Vollständige Version anzeigen : Mangelnde Führung in Unternehmen?


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11.03.2015, 08:00

Oder ist es nicht einfach so, dass Arbeit einfach ******** ist?
Emotionale Bindung (;;;sueddeutsche~de/karriere/motivation-im-job-prozent-haben-innerlich-gekuendigt-1;2386542) zum Betrieb ist kein typisch deutsches Politikziel, sowas wird in vielen Ländern betrieben. Die Leute merken immer mehr, dass es schwachsinnig ist, die eigene Lebenszeit zu verkaufen, damit jemand anders Profit macht. Alternativen zur Lohnarbeit erhalten immer mehr Zulauf.

15 Prozent haben innerlich gekündigt

85 Prozent der Beschäftigten in Deutschland leisten im Job maximal Dienst nach Vorschrift, ein Teil davon hat sogar bereits innerlich gekündigt.
Laut "Engagement Index 2014" des Meinungsforschungsinstituts Gallup hängt die emotionale Mitarbeiterbindung wesentlich vom Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten ab.
Durch unmotivierte Mitarbeiter entstehen den Unternehmen laut Gallup hohe Kosten.
Nur nicht zu viel Engagement

...

Demnach ist die Zahl der von ihrer Arbeit maximal mäßig Begeisterten im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht angestiegen. 2013 lag der Wert der "gering gebundenen Mitarbeiter" bei 67 Prozent; 17 Prozent der Angestellten hatten bereits innerlich gekündigt. Addiert ergibt das einen Wert von 84 Prozent und damit einen Prozentpunkt weniger als in der aktuellen Studie. Immerhin die Zahl derer, die jegliche Motivation vermissen lassen, ist von besagten 17 Prozent auf 15 Prozent gefallen. "Der Anteil deutscher Arbeitnehmer, die emotional nicht an ihren Arbeitgeber gebunden sind, ist zum zweiten Mal infolge gesunken", heißt es in einer Mitteilung von Gallup.

...

Die durchschnittliche Führungskraft ist 45,8 Jahre alt, männlich (75 Prozent), arbeitet Vollzeit (87 Prozent), verfügt als formale Bildung mindestens über einen Realschulabschluss (88 Prozent) und hat im Schnitt 9,7 Jahre Führungserfahrung. Die Mehrheit (52 Prozent) der Vorgesetzten führt weniger als zehn Mitarbeiter. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Führungskräften liegt bei 43,3 Stunden pro Woche.

Fachkompetenz und Erfahrung sind die häufigsten Gründe für Beförderungen in Führungspositionen: Etwa die Hälfte (51 Prozent) der Führungskräfte sind in ihre derzeitige Position gekommen, weil sie viele Erfahrungen in ihrem Arbeitsgebiet gesammelt haben und längere Zeit im Unternehmen tätig sind. 47 Prozent der Führungskräfte wurden befördert, da sie in ihrer vorherigen Position ohne Führungsverantwortung erfolgreich waren.

Leiden unter schlechter Führung

Nink betrachtet diese Praxis der Führungskräfteauswahl in deutschen Unternehmen als problematisch: "Verschiedene Gallup-Studien haben ergeben, dass nur ein geringer Teil der Menschen für eine Führungsposition geeignet ist. Erfahrungen und fachliche Kompetenzen sind zwar von Vorteil für eine Position als Führungskraft, dennoch ersetzen sie nicht das nötige Talent;"

Was schlechte Führung für Unternehmen bedeutet

...

Marco Nink: "Die nicht vorhandene emotionale Bindung von Mitarbeitern ist aufgrund der Fluktuationsneigung gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels für Unternehmen ein Problem;" Darüber hinaus weisen emotional nicht gebundene Mitarbeiter im Schnitt fünf Tage mehr Fehlzeiten auf als ihre emotional hoch gebundenen Kollegen. "Jeder Fehltag kostet ein Unternehmen im Schnitt 252 Euro", sagt der Gallup-Experte. "Aus dem Mehr an Fehlzeit aufgrund fehlender oder nur geringer emotionaler Mitarbeiterbindung entstehen einem Unternehmen mit 2000 Mitarbeitern Kosten in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro;"
Über die Studie
...

Vollständig auf Quelle: Süddeutsche~de (;;;sueddeutsche~de/karriere/motivation-im-job-prozent-haben-innerlich-gekuendigt-1;2386542)



Edit: Warum zur Hölle werden hier automatisch Worte umgeschrieben und dann auch noch grammatikalisch falsch?

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11.03.2015, 10:01

Oder ist es nicht einfach so, dass Arbeit einfachmistist?

Arbeit an sich ist nicht ********, der mensch braucht ja beschäftigung,
aber besten natürlich eine beschäftigung dir er sich, aufgrund seines interessengebiet selbst ausgesucht hat.
Dazu gehört aber auch gerechte bezahlung, soziale absicherung, gute arbeitsbedingung usw.
Aber ich bin gegen einem 8std arbeitstag, das ist eindeutig zuviel.




"Verschiedene Gallup-Studien haben ergeben, dass nur ein geringer Teil der Menschen für eine Führungsposition geeignet ist. Erfahrungen und fachliche Kompetenzen sind zwar von Vorteil für eine Position als Führungskraft, dennoch ersetzen sie nicht das nötige Talent;"

Genau das ist das problem, die falschen menschen sitzen, in den falschen positionen.


Für mich ist Wolfgang Grupp ein richtiger unternehmer.
;;;youtube~com/watch?v=YDqVMC5cAVE


bushido
11.03.2015, 11:57

Die meisten Chefs sind Psychopathen!


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11.03.2015, 12:26

Arbeit an sich ist nicht ********, der mensch braucht ja beschäftigung,

Die abseits von normaler Lohnarbeit nicht vorhanden ist? Ich kann mich auch gut so beschäftigen.

Die permanente Überproduktion an Gütern liesse sich mit Leichtigkeit auf ein notwendiges Maß zurück schrauben, welches durch Verteilung auf alle gewährleistet werden könnte. Produktion dessen, was wir brauchen, nicht mehr, nicht weniger.


raid-rush
11.03.2015, 17:26

Die meisten Chefs sind Psychopathen!

Nur die im Westen oder auch die im Rest der Welt? Kann sein, dass die im Westen durch die ganzen Gewerkschaften und bürokratischen Auflagen verrückt werden... im Rest der Welt ist das wohl nicht so, da schert man sich nicht drum, da ist der Chef manchmal auch Diktator und wenn da mal 1200 Arbeiter beim Bau einer Olympiastadt sterben dann ist das Materialverschleiß, kein Grund verrückt zu werden.

Nein mal im Ernst, das Thema ist konkret, da ist es mit einem flappsigem Satz nicht getan.

Führungskräfte zu finden ist extrem schwer, die meisten Leute haben nicht die richtigen Eigenschaften, nicht unbedingt Fachlich aber eben auf menschlicher Ebene. Konflikte lösen und auf die Unterschiede eingehen, auch wenn viele Arbeiter "simpel" sind, deshalb dürfen sie nicht so behandelt werden, sondern auf die Ebene kommen in der die Führungskraft auch mal ein Gespräch führen kann ohne der "Chef" zu sein. Verständnis bei privaten Problemen gehören da auch dazu. Ein Chef muss nahe beim Menschen sein, der muss auch mal seine Leute in der Gastwirtschaft treffen können und anstoßen können ohne das dabei ein schlechtes Gefühl auf kommt.

Bei Konzernen ist das oft schwer möglich und auch nicht direkt erwünscht, aber das ist ein anderes Thema weil da laufen ganz andere Mechanismen ab.

Das Thema bezieht sich eher auf normale Unternehmen in denen Führungsqualität sich direkt auf das Unternehmen und die Arbeiter auswirkt. Das zeigt auch der Artikel, das viel Geld und Produktivität verloren geht.

Die Frage ist, wie findet der Boss eine geeignete Führungskraft die diese emotionale Bindung zu Mitarbeitern herstellt... alleine schon einen zu finden der überhaupt fachlich qualifiziert ist wird schwer und dann noch die Menschlichkeit prüfen (wenn das mal möglich wäre, geht nur über probieren), da bleibt hinterher fast nichts mehr übrig. Irgend welche Wirtschaftsstudenten mit Managementmaster kannst da vergessen... die haben meist fachlich zu wenig Erfahrung und beim Rest sieht es nicht besser aus. Geeignet sind Mitarbeiter die sich im Unternehmen gut auskennen und Führungsqualitäten haben, also Leute aus dem Fachbereich mit sozialer Kompetenz, das merkt man auch wie die mit anderen Mitarbeiter zurecht kommen und ob sie dort angesehen sind. (Natürlich ist dazu auch eine gewisse betriebswirtschaftliche Kenntnis nötig, die ggf. schon vorher durch Weiterbildung angestrebt wird) (Also schon fast Demokratisch) Nur gibt es von der Sorte nicht viele.

Die zahl der "Fachlich Top aber Menschlich Flop" ist auch nicht wenig, also das ist kein einfacher Weg da wie man eine Verbesserung erwirken kann, wenn Mangel besteht und jemand her muss.

Eine mögliche Marktlücke? Wie man Führungskräfte richtig "Ausbildet" damit sie das nötige Talent (falls möglich) zumindest einigermaßen erlernen. Und immer wieder Fortbildung "Umgang mit Menschen".

Je größer eine Firma desto schlimmer wird's mit der Überschaubarkeit... deshalb weniger Konzerne und Großfirmen lieber mehr kleinere Betriebe. Was natürlich wirtschaftlich nicht einfach ist, weil Konzerne über ihre Monopolstellung und Produktivität stärker wettbewerbsfähig sind am Weltmarkt als kleine Betriebe. Die Firma Heizungsbau Werner wird kaum einen der 200 Atomkraftwerkaufträge ergattern die für die nächsten Jahre ausgeschrieben sind. Also eine Zwickmühle in der genau abgewogen werden muss was möglich ist und in welchen Bereichen. Die Politik zielt deshalb derzeit auf Größe ab, weil das immer am wirtschaftlichsten ist... zum Leid der Umwelt und Menschen. Das fängt beim Bauernhof an und endet beim Onlineshop.

Als Exportüberschuss-Nation könnte Deutschland Binnenmarktprodukte die nicht Exportiert werden gegenüber billigen Importwaren durch Subventionen entgegenwirken. Somit könnten auch viele kleine Bauernhöfe mit geringerer Produktivität vertretbar teure Milch anbieten ohne dabei sofort unter zu gehen weil irgend wo im Ausland jemand eine 1000 Kuh Massentierhaltung hat und für 30% Billiger produziert. ODER der Verbraucher mutiert vom Preis/Leistungs orientiertem kapitalspar Junkie zum sozialem Ökofritzen. Beides wird nicht passieren aber war ja schön mal drüber nach zu denken ^^

PS. Momentan ist Deutschland das Land mit den 1000 Kuh Betrieben die versuchen ausländische Konkurrenz aus dem Markt zu drängen. Ändern kann daran nur die Politik was, der Mensch ist scheinbar zu egoistisch um daran was zu ändern... geht halt alles nur nach Preis. Wo wir wieder bei Führungsqualitäten wären ;-)


playmate
12.03.2015, 08:43

Überproduktion, Verschwendung, Kapitalismus, Psychopathen. Das hat wenig mit Führungskräften zu schaffen.

Das Problem ist meiner Meinung nach, dass wir in unserer Ausbildung auf Leistung getrimmt werden und auf nichts anderes. Alles was Leute interessiert, ist die Zahlen zu pushen, mehr Absatz zu generieren, Umsatzsteigerung und Expansion. Das geht mit einem transaktionalen Führungsverständnis einher - du arbeitest 40h die Woche für mich und kriegst dafür 3;500€.

Allerdings verändert sich das zur Zeit in einigen Bereichen. Weg von der reinen Transaktion, hin zu tranformationaler Führung. Führung durch Motivation zur Verbesserung, Führung durch das Ermöglichen der Selbstverwirklichung Dritter.

Hier sind natürlich auch Grenzen zu setzen, da nicht jede Arbeit sinnstiftend sein kann oder nicht jede Arbeit die persönliche Selbstverwirklichung fördert. Hier bewegen wir Europäer uns auf einem extrem degenerativen Niveau. Arbeit ist und war in unserer Geschichte schon immer Mittel zum Überleben. Durch die Zivilisation und Überbevölkerung ist diese einfach formalisiert worden. Statt Saatgut ausbringen, kann man jetzt auch Excel-Tabellen ausfüllen.


bushido
12.03.2015, 15:14

Nein mal im Ernst, das Thema ist konkret, da ist es mit einem flappsigem Satz nicht getan;

Persönlichkeitsstörung: Auffällig viele Psychopathen werden Chef | ZEIT ONLINE (;;;zeit~de/karriere/beruf/2014-05/psychopathen-interview-psychologe-jens-hoffmann)

Manager-Typen: Psychopathen in der Chefetage - karriere~de (;;;karriere~de/karriere/psychopathen-in-der-chefetage-164079/)

Karen Duve im Interview: „Chefs sind oft Psychopathen“ - Kultur - Tagesspiegel (;;;tagesspiegel~de/kultur/karen-duve-im-interview-chefs-sind-oft-psychopathen/10892360;html)


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