den meisten Fällen unrealistisch. Der christliche Gott zum Beispiel ist nicht mit Verstand und Vernunft zu erfassen. Beides sind aber die Grundvoraussetzung, um eine Realität für den Menschen zu kreiieren.

Betrachten wir exemplarisch die griechische Götterwelt und verwandte Arten, neige ich dazu, diesen einen Realismusgrad höher als den des Christentums und des Islams zuzusprechen, weil in diesem Falle letztendlich nur Personifikationen menschlicher Art und Weise auf unmenschliche Komponenten gestülpt werden, was einem Wolf im Schafspelz ähnelt, gleichzeitig jedoch einen angemessenen Realismusgrad besitzt, weil die Personifikationen der verstandes- und vernunftmäßig begreifbaren Realität entnommen sind.

Auch der Pantheismus, beziehungsweise vergleichbare Arten von Gottglauben zehren von einem Realismus, der durch die Unterwerfung unter menschliche Begreifbarkeit "wahrer" wird.

Aber was ist überhaupt "wahr"? Ist der Baum vor dem Haus, der Vogel auf der Wiese, meine Hand, die nach dem Wasserglas greift "wahr" oder real? In dem angesprochenen Buch "Der Ego Tunnel" schreibt Thomas Metzinger von der Theorie, dass unsere Realität im Grunde genommen nur eine Vorstellung oder Simulation unseres Gehirns ist. Dieses könnte theoretisch auch Matrix-ähnlich in einer Lösung liegen, die es nicht zerstörbar macht. Das, was eigentlich real jenseits unserer Einbildung, beziehungsweise unseres Bewusstseins ist, sind die Strahlen und Wellen aus der Physik.

Das Grün der Blätter an der Eiche ist somit wirklich nur eine bestimmte Wellenlänge und kein sprachlich definiertes Etwas. Dies geschieht erst im Zuge des "Ausmalens" des Tunnels. Innerhalb dessen können wir unsere Wahrnehmung so gestalten, wie es unser Verstand zulässt - alles, was über diese, uns "wahr" erscheinende Form von Realität hinausgeht, mag uns, als Teil des Tunnels, surreal erscheinen, spiegelt aber letztendlich nur eine andere Form von Realität wieder.

Theoretisch wäre es nämlich dann möglich, dass abgesehen von dem Tunnel, in dem wir uns befinden, auch andere existieren, in denen die Realität der sich selbst bewussten und seienden (das ist Voraussetzung) "Wesen" zum Beispiel nur Strahlen und Wellen wahrnimmt, aber keinen Begriff von Grün, Baum, Vogel oder dergleichem hat.

Selbst innerhalb unserer Realität gibt es Dinge, die schwer zu begreifen sind, beziehungsweise unserer Vorstellungskraft entzogen werden durch die schiere Bgerenztheit der menschlichen Wahrnehmung. So ist es ja "common sense", dass wir aus lauter Atomen bestehen, aber vorstellbar, als Modell erschließbar, ist es nicht. Dennoch beanspruchen wir durch das bloße Wissen um diese Fakten, es als real, als Realität betrachten und benennen zu können.

Wenn es nun allerdings schon Dinge gibt, von denen wir wissen und die dennoch unmöglich mit unserem Verstand und unserer Vorstellungskraft begreifbar sind, so ist doch mit Sicherheit nicht völlig abwegig zu sagen, dass es Dinge gibt, von denen wir nicht wissen und die wir genausowenig mit unserer Vorstellungskraft begreifen können.

Albert Einstein hat gesagt:
Wir befinden uns in der Lage eines kleinen Kindes, das in eine riesige Bibliothek eintritt, die mit vielen Büchern in verschiedenen Sprachen angefüllt ist. Das Kind weiß, dass jemand die Bücher geschrieben hat. Es weiß aber nicht, wie es geschah. Es versteht die Sprachen nicht, in der sie geschrieben wurden. Das Kind erahnt dunkel eine mysteriöse Ordnung in der Zusammenstellung der Bücher, weiß aber nicht, was es ist. Das ist meiner Meinung nach die Einstellung auch des intelligentesten Menschen gegenüber Gott. WIr sehen ein Universum, das wunderbar zusammengesetzt ist und bestimmten Gesetzen gehorcht, aber diese Gesetze verstehen wir nur andeutungsweise. Unser begrenzter Verstand kann die mysteriösen Kräfte, welche die Konstellationen bewegen, nicht fassen;


Man mag nun den Part mit Gott herausschneiden wollen, aber Fakt ist, dass die Vorstellungskraft und das durch die Vernunft begreifbare Sein jeglicher Art begrenzt ist und dass deswegen niemand sich im Recht fühlen sollte, Gott oder den Gottesbegriff oder auch nur irgendetwas Unvorstellbares, das mit den Grundlagen unserer Existenz zusammenhängt, zu leugnen und Vertreter des einen oder des anderen Standpunkts frech ins Gesicht zu sagen, dass sie dem Geiste nach mehr mit einem Schwein als mit einem Menschen gemeinsam haben.
Das ist ein Fehler, den beide Seiten machen, anstatt sich bewusst zu werden, dass sie nichts wissen über Dinge, die per se schon über die menschliche Vorstellungskraft und die Vernunft hinausgehen.


Verzeiht die Unordnung, aber ich habe das Buch nicht zur Hand und bin müde. :-(


Logos
22.03.2012, 20:51

Albert Einstein hat gesagt: Wir befinden uns in der Lage eines kleinen Kindes, das in eine riesige Bibliothek eintritt, die mit vielen Büchern in verschiedenen Sprachen angefüllt ist. Das Kind weiß, dass jemand die Bücher geschrieben hat. Es weiß aber nicht, wie es geschah. Es versteht die Sprachen nicht, in der sie geschrieben wurden. Das Kind erahnt dunkel eine mysteriöse Ordnung in der Zusammenstellung der Bücher, weiß aber nicht, was es ist. Das ist meiner Meinung nach die Einstellung auch des intelligentesten Menschen gegenüber Gott. WIr sehen ein Universum, das wunderbar zusammengesetzt ist und bestimmten Gesetzen gehorcht, aber diese Gesetze verstehen wir nur andeutungsweise. Unser begrenzter Verstand kann die mysteriösen Kräfte, welche die Konstellationen bewegen, nicht fassen;

Nunja, in Bezug auf Gott bzw. das Universum finde ich diese Aussage nicht sonderlich gelungen.

Der Vergleich hinkt von vornherein: Das Kind weiß, dass jemand die Bücher verfasst hat - wir wissen aber nicht, dass jemand die uns bekannten Entitäten geschaffen hat!
Sie gleichen keinen Büchern, bei denen man von vornherein weiß, dass ein Autor sie verfasst haben muss. Die Natur eines Buches ist uns bekannt, und wir wissen, dass ein Autor zwingend als Schöpfer dazugehört.
Bei Energie und Materie sowie den uns bekannten Kräften verhält es sich anders, sogar ganz im Gegenteil: Den uns bekannten Entitäten kann man in keiner Weise ablesen, welchen Ursprung sie genau haben, bzw. ob sie überhaupt einen Ursprung hatten.

Dann: Dass wir die "mysteriösen Kräfte" nicht fassen können sei Einstein, bzw. dir, Mayinga, geschenkt.
Dass Einstein aber die Erkenntnis über unsere Unwissenheit über das Universum als kluge Einstellung gegenüber Gott darstellt, erscheint mir fragwürdig. Er beschreibt auf der einen Seite unsere große Unwissenheit, glaubt aber auf der anderen Seite bereits eine gewisse Ordnung zu erkennen - und aus dieser scheint er dann automatisch auf Gott zu schließen. Jedenfalls wird dieser im Zitat impliziert, ohne hinterfragt zu werden.

Einstein war ja bekannterweise auf seine Weise gläubig - dieses Zitat finde ich, auch wenn es von Einstein stammt, nicht besonders klug oder aussagekräftig. Der Kontext ist mir allerdings auch nicht bekannt.


Man mag nun den Part mit Gott herausschneiden wollen, aber Fakt ist, dass die Vorstellungskraft und das durch die Vernunft begreifbare Sein jeglicher Art begrenzt ist und dass deswegen niemand sich im Recht fühlen sollte, Gott oder den Gottesbegriff oder auch nur irgendetwas Unvorstellbares, das mit den Grundlagen unserer Existenz zusammenhängt, zu leugnen und Vertreter des einen oder des anderen Standpunkts frech ins Gesicht zu sagen, dass sie dem Geiste nach mehr mit einem Schwein als mit einem Menschen gemeinsam haben.
Das ist ein Fehler, den beide Seiten machen, anstatt sich bewusst zu werden, dass sie nichts wissen über Dinge, die per se schon über die menschliche Vorstellungskraft und die Vernunft hinausgehen;


Im Kern der Sache stimme ich dir zu: Menschen machen sich häufig nicht bewusst genug, wie wenig sie tatsächlich über Dinge wissen, die ohnehin über ihre Vorstellungskraft hinauszugehen scheinen. (ob es tatsächlich soetwas gibt kann natürlich keiner wissen, denn die Theorie besagt ja bereits, dass es unsere Vorstellungskraft übersteigt;)
Es gibt aber eine Gruppe an Menschen, die meiner Meinung nach eine plausiblere Einstellung der Sache gegenüber hat: Agnostiker.
Sie behaupten weder dass es Gott gibt, noch, dass es ihn nicht gibt. Ihnen ist klar dass sie, und offensichtlich auch niemand anders, Wissen über Gott hat.
Aus diesem Grund ziehen sie die aus meiner Sicht einzig richtige Schlussfolgerung: Die Idee "Gott" ist irrelevant für das Leben der Menschen. (psychologsche Effekte mal ausgenommen - das Gehirn lässt sich jedoch ohnehin auf vielfältige Weise konstituieren;)

An dieser Stelle möchte ich etwas über die Beweislast sagen - häufig ein Streitpunkt zwischen Theisten und nicht-Gläubigen.
Wenn ich mit Freunden durch die Gegend laufe, in den Himmel zeige und behaupte, dort ein Ufo zu sehen, so würde mir jeder zustimmen, dass es nicht an meinen Freunden ist, mir das Gegenteil zu beweisen, sondern zunächst an mir, meinen Freunden schnell das Ufo zu zeigen.

Ich will darauf hinaus, dass die Beweislast bei demjenigen liegt, der etwas wahrnimmt, was andere (noch) nicht wahrnehmen. Jedenfalls dann, wenn er sie von seiner Wahrnehmung überzeugen möchte.
So verhält es sich auch mit Gott, bzw. mit Theisten und nicht-Gläubigen: die Beweislast liegt eindeutig bei ersteren.

Hier sehe ich ein Ungleichgewicht. Klar, beleidigen sollte keine Seite die andere, das führt zu nichts. Als nicht-Gläubiger auf seinem Standpunkt zu beruhen halte ich aber für nachvollziehbarer, als dies als Gläubiger zu tun.
Das ist ein Fehler, den beide Seiten machen, anstatt sich bewusst zu werden, dass sie nichts wissen über Dinge, die per se schon über die menschliche Vorstellungskraft und die Vernunft hinausgehen;
An dieser Stelle möchte ich dir nun endgültig widersprechen: Du empfiehlst beiden Seiten, sich ihrer Unwissenheit bewusster zu werden.
Ich denke aber, dass nicht-Gläubige in dieser Disziplin bereits recht gut geschult sind - nicht zuletzt deshalb, weil eben dieses Wissen über ihre eigene Unwissenheit nicht-Gläubige erst vom Glauben abwendet, also quasi Ursprung ihres nicht-Glaubens ist.

Wie kann jemand, der sich darüber im Klaren ist, wie wenig er über alles Seiende bescheid weiß, an eine Idee glauben - oder überhaupt glauben?

Nein, beleidigen sollte man sich nicht, jedoch müssen sich Gläubige, die offen vor anderen zu ihrem Glauben stehen (wie ja auch hier im thread vorhanden) , grade vor dem dir angesprochenen Hintergrund weit mehr unangenehme Fragen gefallen lassen, als es nicht-Gläubige tun müssen.


Mayinga
22.03.2012, 21:03

Ich kann dir eigentlich in allen Belangen nur zustimmen.
Das Einstein Zitat habe ich auch nicht unter dem Vorbehalt der Rechtfertigung eines Gottglaubens angetragen.
Zudem sprichst du auch die Sache mit der Beweislage vollkommen fundiert an.
Was das "Lächerlichmachen" des anderen angeht, müssen beide Seiten aber noch einiges lernen, das gilt sowohl für Gläubige, wie auch Ungläubige. Und bezüglich des Punktes in dem du mir widersprichst: Leider tendieren die Menschen bei solchen Fragen dazu, intuitiv oder auch bewusst mit "Nein" zu antworten - warum auch immer. Dass das falsch ist, führen deine Sätze über den Agnostizismus sehr schön auf.


Kritiker
24.03.2012, 19:02

Ich halte den Ansatz für verfehlt, Gläubige und Ungläubige gleichzustellen, nur weil beide dieselbe Erkenntnisposition teilen, die eine Gruppe nicht mehr weiß als die andere; der Glaube hat der Psychoanalyse zur Folge seinen Ursprung in der Psyche des Menschen wie ich mit meinem vorigen Post (Link&page=4#post10799290) versucht habe klarzumachen.

Hier nochmal das Zitat von Freud:

"Die Götter behalten ihre dreifache Aufgabe, die Schrecken der Natur zu bannen, mit der Grausamkeit des Schicksals, besonders wie es sich im Tode zeigt, zu versöhnen und für die Leiden und Entbehrungen zu entschädigen, die dem Menschen durch das kulturelle Zusammenleben auferlegt werden;"

- Sigmund Freud


In Anbetracht der Funktionen, die ein Glaube für den Menschen erfüllt, ist es vernünftiger an gar nichts zu glauben als an einen Gott.

Vulgäre Religionskritik ist meiner Meinung dadurch gekennzeichnet, dass sie sich nur mit den Inhalten der Religion befasst, statt mit der Religion bzw. dem Glauben als Form; Religionskritik hätte der Frage nachzugehen, weshalb ein Mensch überhaupt glaubt, statt sich darauf zu beschränken, Aussagen über die Wahrscheinlichkeit der Existenz eines Gottes oder sonstiger religiöser Instanzen zu treffen und damit nur den Religionsinhalt zu kritisieren.
-

;Logos:

Guter Beitrag!

[..;]Einstein war ja bekannterweise auf seine Weise gläubig - dieses Zitat finde ich, auch wenn es von Einstein stammt, nicht besonders klug oder aussagekräftig;[..;]

:thumbsup:


Malena
31.03.2012, 22:47

Einstein:

"Ich bin kein Atheist... Das Problem ist für unseren begrenzten Geist zu gewaltig;"

Darum geht es mir. Die Anmaßung zu behaupten, die Existenz Gottes sei unrealistisch, obwohl wir nur bedeutungslose Würmer sind.

:]

Einige haben meine Frage nicht begriffen.

;Kritiker

Das Wesen und die Erscheinungsform Gottes ist nicht vorstellbar, aber er hat trotzdem Attribute und Eigenschaften, die ihn beschreiben.

(;;;lichtstr~de/smf/index;php?topic=292;0)

In Anbetracht der Funktionen, die ein Glaube für den Menschen erfüllt, ist es vernünftiger an gar nichts zu glauben als an einen Gott;

Immanuel Kant ist da anderer Meinung,

Moralisches handeln setzt die Vorstellung eines Gottes voraus, da man eine Belohnung nach dem Leben dafür erwartet. Ansonsten wäre vernünftiges Handeln unlogisch.

,,Folglich müssen wir eine moralische Weltursache (einen Welturheber) annehmen, um uns, gemäß dem moralischen Gesetze, einen Endzweck vorzusetzen; und so weit als das letztere notwendig ist, so weit ist auch das erstere anzunehmen: nämlich es sei ein Gott;"

Was war am Anfang?

Gott existiert schon immer und hat keinen Anfang und kein Ende. Das kann man mit dem Universum nicht vergleichen. Da es nachweislich einen Anfang hatte.

Nur weil wir Menschen einen Anfang und ein Ende haben, heißt es nicht, dass auch ein Gott geboren werden muss.

Siehe Link oben:

73. Al-Awwal; der Erste ohne Beginn
74. Al-Aachir; der Letzte ohne Ende

Wow, Gänsehaut. :D


reeL
01.04.2012, 00:38

Das Wesen und die Erscheinungsform Gottes ist nicht vorstellbar, aber er hat trotzdem Attribute und Eigenschaften, die ihn beschreiben;

Du gibst aber Gott als Quelle der Attribute und Eigenschaften an. Sollte ich mir Gott als Erscheinungsform nicht vorstellen, so wäre auch alles andere nicht greifbar (Woher sollen sie kommen? Wie und von wem empfange ich sie, ohne Quelle?) - Achso halt, Gott ist überall und nirgendwo. Ich kann aber nicht an nichts denken, und gleichzeitig an Gott. Zumal sich das nichts vorzustellen wie gesagt als unmöglich erweist. Lauter Widersprüche, wie du siehst.
Ergo: Gott exisiert lediglich im Kopf des Menschen (jeder für sich). Anfang und Ende von Gott beschränken sich also auf die Lebenszeit jedes einzelnen Menschen.
Dass es nur EINEN GOTT für alle geben soll, haben WIR so festgelegt. Das spräche auch für die Tatsache, dass es in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Vorstellungen von Gott gibt.

Gott existiert schon immer und hat keinen Anfang und kein Ende. Das kann man mit dem Universum nicht vergleichen. Da es nachweislich einen Anfang hatte.

Nur weil wir Menschen einen Anfang und ein Ende haben, heißt es nicht, dass auch ein Gott geboren werden muss;


S;o.

Übrigens ist das mit dem Universum nicht ganz so einfach, wie du beschreibst. Das Universum kann nach unsrer Definition von Anfang keinen Anfang haben, da dort weder Raum noch Zeit existierten. Und es wirft wieder die Frage auf, was vor dem Anfang war. Das ist nicht mal physikalisch erfassbar, sondern Thema der Philosophie.
Und jetzt frage ich mich, wie ein Gott vor dem Nichts/Anfang hätte präsent sein können, wenn uns Menschen sogar das Nichts als unrealistisch erscheint.


Edd
17.04.2012, 10:43

Welchen Sinn im Leben gibt mir Jesus denn?

Er verspricht die Erlösung, das Eins werden im Reich Gottes;

ganz genau! =)





Wo ist der Mensch perfekt? Woher weisst du was perfekt ist? Jemals ein perfektes Lebewesen gesehen?



Ich meine wie der Mensch geschaffen ist, unsere Augen, unsere Verletzungen, die dann geheilt werden, die Tiere, das Universum, die Natur, wenn man sich das mal genau anguckt, wird man es nicht begreifen. Unendlichkeit ist nicht zu begreifen.




Menschen sind gierig, bekriegen sich, töten sich gegenseitig und stellen alle anderen Lebewesen unter sich.
Wir sind kleiner als Elefanten, schwächer als Bären, langsamer als Geparde, können weder fliegen noch die Luft anhalten unter Wasser. Anatomisch ist der Mensch auch nicht perfekt.
Alles was wir haben ist unsere Intelligenz, mit der wir diese Makel versuchen auszugleichen.


Das ist unser eigener Wille, dass es so passiert. Gott hat jedem seinen eigenen Willen gegeben.
Deshalb hat er uns die Sünde auch nicht auferlegt. Sondern Satan in uns.
Jesus ist für uns alle am Kreuz auf Golgatha gestorben. Wenn man sein Gnadensgeschenk annimmt, wird man frei von Sünde und wird mit ihm im Himmelreich sein =)

Das ist kein Beleg dafür, dass nach der Bekehrung im Leben alles gut laufen wird.
Dann kommt die Bekannte Frage;,. warum lässt Gott leid zu?

Wenn man sich mit Glaube und Gott beschäftigt, wird wohl keine Frage heißer diskutiert, als diese: Wieso gibt es soviel Leid auf dieser Welt, wenn Gott doch gütig und allmächtig ist, wieso ließ er diese schreckliche Flutwelle zu, wieso verhungern Kinder warum werden sie mißbraucht, weshalb existieren Katastrophen, Krieg und Krebs, warum hören Hunger, Elend und Armut nicht auf, wieso lässt er Folter und Gewalt zu?

Warum lässt Gott Leid zu?


Eines der ältesten Bücher der Bibel, das Buch Hiob geht genau dieser Frage nach. Auch in Griechenland beschäftigten sich die Philosophen mit dieser Thematik, so zum Beispiel Epikur. Der französische Philosoph Pierre Bayle brachte es später in vier Sätzen auf den Punkt:

„Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht. Oder er kann es und will es nicht. Oder er kann es nicht und will es nicht. Oder er kann und will es;“

Wenn einer der ersten drei Sätze stimmt, dann ist Gott entweder nicht allmächtig oder nicht gütig oder beides nicht. Wenn der letzte Satz stimmt, so ist unklar, woher dann das Schlechte stammt.

In der Bibel steht, dass die ersten Menschen, Adam und Eva auch die ersten waren, die gesündigt haben und dadurch das ganze Elend und den Tod auf die Welt brachten. Bereits ihr Sohn Kain beging den ersten Mord an seinem Bruder Abel.

Römer 5,12: „Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hindurchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben“Das Böse muss aber auch irgend einen Ursprung haben. Die Bibel schreibt es dem Teufel zu. Martin Luther (1483-1546) meinte dazu: „Gott hat das Leben, der Teufel hat den Tod lieb;“

In der Zeit der Aufklärung mehrte sich das Misstrauen gegenüber einem gütigen und liebendem Gott. Voltaire (1694-1778) konnte nur noch spotten: „Wenn die Kirchenväter behaupten, Gott sei ein liebevoller Vater und gerechter Herrscher, geraten sie bald in unentwirrbare Widersprüche;“

Immanuel Kant (1742-1804) musste nach dem schrecklichen Erdbeben von Lissabon „das Mißlingen aller philosophischen Versuche in der Theodizee“ (griechisch: Die Rechtfertigung Gottes) erkennen.

„Gott ist tot“, sprach Nietzsche und starb bald danach im Jahr 1900 in geistiger Umnachtung. Die Unglücke wurden immer schlimmer: Zwei Weltkriege, Schreckensherrschaften, Hunger, neue Krankheiten; der Mensch wurde immer anmaßender und der Meinung ein richtiges Urteil fällen zu können.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs verfasste Wolfgang Borchert sein Drama „Draußen vor der Tür“, darin schreibt er: „Wann warst du denn eigentlich lieb, Gott, wann? Warst du in Stalingrad lieb, lieber Gott, warst du da lieb..;“

Die liberale Theologin Dorothee Sölle war der Meinung: „Wie man nach Auschwitz den Gott loben soll, der alles so herrlich regieret, das weiß ich auch nicht;“

Doch Gott gab den Menschen einen freien Willen. Er möchte keine Maschinen, die auf Knopfdruck das Richtige tun. Doch genau das ist das Dilemma der Menschheit. Sie hat sich stets gegen Gott entschieden. Die Menschen missachteten seine Gebote, brachten Tod und Krankheit in Gottes Schöpfung.

Doch Gott hat einen Ausweg gefunden. Er schickte seinen Sohn Jesus auf die Erde. Der war perfekt und tat überhaupt nichts schlechtes. Als er dann unschuldig am Kreuz starb nahm er in Stellvertretung die Schuld und das Elend der Menschen auf sich. Gott selber weiß, was es bedeutet Schmerzen zu erleiden;Wer ihn in sein Leben aufnimm, der kann seine Schuld und Qual bei ihm abgeben, denn er hat dafür bezahlt.


reeL
17.04.2012, 21:29

Ich meine wie der Mensch geschaffen ist, unsere Augen, unsere Verletzungen, die dann geheilt werden, die Tiere, das Universum, die Natur, wenn man sich das mal genau anguckt, wird man es nicht begreifen. Unendlichkeit ist nicht zu begreifen;

Was genau ist daran jetzt unbegreiflich? Und wo siehst du hier Unendlichkeit?

Das ist unser eigener Wille, dass es so passiert. Gott hat jedem seinen eigenen Willen gegeben;

Das ist doch nichts weiter als der Versuch, das Thema indiskutabel zu machen. Gott gibt uns einen freien Willen und deswegen ist es auch möglich, dass wir ihn nicht anerkennen. Fein rausgeredet, aber kein Argument.


APEX
19.04.2012, 20:03

ganz genau! =)




Ich meine wie der Mensch geschaffen ist, unsere Augen, unsere Verletzungen, die dann geheilt werden, die Tiere, das Universum, die Natur, wenn man sich das mal genau anguckt, wird man es nicht begreifen. Unendlichkeit ist nicht zu begreifen.



Das ist unser eigener Wille, dass es so passiert. Gott hat jedem seinen eigenen Willen gegeben.
Deshalb hat er uns die Sünde auch nicht auferlegt. Sondern Satan in uns.
Jesus ist für uns alle am Kreuz auf Golgatha gestorben. Wenn man sein Gnadensgeschenk annimmt, wird man frei von Sünde und wird mit ihm im Himmelreich sein =)

Das ist kein Beleg dafür, dass nach der Bekehrung im Leben alles gut laufen wird.
Dann kommt die Bekannte Frage;,. warum lässt Gott leid zu?

Wenn man sich mit Glaube und Gott beschäftigt, wird wohl keine Frage heißer diskutiert, als diese: Wieso gibt es soviel Leid auf dieser Welt, wenn Gott doch gütig und allmächtig ist, wieso ließ er diese schreckliche Flutwelle zu, wieso verhungern Kinder warum werden sie mißbraucht, weshalb existieren Katastrophen, Krieg und Krebs, warum hören Hunger, Elend und Armut nicht auf, wieso lässt er Folter und Gewalt zu?



Der Mensch ist so gemacht worden, durch wen auch immer, das er an etwas Glauben muss. Ohne Glauben, die Unwissenheit "wer hat mich erschaffen" würde man durchdrehen.

Wieso? Irgendwann stellt man sich diese Frage woher man kommt. Die Religion ist, und war schon immer ein Mittel dazu, Macht auszuüben und Leute gegeneinander Aufzuhetzen, sowohl auch Kriege zu führen.

Wie Kritiker schon sagt, Man kann das "vor" nach oder vor Gott stellen, im Endeffekt läuft es auf "Nichts" hinaus. Selbst wenn wir durch äussere Einflüsse erschaffen worden sind, stellt sich die Frage, was war davor?

Vllt. weiss man es ja auch, aber dann müsste man den ganzen Gläubigen erklären das woran sie glauben nicht exzistiert. Zudem würde es zu Hysterien führen etc;pp.
Ist auch ein anderes Thema.

Jeder sollte das Glauben was er will, jedoch sollte man mit ein wenig Vernunft an die Sache herangehen. Denke mal etwas offener und versteife dich nicht auf deine Bibelzitate, vllt. fällt dir dann auch vieles "leichter" zu verstehen.

Wie gesagt, will dir deinen Glauben nicht nehmen oder dich für dumm halten, aber man kann sich ja auch eine 2te Meinung bilden oder?


MfG.


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