Vollständige Version anzeigen : Unerwarteter Effekt: Filesharing steigert Filmumsätze


finkle
26.11.2012, 16:10

Studie: Rückläufige Kinoeinnahmen durch Megaupload-Schließung

One-Klick-Hoster wie etwa Megaupload (;nydus~org/tag/675;html) treiben die Film- und Kinoindustrie in den Ruin. Doch stimmt das wirklich? Eine aktuelle wissenschaftliche Studie möchte Gegenteiliges belegen. Demnach sinken die Filmeinnahmen seit der Schließung von Megaupload. Blockbuster seien von diesem Trend nicht betroffen.

;nydus~org/photo/news/20186;jpeg

Forscher der Münchener Ludwig-Maximillians-Universität und der Kopenhagener Business Schoool haben im Rahmen einer Studie festgestellt, dass die Schließung von Megaupload auch einen negativen Effekt auf die Industrie hinterlassen hat. In einem dreiseitigem, auf Statistiken gestütztem Papier legen Christian Peukert und Jörg Claussen dar, warum das Ende von Megaupload sogar für rückläufige Kasseneinnahmen sorgte.

Eines nehmen die Forscher vorweg: Vertreter von Mainstream-Filmen haben seit der Schließung keine Rückschläge erlitten. Doch jenen Filmemachern, die mangels Startkapital nicht auf umfangreiche Werbe- und Marketing-Maßnahmen zurückgreifen können, wird in der Studie ein möglicher Vorteil durch Filesharing (;nydus~org/tag/7;html) nachgesagt. Die Forscher vermuten, dass sich die Verbreitung von Filmen und die daraus entstehende Diskussion als kostenlose Werbung angesehen werden könne. Der durch Filesharing entstehende Austausch sorge dafür, dass eine breitere Masse von Internetnutzern auf Filme aufmerksam wird. Dabei wird der Ansatz verfolgt, dass Filesharer nicht gleich zahlungsunwillig seien.


Filmumsätze seit Megaupload-Aus gesunken (;nydus~org/news/8893;html)

Ein Befreiungsschlag für die Filmindustrie? Eine Studie zeigt, wie sich die Umsätze der Hollywood-Studios nach der Stilllegung von Megaupload verändert haben. Und stellt infrage, ob sich die Rechteinhaber mit der Schließung des Filehosters wirklich einen Gefallen getan haben.

Artikel:
Filesharing-Effekt: Nach Megaupload-Aus sinken Filmumsätze - Digital - Süddeutsche~de (;;;sueddeutsche~de/digital/unerwarteter-effekt-durch-filesharing-filmumsaetze-seit-megaupload-aus-gesunken-1;1532688)

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powernator
26.11.2012, 16:31

Was ich mich frage ist, ob ein einziger Hoster Einfluss auf das Gesamte haben kann. Ok, Megaupload war groß, aber Filesharing geht weiter, oder nicht?


HiGh-FlY
26.11.2012, 16:35

Ja im vergleich zu mega... sind wohl die verbliebenen eher mikrig, dass es trotz weiterer propaganda zu einem rückgang gekommen ist.

Ich für meinen teil kanns aber auch nicht verstehen wieso. Gerade nach dem hochnehmen sollten die ganzen sachen ja mehr im gespräch gewesen sein.


naitsgang
26.11.2012, 16:36

Klar MU war groß, aber ich denke das ist nicht der einzige Faktor. Der durchschnittliche kinox Besucher ist denke ich nicht sehr firm in Sachen Filesharing. Da hat so ein Bust schon wirkung und ich denke viele hatten seitdem Angst selbst erwischt zu werden. Damals war MV ein sehr beliebter Hoster auf Kino/Kinox. Wenn die lieblingsfilme und -serien nicht mehr verfügbar sind, hat man irgendwann auch keine Lust mehr auf so ein Angebot.


Thrake7
26.11.2012, 19:34

Naja, ohne Fuilesharing (egal welcher Art) hätte ich Firefly (und Serenity), Dr. House und Lucky Number Slevin nie gekauft, weil ich die ja nicht kannte. Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass ich zienluich viele Filme gesehen habe ohne dafür im Kino gewesen zu sein


fatmoe
26.11.2012, 20:45

das Thema filesharing in bezug auf Absatzzahlen ist in meinen Augen sehr Komplex. Die Wirtschaftliche Lage in vielen Ländern lässt es eben auch nicht zu, dass sich die Leute massenhaft DVD/Blu-Ray in die Regale stellen.
Zudem werden Filme von NAtion zu Nation anders Promotet, da wiederum rückschlüsse zu ziehen halte ich auch für extrem schwer.

Trotzdem denke ich, dass vorallem GUTE Serien/Filme es durch illegale Kopien einfacher haben zu haben. Wer kauft sich schon nen schlechten Film im nachhinein?


Bruckl
27.11.2012, 14:25

hat wohl damit zu tun, wenn ein film richtig gut ist und man einen onlinestream guckt die kaufentscheidung einem leichter fällt als ohne illegalen stream.
trailer geben nicht so viel her.
das positive daran ist das weniger schlechte filme gekauft werden und es dem filmmarkt zugute kommt, indem man versucht gute filme zu produzieren :D. kommt aber auch immer auf den regisseur an etc, vor schlechten filmen wird man nie ganz wegkommen.


DarkRaven
27.11.2012, 15:27

kommt halt auch immer drauf an mit welchem interesse eine studie gemacht wird.


Finq
27.11.2012, 20:26

Der Artikel sagt überhaupt gar nichts aus.
Was soll man mit der Bezeichnung "Blockbuster" anfangen? Das könnte jeder Hollywoodfilm sein.

Dass irgendwelche Indie-Filme aus Frankreich auf Mundpropaganda angewiesen sind, ist ganz klar. Ob Filesharing jetzt wirklich dazu beiträgt ist eine andere Sache, denn ich glaube nicht, dass es viele Leute gibt die einen Film auch tatsächlich kaufen nachdem sie ihn runtergeladen und gesehen habe.
Auch wenn viele das gern behaupten.

Wie gesagt, der Artikel ist viel zu ungenau und mMn nichtssagend.


xoph
28.11.2012, 13:06

Der Artikel sagt überhaupt gar nichts aus.
Was soll man mit der Bezeichnung "Blockbuster" anfangen? Das könnte jeder Hollywoodfilm sein;


deshalb gibts hier (;papers;ssrn~com/sol3/papers;cfm?abstract_id=2176246) das paper zum nachschauen. blockbuster sind filme, die auf mehr als 500 leinwänden gezeigt werden.


elf4
28.11.2012, 13:29

Was ich mich frage ist, ob ein einziger Hoster Einfluss auf das Gesamte haben kann. Ok, Megaupload war groß, aber Filesharing geht weiter, oder nicht?

Dabei sollte man nicht vergessen das Megaupload damal 4% des weltweiten Internettraffics ausgemacht haben und tgl 50 Mio Unique Visitors anlockte nur um sich mal die Dimension vor Augen zu halten...

Zum Thema klar war Megaupload auch eine Plattform die man sich legal zu nutzen machen konnte aber nun zu Behaupten es gäbe keine Alternativen mehr ist ein wenig naiv...


grimes
28.11.2012, 19:21

den effekt hatte ich selber aber auch schon, dass man sich einen unbekannten film lädt, feststellt, dass dieser genial ist und sich dann die dvd kauft.

gerade heute sind doch die leute so kauf verrückt wie noch nie.


master80
28.11.2012, 20:24

den effekt hatte ich selber aber auch schon, dass man sich einen unbekannten film lädt, feststellt, dass dieser genial ist und sich dann die dvd kauft.

gerade heute sind doch die leute so kauf verrückt wie noch nie;


Das stimmt, ich persönlich habe auch immerhin knapp 300 DVD und BlueRays,
da Frauchen sowie ich wenn man mal bei Saturn/MediaMarkt oder Amazon mal nen Film sieht
der einem gefällt und der für 10€ zu haben ist oder weniger, dann holt man sich den
halt obwohl man den schonmal gesehen hat.

bb. master80


elf4
29.11.2012, 01:12

Bei Filmen kann ich das irgendwie nicht nachvollziehen bei Software & Games ging es mir ähnlich erst holt man sich die Scene Rls tested die und dann kauft man sichs wenns gut ist.


Finq
29.11.2012, 10:54

deshalb gibts hier (;papers;ssrn~com/sol3/papers;cfm?abstract_id=2176246) das paper zum nachschauen. blockbuster sind filme, die auf mehr als 500 leinwänden gezeigt werden;
Dann wäre ja jeder Til Schweiger Film schon ein Blockbuster.

Hab mir sowas schon gedacht. So ne reißerische Überschrift und wenn man mal ein bischen nachforscht, dann findet man heraus, dass kein Film von dem man als nicht-Filmenthusiast irgendwas gehört hat davon profitiert.


Slowhand
29.11.2012, 11:17

Dann wäre ja jeder Til Schweiger Film schon ein Blockbuster.
Hab mir sowas schon gedacht. So ne reißerische Überschrift und wenn man mal ein bischen nachforscht, dann findet man heraus, dass kein Film von dem man als nicht-Filmenthusiast irgendwas gehört hat davon profitiert;



Ein Blockbuster, auch Event-Movie, Mainstream-Film oder A-Movie, seltener A-Film, als rhetorische Analogie zum B-Movie, bezeichnet in der medialen Berichterstattung kommerziell sehr erfolgreiche Kinoproduktionen mit hohem Box Office. Die hier im übertragenen Sinne gemeinte Bedeutung lässt sich am ehesten mit „Publikumsrenner“, „Kassenschlager“ oder „Knüller“ übersetzen. Blockbuster sind oft Four-Quadrant Movies, die beide Geschlechter und alle Altersschichten gleichermaßen ansprechen. Durch den damit einhergehenden finanziellen Erfolg dienen Blockbuster als „Tentpoles“ (Zeltstangen) für eine Filmproduktionsgesellschaft und können so Verluste durch weniger erfolgreiche Filme als „Stütze“ ausgleichen.


Mit allem Respekt, und aller Angst davor, dich zu enttäuschen: Aber mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit trifft deine Aussage über Til Schweiger Filme sogar zu :shock: Graues Mischmaschkino halt. :thumbsup: Das ist doch was so einen richtigen Blockbuster erst wirklich ausmacht. Ich bekomme bei einer solchen Fülle an Stereotypen und Oberflächlichkeiten allerdings immer sofort das Bedürfnis, mit der Fernbedienung ein paar Flüssigkristalle zu smashen.


CanHurry
29.11.2012, 12:27

Was man nicht kennt, kauft man nicht. Zumindest bei den Hollywood streifen und Serien von heute, werden viele möglichst schnell produziert, um damit Kohle zu schäffeln, jedoch wird auf Qualität in sachen Inhalt nicht mehr geachtet. (siehe diese Filme, wo es nur ums überleben geht. 1:30std einen inner Holzkiste anzuschauen oder auf dem Skilift).

Wenn man die Filme vorher gesehn hat und diesen gut findet, denke ich auch wenn ich das nächste mal ins Geschäft gehe, nehme ich mir die BD oder DvD gleich mit.

Aber Filme die man im Laden sieht und nicht kennt und man nicht auf die Nase fallen möchte, geht man das Risiko erst gar nicht ein und kauft weniger, bevor man sich nach dem anschauen drüber ärgern tut und ihn direkt wieder in die Tonne befördert. Ob man einen bestimmten Film nun gesehen hat oder nicht. Film Trailer an sich sind meist nicht sehr aussagekräftig. Entweder sie spoilern alles oder man erfährt nichts.

Dazu kommt noch die ständige Panikmache 5 Jahre haft und die grausamen Piraten die schlimmer sind als jeder reale Verbrecher, fand ich schon von anfang an sehr überzogen.


syndrom
30.11.2012, 02:32

Kein negativer Effekt für Kinos durch Schließung von Megaupload in Deutschland - Besuchszahlen von Filmen unter 200 Kopien in 2012 gegenüber Vorjahren sogar gestiegen

Berlin, 26. November 2012. Seit gestern berichten Medien von einer neuen Studie mit dem Titel "Piracy and Movie Revenues: Evidence from Megaupload". In deren Zusammenfassung geben die Autoren Christian Peukert und Jörg Claussen an, die Schließung von Megaupload habe in allen untersuchten 49 Ländern negative Auswirkungen auf die Umsätze in Kinos gehabt. Dies gelte für Filme mit durchschnittlicher oder unterdurchschnittlicher Kopienanzahl. Daraus leiten die Autoren die Vermutung ab, dass illegale Downloads werbende Effekte insbesondere für Spartenfilme hätten. Durch die Schließung von Megaupload sei diese Mundpropaganda zurückgegangen.

Dazu Christine Ehlers, Pressesprecherin der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU): "Da uns die Studie selbst nicht vorliegt, kennen wir auch das Studiendesign nicht. Wir sind aber sehr gespannt darauf zu lesen, wie die Autoren methodisch einen Kausalzusammenhang zwischen der Schließung von Megaupload und den Kinozahlen begründet haben;" Wenn es darum gehe, einen Werbeeffekt von illegalen Downloads auf Kinobesuche nachzuweisen, fährt die GVU-Sprecherin fort, dann müssten nicht die Umsätze, sondern die Besucherzahlen als Messgröße zugrunde gelegt werden und ergänzt: "Die für Deutschland erhältlichen Zahlen widersprechen der These eindeutig. So konnte kein Rückgang bei den Kinobesucherzahlen festgestellt werden - im Gegenteil. Filme, die mit 200 Kopien oder weniger in den Kinos angelaufen sind, zogen im ersten Halbjahr 2012 sogar mehr Besucher in deutsche Kinos als in den beiden Vorjahren;"

Nach den an den Verband der Filmverleiher (VdF) gemeldeten Zahlen liefen im ersten Halbjahr 2012 insgesamt 180 Filme mit weniger als 200 Kopien in deutschen Kinos an. Diese wurden am Startwochenende von nahezu 2,2 Mio. Besucher angeschaut. Insgesamt gingen mehr als 18 Mio. Menschen für diese Filme ins Kino. Im Vergleichszeitraum 2011 starteten 143 solcher Filme, mit 1,5 Mio. Besuchern am Startwochenende und 6,9 Mio. Besuchern insgesamt. 2010 waren es 132 Filme mit weniger als 200 Kopien, die ebenfalls von 1,5 Mio. Besuchern am Startwochenende und gesamt 8,2 Mio. Kinogehern in deutschen Lichtspielhäusern angesehen wurden;


quelle (;;;gvu~de/25_207_Kein_negativer_Effekt_fuer_Kinos_durch_Schliessung_von_Megaupload_in _Deutschland;htm)


Nees
28.12.2012, 22:16

Das mit dem Kino ist doch ein blöder Vergleich. Ganz ehrlich, wer lädt sich denn Filme in TeleScreen-Quali runter und genießt die Filme auch ernsthaft. Wenn ich einen Film sehen will, geh ich entweder ins Kino oder warte auf die DVD. Mir ist es aber auch sehr oft schon passiert, dass ich Filme gesehen habe und sie mit im nachhinein gekauft habe. Gerade Serien profitieren davon doch imens. Natürlich wird die Hollywood-Lobby mir widersprechen aber meiner Meinung nach ist es einfach so.


Sonderk!nd
28.12.2012, 22:53

Naja, ohne Fuilesharing (egal welcher Art) hätte ich Firefly (und Serenity), Dr. House und Lucky Number Slevin nie gekauft, weil ich die ja nicht kannte. Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass ich zienluich viele Filme gesehen habe ohne dafür im Kino gewesen zu sein

ja, aber ernsthaft Thrake, welche filme davon hättest du dir generel im Kino angeguckt wenn du nicht die möglichkeit des Filesharings hättest, ich kaufe immer ungerne die Katze im Sack und wenn ich den Film net kenne und nachden Trailern net sicher bin gucke ich sie mir so lieber an und dann wenn sichs lohnt nochmal im Kino...

Aber Filme von dennen ich nix weiß und nix gesehen hab kommen bei mir net in Frage die paar mal die ich im Jahr ins Kino gehe (lade auch so gut wie nix vll guck ich 1 film im Monat vom Rechenr aus), will icha uch was vernünftiges haben und da schaue ich mir manchmal den Film teilweiße oder ganz schon zu haus an um zu wissen was da kommt... Kino lohnt sich doch nur bei bestimmten Filmen...


x3n0
30.12.2012, 15:10

Kann auch ziemlich gut sein, dass die Studie fürn Arsch ist..


aragorn333
06.01.2013, 14:49

Die Forscher vermuten, dass sich die Verbreitung von Filmen und die daraus entstehende Diskussion als kostenlose Werbung angesehen werden könne;

Ich glaube darum geht es! die Mundpropaganda wird immer noch unterschätzt!






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