Vollständige Version anzeigen : Spiegel vs. Stern vs. Focus


légionnaire
08.05.2012, 12:31

Hi leute

würd gerne mal eure meinung hören welche der oben und unten genannten Zeitschriften ihr bevorzugt und warum!?


Spiegel
Stern
Focusich frage deshalb weil ich mir gerne eine zeitschrift dieser art, mit artikeln über wirtschaftliche, politische, in-und ausländische Themen, abonnieren möchte.
würde gerne eine wirklich informative antworten lesen mit meinungen über politische ansichten/stellungen der einzelnen zeitschriften und die qualität der artikel.
hab mir heute morgen den stern geholt und muss sagen dass er mir sehr gut gefällt.
klar könnte ich mir jetzt wochen lang jede woche n anderes magazin holen was ich vllt auch mal machen werde trotzdem möchte ich gerne mal eure meinung hören!


und bitte keine antworten mit "nimm den stern da is n TV Programm dabei" oder so!?




und natürlich freu ich mich auch über andere vorschläge ;)


gegooglet hab ich und die SuFu hab ich auch benutzt aber der letzte beitrag ist von 2007 und da meinte einer schon früher war spiegel besser! etc...



vielen dank schonmal im voraus




grüße

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allstar
08.05.2012, 13:43

Also von Stern und Focus hab ich keine große ahnung. ich hab mir aber während meines Zivildienstes regelmässig den Spiegel gekauft. Ich kann ja mal meine erfahrungen zum Thema Spiegel posten und vielleicht kein jemand anderes es bestätigen.

Also der Spiegel hat meiner meinung nach zwar sehr interessante Themen, aber ich finde dem Leser wird schon eine bestimmte Meinung aufgezwungen. Viele Texte sind einfach nicht objektiv geschrieben und ich persönlich hab das gefühl, dass die autoren teilweise sehr voreingenommen sind wenn sie einen Artikel schreiben und dadurch auch gezielt die Meinung des Lesers in eine bestimmte Richtung leiten.

Der spiegel hat ja ein Online-Nachrichten Portal und da kannst du dich ja mal umschauen. Ich finde der Schreibstil der dort verwendet wird, repräsentiert mit seinen Artikeln die gedruckte Version ziemlich gut.


Wenn du also eine rein sachliche Zeitschrift haben möchtest dann würde ich vom Spiegel abraten, da bist du mit dem Focus besser bedient.





mfg allstar


doomhsf
08.05.2012, 15:10

Kauf dir Die Zeit.

Bei den anderen dreien sind doch extrem vorgefertigte Meinungen in "objektiven" Berichten enthalten. Gut, dass ist auch bei der Zeit (wie überall) zum Teil so, aber nicht in dem Ausmaß, wie bei den drei Zeitschriften.

Stern und Focus finde ich als lächerlich, da sie doch auch eine deutliche Richtung zum Boulevard hin haben. Beim Spiegel ist dies in abgeschwächter Form auch vorhanden.


creative16
08.05.2012, 16:03

Plus Eins für die Zeit. Habe sie auch seit vergangenem Jahr abonniert und sie hat wesentlich lesenswertere Texte als Spiegel, Stern und Focus, ausgehend von selbstverständlich wenigeren, die ich von selbigen Zeitschriften gelesen habe. Natürlich hat auch die Zeit ihre Weltsicht und repräsentiert diese in ihren Artikeln, jedoch finde ich diese weniger aufgezwungen und wenn man mit der nötigen Vorsicht - die man ohnehin immer haben sollte - herantritt, filtert man auch das Wesentliche und Richtige aus dem Geschriebenen.


hua
08.05.2012, 16:12

Ich bekomm seit paar Jahren auch die Zeit. Für mich die beste Wochenzeitung, da ich sie einerseits noch am objektivsten finde und sehr mag, dass sie zu einigen kontroversen Themen ab und zu einen pro und einen contra-Kommentar veröffentlichen. Dazu find ich das Magazin und Dossier meistens sehr stark, weil es öfter Themen beleuchtet die nicht in allen Medien vertreten sind. Bernd Ulrich und Lorenzo sind sehr stark. Joffe naja...

Meine Eltern bekommen den Spiegel. Find ich auch noch ok, aber gerade die politischen Themen find ich in der Zeit besser. Mit den anderen zwei kann ich nichts anfangen.

Auflage der Zeit steigt, wenn ich es richtig in erinnerung haben, auch schon länger und Spiegel geht eher bischen zurück. Die anderen beiden ka, aber deren Niveau ist auch einfach darunter...


PzYcHo.DaD
08.05.2012, 16:17

Also ich würde auch die Zeit bevorzugen.
Das Spiegel, Stern und Focus eher eine bestimmte Richtung haben, ist ja eigentlich weitläufig bekannt.
Von den 3en finde ich aber den Spiegel am Besten.
Ich finde einfach, dass die Artikel besser zu lesen sind.

Doch wie auch die anderen, würde ich "Die Zeit" den Anderen vorziehen.
Objektiver geschrieben und n Haufen Artikel zu anderen, nicht ganz so omnipresenten Sachen, so dass man ein gutes Bild bekommt, was alles so abgeht.


Michi
08.05.2012, 16:23

hier nochn thema wie die zeitschriften einzuornden sind. ka ob aktuell

Zeitungen und ihre politischen Richtungen - RR:Board


creative16
08.05.2012, 16:24

Die Auflage des Spiegels geht aufgrund seines Online-Angebots zurück. Da findet sich ein Artikel in ebenjener Zeit zu. ;-)

Teurer Blick in den "Spiegel"

Im "Spiegel"-Verlag ist ein Konflikt ausgebrochen: Muss das Internetportal Rücksicht auf das Nachrichtenmagazin nehmen? Die Frage betrifft die ganze Branche.

Eigentlich hat es ziemlich lange gedauert, bis der Eklat im Spiegel-Verlag öffentlich wurde. Erst verging der März und dann noch fast der April. Doch irgendwann fuhr ein Mitarbeiter den Fahrstuhl hinunter und trug sein Wissen aus der Ericusspitze in die Hamburger Medienlandschaft hinaus. Nun wissen alle: Im Verlag kämpfen zwei Fraktionen um die Zukunft des Journalismus, und sie kämpfen nicht gemeinsam, sondern Stirn an Stirn.

Nun ist der Spiegel nicht irgendein Magazin – und Spiegel Online nicht irgendeine Internetbude. Beide stehen für Spitzenleistungen ihrer Gattung im deutschen Journalismus, und vielleicht bilden sie genau deshalb die Konflikte zwischen Großredaktionen (;;;zeit~de/digital/internet/2012-03/kindle-single-journalismus) für Print- und iPad-Ausgabe auf der einen und Internetredaktionen auf der anderen Seite so klar ab. Printmedium reibt sich an Onlinemedium. Bezahltes Magazin an werbefinanziertem Gratisangebot. Und umgekehrt.

Dieser Konflikt gärt in allen Verlagen, und der Druck ist übers vergangene Jahr gewachsen, weil Magazine, Wochen- und Tageszeitungen am Kiosk merklich weniger Ausgaben verkaufen, während die Leserschaft von Onlinemedien weiter wächst.

Beim Spiegel gingen im vergangenen Jahr im Schnitt etwa zehn Prozent weniger Exemplare am Kiosk weg als noch im Jahr davor.

Spiegel Online meldet derweil, dass die Zahl der Leser im Jahresvergleich um zehn Prozent gestiegen sei.

Um darauf zu reagieren, hatten sich vor Wochen acht führende Köpfe aus Redaktion und Verlagsmanagement getroffen. Sie wollten das künftige Verhältnis zwischen Internetangebot und Magazin klären. Was Ersteres für Letzteres tun könne. Wie man das Magazin im Digitalen besser präsentiert. Wie man der verbreiteten Annahme begegnen könnte, Spiegel und Spiegel Online seien identisch. Es ging um Details: Keine Artikel mehr aus dem aktuellen Blatt im Netz statt wie zuvor etwa fünf pro Woche, alle archivierten Geschichten sollten nicht mehr nach zwei Wochen online zugänglich sein, sondern erst nach vier Wochen.

Fünf zu drei gegen Mascolo

Gängige Praxis ist das längst. Man wollte aber noch einmal darüber reden. So erinnern sich Zeugen, und sie sagen auch, dieses Treffen hätte der Endpunkt unter einer monatelangen hausinternen Debatte sein sollen.

Doch dann brachte der Chefredakteur des Magazins, Georg Mascolo, für viele Beteiligte überraschend vor: Wenn man über das Verhältnis von Spiegel und Spiegel Online rede, müsse man auch grundsätzlich darüber diskutieren, ab wann Online für einzelne Artikel Geld verlangen werde.

Da wurde es leidenschaftlich, und am Ende stand es ziemlich deutlich fünf zu drei. Gegen Mascolos Vorschlag.

Der Konflikt ist ein neuer Höhepunkt im Wandel der Presselandschaft, was auch daran liegt, dass an der Spitze von Magazin und Nachrichtenportal zwei Männer stehen, die sich noch vor einem Jahr den Job geteilt haben: Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron waren Doppel-Chefredakteure des Spiegels. Jetzt macht Mascolo das Blatt alleine, und Müller von Blumencron ging, allerdings nicht weit, er übernahm alles Digitale und damit Spiegel Online, das er maßgeblich mit aufgebaut hat.

Reden mag niemand öffentlich, aber wie es zu dem Eklat kam, können viele detailreich erklären.

Ungewollt nahm der Konflikt seinen Lauf noch vor den Iden des März. Damals habe es ein Treffen der Ressortleiter gegeben, auf dem man über die Auflagenentwicklung, über gute, halb gare und misslungene Titelbilder und -zeilen debattiert und auch das Verhältnis vom Blatt zum Internetangebot diskutiert habe. Die Runde habe sich eine Meinung bilden und sich in der Hausdebatte positionieren wollen, heißt es.

Dem Blatt zu nahe gerückt

Mehrere Anwesende teilten offenbar den Eindruck, dass Spiegel Online dem Spiegel zu nahe rücke, zu hintergründig werde, mit seinen Kolumnisten in Bereiche vorstoße, die über den Zuschnitt eines aktuellen Nachrichtenportals hinausgingen. Wenn dem aber so sei, dürfe man die Artikel, deren Qualität zunehme, nicht auf Dauer verschenken. Und mancher machte in diesem Umstand einen Grund für die Auflagenverluste des Heftes aus.

Unter anderem sei, sagen Kreise im Verlag, bei diesem Ressortleitertreffen diskutiert worden, dass es das Magazin und seine Auflage schützen würde, wenn der Leser für Spiegel Online zahlen müsste.

Wenig später, die zeitliche Nähe mag Zufall sein oder auch nicht, trug der Chefredakteur des Blattes, Georg Mascolo, diesen Gedanken mit Wucht in die besagte Sitzung mit drei Geschäftsführern und fünf Mitgliedern der beiden Chefredaktionen. Rund vier Wochen ist das her.

Die Beteiligten wurden pathetisch. Grundsätzlich. So erinnern es gut unterrichtete Kreise. Wobei das technische Hilfsmittel, über das gestritten wurde, denkbar profan klingt: eine Bezahlschranke (;;;zeit~de/digital/internet/2011-04/new-york-times-bezahlschranke). Mascolo soll konkrete Pläne für eine solche Bezahlschranke gefordert haben, und zwar lieber jetzt als gleich, damit man sie irgendwann herunterlassen könne.

Verschwörungstheorien

Außenstehenden erschließt sich dieses Wort Bezahlschranke nicht gleich. Dabei ist der Begriff fast so alt ist wie das Internet – und ein Reizwort, das selbst besonnene Gemüter in Rage bringt. Da werden aus Thesen schnell Verschwörungstheorien.

Ausgangspunkt ist, dass Leser in Deutschland für Online-Journalismus nicht zahlen (;;;zeit~de/2009/52/Argument-52). Niemand verlangt Geld von ihnen. Erbittert gestritten wird um die Frage, warum das so ist. Fehlt bloß die taugliche Software, um Cent-Beträge für einzelne Artikel abzurechnen? Oder haben die Onliner einfach nichts zu bieten, was sich verkaufen ließe?

Verschwörungstheoretiker der alten Welt würden hier antworten: Zu verkaufen gäbe es schon einiges, aber Online-Journalisten verzögerten die Sache bewusst. Mästeten sich an den Überweisungen aus den Printredaktionen, saugten sie aus, verzichteten aus ideologischen Gründen darauf, Geld von ihren Lesern zu verlangen, und zögen das so lange durch, bis die traditionellen Medienmarken dahingeschieden seien und Onliner auf der Beerdigung tanzten.

Verschwörungstheoretiker der neuen Welt würden entgegnen: Die anderen wollen uns kleinhalten und plattmachen. Wer jetzt eine Bezahlschranke einführe, würde das Band zwischen Onlinelesern und Onlinemedium zerschneiden wie die Guillotine einen Hals.

Die Wirklichkeit ist komplizierter: Spiegel Online verdient Geld. Ohne Bezahlschranke. Offizielle Zahlen gibt es nicht, aber es heißt, der Werbeumsatz habe im vergangenen Jahr bei etwa 30 Millionen Euro gelegen und das Ergebnis bei mehr als zehn Prozent davon.

Zugleich sieht sich das Nachrichtenportal durch Konkurrenten wie den Internetauftritt der Süddeutschen Zeitung unter Druck. Denn diese dürfen etliche, auch hintergründige Artikel aus den gedruckten Blättern übernehmen. Also versucht Blumencron, dagegenzuhalten, und verschärft damit wiederum den Konflikt mit dem Magazin.

Tatsache ist aber auch, dass es ein leuchtendes Vorbild für Digital-Abonnements (;;;zeit~de/digital/internet/2011-04/new-york-times-bezahlschranke) gibt: die New York Times. Sie hat nach mehreren Fehlversuchen eine Form gefunden, die mehrere Hunderttausend Abonnenten akzeptieren. Nur sind die Bedingungen, unter denen das gelungen ist, anders als beim Spiegel. Dort die Tageszeitung mit an die 1;000 redaktionellen Mitarbeitern, hier Wochenmagazin und Onlineredaktion mit zusammen vielleicht 400. Und: Der Vertrieb der New York Times war im gesamten Gebiet der Vereinigten Staaten stets ein Problem – das die digitale Ausgabe löst. Hierzulande ist der Vertrieb eine gut organisierte Einnahmequelle des Verlagshauses selbst.

Öffentliche Debatte würde der Branche nützen

Der Spiegel sieht sich derweil mit dem Problem konfrontiert, dass Vertriebsmitarbeiter von einer wachsenden Zahl von Studenten berichten, die offenbar glaubten, weil sie Spiegel Online läsen, läsen sie auch das Magazin und brauchten deshalb gar kein Abonnement. Nach der jüngsten Allensbacher Computer- und Technik-Analyse nutzen nur 1,2 Millionen Leser beide Medien parallel und kennen sie insofern gut. Wer macht den anderen zehn Millionen Onlinelesern klar, dass Spiegel und Spiegel Online nur Cousins und keine siamesischen Zwillinge sind?

Man wolle das Streitgespräch über diese Fragen derzeit nicht öffentlich fortsetzen, heißt es im Verlag. In einer weiteren Sitzung erklärte Verlagsgeschäftsführer Ove Saffe, dass er derzeit kein digitales Abonnement einführen wolle. Aus dem Kreis der Gesellschafter ist inzwischen zu vernehmen, nun sei es an den beiden Chefredakteuren, ihre Argumente für und wider ein digitales Abonnement zu schärfen. Der Branche würde es nützen, wenn die Ergebnisse so öffentlich würden wie die anfängliche Wut.

Das wiederum wäre leichter, wenn Mascolo und Müller von Blumencron nicht bis zum Februar 2011 das Magazin gemeinsam geleitet hätten. Genau in die Zeit der Trennung fällt auch der Knick in der Auflage des einen und der Anstieg in der Reichweite des anderen. Das Personelle hat damit zwar kaum etwas zu tun, weil der Trend alle großen Medien gleichermaßen trifft, aber es macht es nicht leichter, miteinander entspannt über die Zukunft von Magazin und Internetportal zu sprechen.

Und zwar so, dass keiner denkt, der eine wolle dem anderen den Garaus machen;

Quelle (;;;zeit~de/2012/18/Spiegel-Verlag).


maha.rishi
08.05.2012, 18:28

wie wärs wenn du einfach mal alle 3 zeitungen probeliest.

Ich kann dir jetzt sagen, dass ich den spiegel bevorzuge aber das ist ja absolut geschmacksfrage. Es hängt davon ab, welche art von berichten du magst.
Ich persönlich lese gerne den spiegel weil ich die themenwahl sehr ausgewogen finde. Focus und stern gefallen mir persönlich von der politischen orientierung nicht, die meiner meinung nach bei beiden zeitungen auch zu stark die berichte trübt.
Und die Zeit, die hier auch eingeworfen wurde, ist mir zu philosophisch, zu viel geschwafel. Die Artikel meiner Zeitung sollen keine literarischen kunstwerke sein. Wenn ich Theorien will, lese ich forschungsliteratur, was ich brauche ist eine zeitschrift mit interessanten, gut geschrieben artikeln, die aktuell aber abwechslungsreich sind und da spricht mich der spiegel einfach am meisten an


DerW0olf
08.05.2012, 19:21

egal für welches du dich am Ende entscheidest, geh über diese Seite, um Prämien abzustauben.
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Moepix
08.05.2012, 19:28

Bedenke immer: Kein Schmierblatt, egal ob Focus, Stern oder besonders der Spiegel, ist unabhängig und unparteiisch. Die beziehen alle relativ klar Stellung und die meisten davon mitte-links.

Wenn du Informationen zu heiklen Themen haben willst, dann schau dir meinetwegen Berichte aus diesen Schmierorganen an, nimm aber auf jeden Fall auch Berichte von der Gegenseite zur Hand, zum Beispiel von der Deutschen Stimme, Junge Freiheit oder dem Deutschlandecho. Aus beiden Seiten der Medaille kannst du dir dann in einem gewissen Maße deine eigene Meinung bilden... sich nur auf ein Organ zu konzentrieren, besonders wenn es eins der Mainstream-Organe ist, ist fahrlässig...

Ihr Hauptwerkzeug ist immer das Weglassen von teils sehr wichtigen Informationen, welche dazu führt, dass ein Sachverhalt unter Umständen komplett anders dargestellt und verdreht wird - und das, ohne zu lügen. Das ist eine Kunst und die beherrschen die Massenmedien leider ziemlich gut...


access denied
08.05.2012, 19:31

Sonstige: Konkret, Bahamas, Jungle World, Phase 2, ab und an den Freitag.
Tagesnachrichten les ich meistens bei der SZ oder der Welt oder dem Spiegel.


n0b0dy
12.05.2012, 11:35

Sonstige: Konkret, Bahamas, Jungle World, Phase 2, ab und an den Freitag.
Tagesnachrichten les ich meistens bei der SZ oder der Welt oder dem Spiegel.
Dito, außer Bahamas. Das muss wirklich nicht sein. Dann lieber noch die Junge Welt.
Die hat zwar nen Hang zum leninismus, aber nen deutlich besseren Draht zu sozialen Bewegungen als der antideutsch beeinflusste Rest an linken Blättern.
Die beste wissenschaftliche Zeitschrift ist IMHO die PROKLA. Ab 2013 kommt noch ne weitere "Zeitschrift für kritische Sozialtheorie und Philosophie" (Link (;;;sozialtheorie~de/Zeitschrift-fur-kritische)) von Ingo Elbe & co, die sich aber wohl eher mit theoretischen Grundlagen als aktuellen Themen befassen wird.


opc2
13.05.2012, 11:45

Plus Eins für die Zeit. Habe sie auch seit vergangenem Jahr abonniert und sie hat wesentlich lesenswertere Texte als Spiegel, Stern und Focus, ausgehend von selbstverständlich wenigeren, die ich von selbigen Zeitschriften gelesen habe. Natürlich hat auch die Zeit ihre Weltsicht und repräsentiert diese in ihren Artikeln, jedoch finde ich diese weniger aufgezwungen und wenn man mit der nötigen Vorsicht - die man ohnehin immer haben sollte - herantritt, filtert man auch das Wesentliche und Richtige aus dem Geschriebenen;

Sehe ich auch so, Spiegel usw;, dieser ganz besonders, sind mir zu populistisch und meinungsbildend.
Wenn man den Überblick hat, was wo wie geschrieben wird, kann man zwar filtern, aber, und da stimme ich dir zu, ist es bei der Zeit doch am einfachsten, da diese ein wenig nüchterner und sachlicher, nicht zu sehr dem politisch korrekten Einheitsbrei gehorchend, argumentiert.

Generell bin ich aber für die monatlich erscheinende eigentümlich frei (;ef-magazin~de/), die jedoch nicht unbedingt total neutral ist, sondern dem liberalen Gedankengut zuzordnen ist. Was aber, wie ich finde, nicht weiter schlimm ist.
Gibt andere, oben erwähnte, neutralere Magazine, die sicher auch nen Blick wert sind, sich aber leider nicht gegen den Mainstream durchsetzen können, leider charakterisierend für letzteren, unabhängig davon, wie gut oder schlecht dieser ist.

An Tagespresse les ich die FAZ, SZ geht mir auch zu sehr in eine Richtung.


Meteora
13.05.2012, 12:00

Kauf dir Die Zeit.

Bei den anderen dreien sind doch extrem vorgefertigte Meinungen in "objektiven" Berichten enthalten. Gut, dass ist auch bei der Zeit (wie überall) zum Teil so, aber nicht in dem Ausmaß, wie bei den drei Zeitschriften.

Stern und Focus finde ich als lächerlich, da sie doch auch eine deutliche Richtung zum Boulevard hin haben. Beim Spiegel ist dies in abgeschwächter Form auch vorhanden;


Besser kann man es nicht sagen. Habe ne zeitlang den Spiegel gelesen, da es diesen zu einem günstigen Preis im Studentenabo gab. Allerdings ist das Niveau im Laufe der Zeit immer mehr in Richtung Boulevard gesunken. Jetzt lese ich nur noch vereinzelnd Artikel auf Spiegelonline und bin mit der wöchentlich erscheinenden Zeit sehr zufrieden.


Heisenberg
13.05.2012, 12:24

Was findet ihr besser?

DVU, NPD oder Pro-NRW?

Stern und Focus sind leicht über der Bild einzureihen. Spiegel in etwa auf Tagesschau Niveau, nur mit ner guten Portion Springer drin.

Schnapp dir lieber ne Süddeutsche oder die Zeit. Ansonsten das Spektrum von access ist auch ganz interessant. Vllt noch taz dazu + Bild um noch die andere Seite zu hören.
Ausführlich lese ich z;B nur die Süddeutsche und nehm dann die Zeit, taz und Bild als Ergänzung mit rein.


eSo
13.05.2012, 14:00

Es gibt keine "die richtige perfekte ultimativ objektive Zeitung" dafür müsste man wahrscheinlich zu jedem Thema möglichst viele verschiedene Magazine/Artikel durchlesen. Jedes Blatt, jede Redaktion, jeder Author hat seine eigene Einflüsse. Am besten inklusive Ausländische Medien. Generell wäre ich auch mit den Ratschlägen aus diesem Board sehr vorsichtig, weil hier allgemein viele links sind - wie man meiner Meinung nach auch an einigen hier empfohlenen Zeitungen/magazinen erkennen kann. Vorallem das empfinden "der Objektivität" einer Zeitung ist ebenfalls sehr subjektiv und abhängig vom leser.

Ich les den Spiegel (online), reicht mir für die meisten Nachrichten. Surf auch gerne mal auf tagesschau~de oder bild~de rum. Wenn es Themen gibt, wo ich mehr wissen möchte oder der Meinung bin, der Artikel aus Spiegel allein reicht mir nicht, recheriere ich im Internet (news;google~de / wiki etc;) weiter.

Man muss dazu auch mal bedenken, dass kleinere Zeitungen/Magazine gar nicht in der Lage sind, vernünftig aus eigener Quelle aus zu berichten. z;B. besitzen sie gar keine eigene Auslandkorrespondenten etc;, keine Leute die wirklich vor Ort sind, um sich komplette Reden anzuhören, Interviews zu führen oder Situation mitzuerleben, sondern lesen Artikel von, ihrer eigenen Meinung nach "objektiven" Quellen, verfassen dann selber ihr Artikel. Das kann in etwas ähnlichem Enden wie Stille Post.


Bumuggl
15.05.2012, 14:07

von den drei oben emfpehle ich den spiegel, aber wie pft genug erwähnt, halt ich auch die zeit für am sinnvollsten.
die verstopft zwar immer den briefkasten und ist auch etwas zu groß um in der ubahn oä. zu lesen, solange man nicht filtert, ansonsten hat man da ne woche lese spaß dran!


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