Vollständige Version anzeigen : 7 Jahre Gelegenheitskiffer und Party mit Alkohol - Langzeitfolgen, Erfahrung


CrAcKdOwN
24.04.2014, 14:07

Hallo liebe RR Gemeinschaft,

ich (mittlerweile 24, Hamburger) habe endgültig mit dem Kiffen,Rauchen und Alkohol (neuerdings) aufgehört bzw. versuche es intensiv. Mit 14 habe ich mein erstes Bier getrunken, mit 15 hatte ich meinen ersten Filmriss und mit 17 war ich das erste mal richtig heftig stoned. Danach die Jahre spielte sich alles wechselhaft ab, wobei Alkoholkonsum eigentlich wöchentlich statt fand und in manchen Zeiten auch das Kiffen mal überhand nahm (zwischen 20-24). Im Nachhinein ärger ich mich jetzt, dem Körper eigentlich in den Entwicklungsjahren wahrscheinlich viel Schaden angerichtet zugefügt habe, aber ich war einfach "jung" und "naiv".

Nach 2 Wochen ohne einen Joint versuche ich wieder einen klaren Kopf zu bekommen, was eigentlich auch größtenteils funktionert. Mein Hauptproblem ist zz. eher, dass ich mich nicht lange mit etwas intensiv beschäftigen kann, wobei ich es gerade jetzt im Masterstudiengang (Wirtschaft) und bei Projektarbeiten sollte. Die Deadline rückt Tag für Tag näher und ich fauler Sack warte einfach wieder mal nur ab.

Was kann ich tun, mein Erinnerungsvermögen wieder herzustellen (wahrscheinlich nicht mehr möglich), meine Konzentrationsfähigkeit zu steigern und Motivation fürs Leben zu gewinnen? Vlt. kann hier der ein oder andere auch aus eigener Erfahrung sprechen.

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mr.knut
24.04.2014, 14:30

wie bei jeder droge braucht das halt seine zeit und ist mit entsprechenden entzugserscheinungen verbunden. diese fallen, je nach droge und missbrauchsgrad, stärker oder schwächer aus. wie viel hast du denn gekifft und wie viel getrunken? 1 mal pro woche total betrunken oder nur 2-3 bier?


CrAcKdOwN
24.04.2014, 14:48

wie bei jeder droge braucht das halt seine zeit und ist mit entsprechenden entzugserscheinungen verbunden. diese fallen, je nach droge und missbrauchsgrad, stärker oder schwächer aus. wie viel hast du denn gekifft und wie viel getrunken? 1 mal pro woche total betrunken oder nur 2-3 bier?

eigentlich hab ichs nur für den Rausch gemacht. Also bis nichts mehr geht, aber noch vor dem Erbrechen... darauf kann ich nicht stolz sein, aber irgendwie bin ich so mit "feiern" aufgewachsen. Trotzdem hab ich kaum abends neue Leute kennen gelernt, geschweige viele Frauen...

Edit: Was wäre denn gesund an einem Abend in der Woche? wieviel Bier trinkt man durchschnittlich zum feiern? geht es auch ohne?


Xyran^
24.04.2014, 14:52

Disziplin ist das Stichwort...
Klar durchs Kiffen musst du deinen "inneren Schweinehund" doppelt besiegen, schon richtig. Aber ein Großteil der Menschen nutzt den Konsum auch gerne als Ausrede: oh Gott ich hab so viel gekifft ich kann nie mehr produktiv sein. ********** - einfach mal am Riemen reissen!
Ich kiff seit 10 Jahren und bin am Wochenende weit mehr als nur "betrunken" und ich kriegs auch hin, und viele meiner Bekannten und Freunde haben grade ihr Studium abgeschlossen oder sind im Job und kriegen es auch hin. Vielleicht bist du einer von 100 ders nicht verträgt, dann tuts mir Leid...
Aber diese dumme dumme Aussage:"Ich hab mir das Hirn weggekifft, sorry, kann auch nix für" ist feige und rückt mich und andere in ein schlechtes Licht, also komm mal klar setz dich in 'ne Bibliothek oder sonst wohin wo dich nix ablenken kann und du gezwungen bist den Mund zu halten, dann wird das auch!
Und du hältst dein Erinnerungsvermögen für geschädigt kennst aber noch exakt die Zeiträume in denen du deinen ersten Rausch, Absturz und Bier hattest..;vielleicht merkste dir einfach die falschen Dinge?

/e: Sorry falls das bisschen wütend rüberkommt...^^


CrAcKdOwN
24.04.2014, 15:07

Disziplin ist das Stichwort...
Klar durchs Kiffen musst du deinen "inneren Schweinehund" doppelt besiegen, schon richtig. Aber ein Großteil der Menschen nutzt den Konsum auch gerne als Ausrede: oh Gott ich hab so viel gekifft ich kann nie mehr produktiv sein. ********** - einfach mal am Riemen reissen!
Ich kiff seit 10 Jahren und bin am Wochenende weit mehr als nur "betrunken" und ich kriegs auch hin, und viele meiner Bekannten und Freunde haben grade ihr Studium abgeschlossen oder sind im Job und kriegen es auch hin. Vielleicht bist du einer von 100 ders nicht verträgt, dann tuts mir Leid...
Aber diese dumme dumme Aussage:"Ich hab mir das Hirn weggekifft, sorry, kann auch nix für" ist feige und rückt mich und andere in ein schlechtes Licht, also komm mal klar setz dich in 'ne Bibliothek oder sonst wohin wo dich nix ablenken kann und du gezwungen bist den Mund zu halten, dann wird das auch!
Und du hältst dein Erinnerungsvermögen für geschädigt kennst aber noch exakt die Zeiträume in denen du deinen ersten Rausch, Absturz und Bier hattest..;vielleicht merkste dir einfach die falschen Dinge?

/e: Sorry falls das bisschen wütend rüberkommt...^^

nein, ehrliche Antworten sind mir wichtig und ich finde deine Richtung gar nicht so verkehrt, sicherlich spielt sie auch eine Rolle. Das ist auf jeden Fall ein guter Ansatz für den Weg, meine Frage ging aber eher dahin, was ich jetzt damit kaputt gemacht habe. Da du ja auch Erfahrung hast, denkst du nicht, das der Konsum dich mehr oder weniger irgendwie gezeichnet hat?

Lg


mr.knut
24.04.2014, 15:13

dann hast du mit der zeit vermutlich ziemlich viel vertragen. hast du die menge alkohol denn kontinuirlich gesteigert (und gegen ende gesenkt) oder hast du abrupt aufgehört alkohol zu trinken?

Was kann ich tun, mein Erinnerungsvermögen wieder herzustellen (wahrscheinlich nicht mehr möglich), meine Konzentrationsfähigkeit zu steigern und Motivation fürs Leben zu gewinnen? Vlt. kann hier der ein oder andere auch aus eigener Erfahrung sprechen;drogentechnisch kann ich mich zwar nicht mit dir vergleichen aber mein erinngerungsvermögen ist auch nicht das beste. ob das jetzt an gras, alkohol oder meinen genen liegt weiß ich nicht. ich denke sowas zu "messen" ist für einen laien auch sehr schwer/unmöglich. ob sich dein erinnerungsvermögen daher wieder bessert oder vielleicht sogar nie besser war ist, wenn du mich fragst, eine rein subjektive wahrnehmung.

die konzentrationsfähigkeit wird vermutlich nur vorübergehend durch den "entzug" geschwächt sein, das wird schon wieder.

aber was meinst du mit "Motivation fürs Leben"? das hört sich ja schon fast depressiv an. auch dieses gefühl kenne ich nicht, würde dir aber eventuell raten dir gedanken zu machen was drogen sind und was sie bewirken. das musst du nicht mal auf eine einzelne droge beziehen.


CrAcKdOwN
24.04.2014, 15:18

dann hast du mit der zeit vermutlich ziemlich viel vertragen. hast du die menge alkohol denn kontinuirlich gesteigert (und gegen ende gesenkt) oder hast du abrupt aufgehört alkohol zu trinken?

drogentechnisch kann ich mich zwar nicht mit dir vergleichen aber mein erinngerungsvermögen ist auch nicht das beste. ob das jetzt an gras, alkohol oder meinen genen liegt weiß ich nicht. ich denke sowas zu "messen" ist für einen laien auch sehr schwer/unmöglich. ob sich dein erinnerungsvermögen daher wieder bessert oder vielleicht sogar nie besser war ist, wenn du mich fragst, eine rein subjektive wahrnehmung.

die konzentrationsfähigkeit wird vermutlich nur vorübergehend durch den "entzug" geschwächt sein, das wird schon wieder.

aber was meinst du mit "Motivation fürs Leben"? das hört sich ja schon fast depressiv an. auch dieses gefühl kenne ich nicht, würde dir aber eventuell raten dir gedanken zu machen was drogen sind und was sie bewirken. das musst du nicht mal auf eine einzelne droge beziehen.

also der "Entzug" schwächt also kurzzeitig den Körper? Nunja, ich habe zwar immer viel getrunken, jedoch habe ich gemerkt, das in letzter Zeit der wöchentliche Suff schon eher ne Art Betäubung war und nicht locker um neue Leute kennen zu lernen oder sich auf die Tanzfläche zu trauen. Naja, halbwegs bin ich auch etwas angeschlagen, weil mir die Zeit einfach fehlt und ich sicherlich nüchtern andere, qualitativere Erfahrungen hätte sammeln können, in jeglicher Hinsicht. Ich bin sozusagen aus dem "Chill" Koma erwacht und mach mir Gedanken, was ich noch in meinem Leben vor hab, wo ich hin will, ob mich jemand irgendwann begleitet etc.

Oder würde man das schon als Midlife Krise bezeichnen? :D


Xyran^
24.04.2014, 15:20

nein, ehrliche Antworten sind mir wichtig und ich finde deine Richtung gar nicht so verkehrt, sicherlich spielt sie auch eine Rolle. Das ist auf jeden Fall ein guter Ansatz für den Weg, meine Frage ging aber eher dahin, was ich jetzt damit kaputt gemacht habe. Da du ja auch Erfahrung hast, denkst du nicht, das der Konsum dich mehr oder weniger irgendwie gezeichnet hat?

Lg


Klar zeichnet der sich ab, allerdings meiner Meinung nach eher weniger in Sachen Erinnerungen oder Konzentration (natürlich neigt man gerne zur Unkonzentriertheit, aber wer nicht? - gibt immer spanndenderes als die momentane "Pflicht")
Beispielsweise auf Gefühlsebene, du wirst zu einem gewissen Maße "gleichgültig" sei es wenn jemand traurig is und sich dir mitteilt fällt es einem schwerer mitzufühlen. Natürlich bist du betroffen wenn irgendwas schlimmes passiert, aber vermutlich weniger als jeder ewig "nüchterne" Mensch.
Meine Konsumerfahrungen gehen weit über bisschen Gras hinaus, und z;B. Dinge die man als spaßig empfindet werden weniger, wo andere mit nem Eis durch die Stadt laufen und Schaufenster abbummeln denkst du: "was für ne ********..;"
Dein Gehirn stellt sich auf ein höheres Level von Befriedigung ein um Glück zu empfinden, sodass man teilweise durch "normale" Tätigkeiten kein Glück empfindet, natürlich unterscheidet sich das von Mensch zu Mensch, manche mögen die Natur so sehr dass sie trotzdem noch Glück empfinden wenn am Bach n Schmetterling vorbeifliegt (auf mich bezogen^^). Also braucht der Langzeitkonsument bisschen Rausch um bei der selben Tätigkeit wie ein nüchterner Mensch bei selben Interessen den selben Spaß zu haben...
Was mich das ganze gelehrt hast ist häufig neue Dinge auszuprobieren. Sei es Kanu fahren oder einfach mal wandern gehen oder ne Frau im Park ansprechen, all sowas macht dich wieder 'nen bisschen "high" auf normaler Ebene.
Und wenns nicht wirkt ist da immer noch der gesunde Verstand(nein er wird nicht krank! zumindest nicht ohne Vorbelastung) mit dem du dir sagst dass es eigentlich viel besser ist als dein vergifteter Geist dir grade versucht einzureden. Vielen fehlt diese Fähigkeit und sie finden absolut nichts mehr im Leben als beschissenen Rausch.;~da brauch man nur einen Blick in jede verdammte Bar an egal welchem Ort zu werfen.


mr.knut
24.04.2014, 15:31

also der "Entzug" schwächt also kurzzeitig den Körper?du wirst nicht dein leben lang irgendwelche negativen erscheinungen haben die darauf zurückzuführen sind :-D mach dir mal kein kopf

Nunja, ich habe zwar immer viel getrunken, jedoch habe ich gemerkt, das in letzter Zeit der wöchentliche Suff schon eher ne Art Betäubung war und nicht locker um neue Leute kennen zu lernen oder sich auf die Tanzfläche zu trauen;dann ist es wohl wirklich an der zeit gewesen damit aufzuhören.

Naja, halbwegs bin ich auch etwas angeschlagen, weil mir die Zeit einfach fehlt und ich sicherlich nüchtern andere, qualitativere Erfahrungen hätte sammeln können, in jeglicher Hinsicht. Ich bin sozusagen aus dem "Chill" Koma erwacht und mach mir Gedanken, was ich noch in meinem Leben vor hab, wo ich hin will, ob mich jemand irgendwann begleitet etc.

Oder würde man das schon als Midlife Krise bezeichnen? :D
das ist doch eine wahnsinnig wertvolle erkenntniss. gibt menschen die kommen nie an diesen punkt. bleibt dir überlassen was du daraus machst!

für eine midlife-crisis ist es wohl noch etwas zu früh :-D



Dein Gehirn stellt sich auf ein höheres Level von Befriedigung ein um Glück zu empfinden, sodass man teilweise durch "normale" Tätigkeiten kein Glück empfindet, natürlich unterscheidet sich das von Mensch zu Mensch, manche mögen die Natur so sehr dass sie trotzdem noch Glück empfinden wenn am Bach n Schmetterling vorbeifliegt (auf mich bezogen^^). Also braucht der Langzeitkonsument bisschen Rausch um bei der selben Tätigkeit wie ein nüchterner Mensch bei selben Interessen den selben Spaß zu haben..;:]

so sehe ich das in den aller meisten fällen auch.


access denied
24.04.2014, 16:05

Ganz ehrlich Junge: Heul nicht.
Du machst, was alle machen in Deinem Alter.
Ich sauf seit ich 12 bin und bin schon über 30. Drogenzeit ist zwar wieder vorbei, war aber auch ein paar Jahre relevant.
Und das Du Dich nicht mit dem Studium beschäftigst, liegt einfach daran, dass Du stinkfaul bist. Ist bei mir auch so.


Bruckl
24.04.2014, 19:46

jo alter guck dir mal sick von shore stein papier an der ist jetzt 41 und hat noch ein tadelloses gedächtnis, denke auch das es zum normalen standard gehört mit 12 bier trinken rauchen usw, war halt früher so. das mit der faulheit kenn ich auch da ist kein alk und so schuld geht beim mir jetzt schon 10 jahre so.
um das gedächtnis wieder auf trab zu bringen, kannst du alte plätze aufsuchen und dich hinsetzten dann fallen dir wieder so alte sachen von früher ein.
mit dem alk aufzuhören ist eig ganz einfach, man muss sich nur mal vor augen warum man überhaupt trinkt, war auch mal 1 jahr bei mir so extrem, aber ich halte einfach nichts durch egal ob alkoholiker oder sonstwas :D, wird bei dir bestimmt anders sein. du musst einfach neue sachen finden die dich erfüllen und nicht über alte zeiten jammern. ausserdem ist das auch total anstrengend sich jedes wochenende die gleiche feierei mit den gleichen folgen für die nächste woche zu geben.


pattich
24.04.2014, 21:53

Ganz ehrlich Junge: Heul nicht.
Du machst, was alle machen in Deinem Alter.
Ich sauf seit ich 12 bin und bin schon über 30. Drogenzeit ist zwar wieder vorbei, war aber auch ein paar Jahre relevant.
Und das Du Dich nicht mit dem Studium beschäftigst, liegt einfach daran, dass Du stinkfaul bist. Ist bei mir auch so.

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bei mir genauso. einfach mal arschbacken zusammenkneifen und hinsetzen. ich mach auch immer alles aufn letzten drücker, aber dann auch konzentriert. sauf jetz zwar nich seitdem ich 12 bin, aber ich würd mich schon als vieltrinker bezeichnen und zu ner kleinen lunte sag ich auch nich nein


^AnD!
25.04.2014, 16:43

kack dich nicht voll wer macht das nicht??

drogen alk kiffen alles vorhanden, man muss halt nur herausfinden welche spots (beruflich etc..;) man unbedingt nutzen muss
das schlimmste ist wenn man sich einredet man bin ich durch, ich pack ja gar nix mehr...

schau dich an du machst deinen master etc, reiss dich zusammen in der prüfungszeit und dann wird wieder gefeiert....


HiGh-FlY
25.04.2014, 18:51

kack dich nicht voll wer macht das nicht??

drogen alk kiffen alles vorhanden, man muss halt nur herausfinden welche spots (beruflich etc..;) man unbedingt nutzen muss
das schlimmste ist wenn man sich einredet man bin ich durch, ich pack ja gar nix mehr...

schau dich an du machst deinen master etc, reiss dich zusammen in der prüfungszeit und dann wird wieder gefeiert....

Sehe das genauso.

Einfach mal zusammen reißen. Dein Gehirn ist dadurch sicher nicht derart geschädigt, dass du schon spürbare und dauerhafte Folgen befürchten müsstest^^

Habe auch ordentlich und viel gesoffen. Jetzt teilweise immer noch, aber ich sag nicht, dass ich dadurch nichts mehr pack o;ä.


Double-X
25.04.2014, 21:37

ist halt eben so wenn man im leben keine beschäftigung hat, da bleiben eben die drogen. die meisten hauens sich in gesellschaft rein, weil viele gute freunde, ordentlich freizeit usw usw. in jungen jahren ist es eben ganz normal neues und grenzen auszuprobieren, aber wenn man erwachsener wird und dann beruf & familie dazukommen, hat man da keine zeit, keine lust und wenn man glück hat einpaar echte freunde, mit denen man auch was anderes machen kann.
ich denke du wirst keine probleme haben, da du von selber bereits nicht mehr im daurrausch leben willst. einen geheimtipp kann ich ebenfalls nicht geben, weil ich dich nicht kenne und solche sachen wie "mach sport junge" haben keinerlei nutzen wenn du selber kein interesse dafür hast. probiere eben neues aus, baue deine hobbies aus, such dir etwas was du dein ganzes leben gerne machen würdest, geld und frauen kommen dann meist von allein :D


Edd
28.04.2014, 11:19

ich kenne dieses Denken, dass früheres Handeln an meinem aktuellen Zustand Schuld ist. (Faulhleit, Antriebslosigkeit, Vergesslichkeit, Konzentrationslosigkeit..;) Besonders Drogen.
Ebenso was Xyran^ gesagt hat. Also ich habe es geliebt drauf die einfachsten Dinge zu machen. Spazierengehen fand ich nüchtern eher langweilig. Drauf war es das coolste überhaupt (Coke, Schnelles, Dinger, 2C-B, Acid, Shrooms, ... die Liste nimmt LEIDER kein Ende) - jedoch Alkohol Gott sei dank nicht oft in Massen. Wenn ich also meine Zeit sinnvoller genutzt habe, habe ich weniger Zeit zum Mist bauen gehabt (Drogen). Also versuch deine Jungs zum guten zu bewegen oder such dir Leute, die dich nicht runterziehen. (nicht die Freundschaft canceln jetzt ;))
bzw. Alk ist neurotoxischer als so manch illegale Substanzen.

Aber zu dir Crackdown. Versuch deine freie Zeit einfach immer mit sinnvollen Sachen zu füllen. Also wenn du merkst, dass du jetzt wieder abdriftest und "bock" bekommst, räum dein Zimmer auf, geh laufen, spiel Gitarre, geh Basketball spielen, erschaffe ein Konzept indem du zu einem besseren/produktiveren Menschen wirst. Aber wie Double-X schon sagt, du musst es selber rausfinden, was dein Ding ist.
Kopf hoch. Zähne zusammen, weiter! =)
Das beste Konzept hilft nichts, wenn die Disziplin nicht vorhanden ist.

doch das einzige was dich wirklich erfüllen wird ist Jesus.


dreamax
30.04.2014, 14:00

Die Deadline rückt Tag für Tag näher und ich fauler Sack warte einfach wieder mal nur ab;

Als ob das nen Suff / Drogen Problem wäre.. Ich weiß von was ich spreche.


BeAwesome.
05.05.2014, 17:11

Jetzt haben dir schon so viele Leute geantwortet die das selbe durchlebt haben wie du und ich haben auch mal zu dieser "Sorte" gehört, du sieht du bist nicht allein und die meinsten ich Behaupte das jetzt einfach mal haben mit großer Warschreinlichkeit eines gemeinsam und zwar das sie damit aufgehört haben vielleicht nicht zu 100% aber ich denke das ist die Hauptsache sie machen es nicht SINNLOS.
Ich kann dir auch keinen besonderen Tipp geben was du genau tun sollst weil du das als einzigster am besten weisst ausser dem das du es einfach bleiben lässt, das ist doch das eigentliche das dich stört..;und ganz ehrlich der Rest kommt wenn du nicht ganz so blöd bist von ganz alleine.

Ich wünde dir nur das Beste.


Heuschrecke
05.05.2014, 17:29

Es gibt Techniken, mit denen du bessere Lernergebnisse erreichen kannst, z;B. Lerntagebücher sind ein Weg. Gute Planung, WANN du genau WAS erledigst, hilft auch beim Arsch hochbekommen. Meiner Erfahrung nach solltest du die gleichen "Techniken" nutzen, wie jeder andere auch - auch ohne Alkoholmissbrauchserfahrung. Den Schweinehund zu überwinden ist nicht einfach, das geht wohl (fast) jedem so. Generell kann ich dir auch Literatur zum Thema "Selbstregulation" empfehlen, z;B. Perels, Landmann & Schmitz "Trainingskonzeption und Selbstregulation". Was du dann aus den einzelnen Studien für DEIN persönlich Lernverhalten mitnimmst, ist dir natürlich selbst überlassen, manche Studien bieten aber gute Hinweise und Techniken an ;)


Prrovoss
05.05.2014, 19:02

studier was, das dir bock macht, dann brauchste dich um motivation nich extra zu kümmern^^ so gehts mir jedenfalls


Affje800
06.05.2014, 06:31

Ganz ehrlich Junge: Heul nicht.
Du machst, was alle machen in Deinem Alter.
Ich sauf seit ich 12 bin und bin schon über 30. Drogenzeit ist zwar wieder vorbei, war aber auch ein paar Jahre relevant.
Und das Du Dich nicht mit dem Studium beschäftigst, liegt einfach daran, dass Du stinkfaul bist. Ist bei mir auch so.

Du + Crackdown = Alle.
Interessanete Gleichung, muss ich mir merken.

Danke


access denied
06.05.2014, 10:31

Sonst noch Probleme?
Geh zurück zu Deinen Pfadfindern.


CliC
06.05.2014, 18:11

Mir gehts irgendwie im Moment ähnlich.
Ich kiff hauptsächlich. Alkohol trink ich vllt. 1-2 Mal im Monat. Beim Kiffen sinds 5 von 7 Tagen in der Woche, Samstags/Sonntags manchmal von Mittags bis Nachts. Meist ist es so, dass ich mir Mittwochs Gras kaufe, und das dann bis inklusive Sonntag Abend wegrauche. Dann denk ich mir, was ich in der vergangenen Woche alles machen wollte und nicht gemacht habe. Bin zwei Tage abstinent und finde dann immer einen Grund, wieder einkaufen zu gehen.

Das perverse daran ist, dass ich es exakt erkenne, aber nicht unterbrechen kann.

Wenn ich das Kiffen wegnehme, ist halt nur noch der triste Alltag da. Nen Studium das keinen Bock macht, das man jetzt aber auch nicht mehr abbrechen möchte, die immer gleichen Menschen...

Vllt. ist das Erkennen des Problems ja ein erster Schritt und das ganze braucht nur nen bisschen Zeit.



Meine Konsumerfahrungen gehen weit über bisschen Gras hinaus, und z;B. Dinge die man als spaßig empfindet werden weniger, wo andere mit nem Eis durch die Stadt laufen und Schaufenster abbummeln denkst du: "was für ne ********..;"
Dein Gehirn stellt sich auf ein höheres Level von Befriedigung ein um Glück zu empfinden, sodass man teilweise durch "normale" Tätigkeiten kein Glück empfindet, natürlich unterscheidet sich das von Mensch zu Mensch, manche mögen die Natur so sehr dass sie trotzdem noch Glück empfinden wenn am Bach n Schmetterling vorbeifliegt (auf mich bezogen^^). Also braucht der Langzeitkonsument bisschen Rausch um bei der selben Tätigkeit wie ein nüchterner Mensch bei selben Interessen den selben Spaß zu haben...


Das merke ich auch immer wieder. Ein Grund, warum es so schwer ist, den Kreislauf zu unterbrechen.


access denied
07.05.2014, 01:03

Aber das ist doch genau der Punkt. Der triste Alltag. Wie bekämpft man den.
Ich bin früher aufgewacht, 2 Eimer geraucht, dann erst aufgestanden. Was fressen und ab zur Schule, Jahre später dann zur Arbeit. Am Wochenende dann bischen Chemie und gut war. Das hat auch Jahre gebraucht, bis ich das abgelegt hatte.
Heute vermisse ich das Kiffen und andere Drogen nicht mehr (abgesehen davon krieg ich vom Weed rauchen absolute Paranoia inzwischen). Weil ich mir meinen Alltag eben so gestalte, dass er mich nicht so langweilt.


Xyran^
07.05.2014, 09:47

Aber das ist doch genau der Punkt. Der triste Alltag. Wie bekämpft man den.
Ich bin früher aufgewacht, 2 Eimer geraucht, dann erst aufgestanden. Was fressen und ab zur Schule, Jahre später dann zur Arbeit. Am Wochenende dann bischen Chemie und gut war. Das hat auch Jahre gebraucht, bis ich das abgelegt hatte.
Heute vermisse ich das Kiffen und andere Drogen nicht mehr (abgesehen davon krieg ich vom Weed rauchen absolute Paranoia inzwischen). Weil ich mir meinen Alltag eben so gestalte, dass er mich nicht so langweilt.

Viele haben leider Ansprüche an ihren Alltag die ihrem Einkommen nicht gerecht werden (schon gar nicht im Studium/Ausbildung etc;). Soll heißen sie werden nur durch viel Geldausgeben einigermaßen Happy im Alltag.
Das muss man eben auch versuchen abzulegen wenn man sich in einer solchen Situation befindet, zu Hause rumgammelt und denkt "hmmm.;ich könnte was unternehmen aber das kostet mich dann 4,50€/Stunde Spaß und wenn ich jetzt [Platzhalter für jegliche Drogen] kostet mich das nur 2€ und ich bin 1-2 Stunden gediegen drauf".
Is eben nich so einfach die Waage zu halten, aber was wär das Leben auch wenn alles darin innerhalb von 5 Minuten mit dir selbst abgeklärt wäre^^


Prrovoss
07.05.2014, 11:35

denke auch, dass das dann zu nem teil auch an euch selbst liegt. ihr müsst einfach was finden, was euch fasziniert/interessiert/spaß macht, für das ihr aber nich unsummen an geld oder enorm viel zeit investieren müsst.
manche leute müssen lange für so ein hobby suchen, andere finden es durch zufall relativ schnell.
kann auch ne lebensaufgabe werden soetwas zu finden :D


reQ
08.05.2014, 12:37

grüß dich lieber threadersteller.. bin selbst seit knapp 11 Jahren THC dauerkonsument und hatte zwischendurch auch mal ne starke amphetaminzeit (knapp 2 Jahre) und habe sonst auch xtc, psd, pilze, 2cb konsumiert und das alles während meiner Entwicklungsphase während der Jugendzeit.. stolz darauf bin ich nicht, aber ich lebe mit meiner Vergangenheit und mache das beste draus.. zwischenzeitlich hatte ich mal 6mon pause bevor ich 2007 meine Ausbildung angefangen hab, aber wurde wieder rückfällig.. joa dann hatte ich aktuell während des Studiums auch mal ne Auszeit gegönnt, aber wie das so ist, wenn man rückfällig wird.. reißt einen das alte konsummuster schnell wieder in diesen Teufelskreis.. aber damit komm ich zurecht, weil ich einfach reguliert konsumiere und meine ganzen pflichten einhalte.

.;aber wie dem auch sei, konsument/abhängigkeit hin oder her.. ich konnte mir 2010 n Stipendium erarbeiten und Steuer jetzt auf den Master zu, im Studium liegt der schnitt bei 1,7.. es ist alles eine frage des willens, der Leidenschaft und ob du an dich und deine skills glaubst.. klar ist in meinem leben wegen dem ganzen Drogenmissbrauch einiges auf der Strecke geblieben, naja was heißt auf der Strecke, aber ich hab nicht jede chance in meinem leben wahrgenommen sagen wirs mal so, da sich ein Fenster schließt, öffnet sich auch ein neues. (bin viel Skateboard gefahren, meine längste Beziehung ging 4 Jahre, danach hab ich nur bitches angezogen bla bla bla.. bin damals vom gym auf die Hauptschule befördert worden, aber hab den aufstieg geschafft)

musste damals Wehrdienst ableisten und hab mir damals viel über Psychologie, NLP, Anker etc. reingezogen und mich teilweise selbst programmiert/therapiert/konditioniert und mir eigenarten einfach mit der zeit abgewöhnt.. jeder brauch auch sein Ventile, weil man durch dauerkonsum viel unterdrückt.. Hauptsache du beschäftigst dich mit neuem, es gibt soviel lesenswertes, egal obs Psychologie für dummes ist, oder noam chomsky oder nietzsche oder harry potter... bilde dich weiter, such dir Hobbys und mach was aus dir.. fang an videos zu drehen und arbeite an der post Produktion, versuch mal beats zu bauen und stimmen abzumischen oder sonst was..

wir leben momentan in einer goldenen zeit und man sollte nicht jeden Zug abfahren lassen.

alles gute kommt von Drogen!

und die Drogen alleine sind nie schuld für den Untergang eines menschen..

zu den langzeitfolgen, ich denke ma meine Konzentration hat darunter gelitten, wobei ich mich auch extrem fokussieren kann wenn ich muss.. ist alles kopfsache.


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