Vollständige Version anzeigen : Interstellare Reisen Heute: Wenn Erde, Mond und Mars unbewohnbar werden


Gutschy
14.07.2015, 21:01

Angenommen es ist zu Ende, was dann tun?

In 10 Jahren geht die Erde unter. Vielleicht für 10 Jahre, vielleicht für 100 Jahre, 1000 oder für immer;Vielleicht erwischt es sogar den Mond und den Mars, wer weiß.

Also wir müßten Auswandern, nur wie?

Ich stelle mir ein Maschine im inneren eines Asteroiden vor die DNA herstellen kann, bzw. eine ganze Zelle,bzw einen Menschen aus dem Nichts.

Könnte man eine Maschine bauen die Millionen Jahre wartet um an einem günstigen Ort zu kommen um dann aus Ihrem Winterschlaf zu erwachen um einwandfrei zu funktionieren?

Ich glaube nicht das man über einem solchen Zeitraum Proben von Leben aufbewahren kann um es dann zu reaktivieren (oder doch?) Das Leben müßte als Software vorliegen und dann in der Maschine gebaut werden.

Gäbe es Hoffnung für uns? ;)

Gruss,

Gutschy

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raid-rush
14.07.2015, 21:37

Der Mensch oder irgend eine Lebensform die wir kennen wird niemals auf einem potentiellem neuen Planeten außerhalb des Sonnensystems ankommen, daher ist deine Idee mit dem DNA Transport wohl am plausibelsten.

Aber auch DNA ist schon zu viel oder anfällig und unangepasst, die Bedingungen sind so unterschiedlich oder schwer, das es am Sinnvollsten ist einen sehr robusten aber extrem simplen Algorithmus des Lebens zu verwenden. Zeit ist mehr als genug, der Code arbeitet dann Try/Error ein paar Millionen Jahre und irgend wann ergibt sich was oder eben nicht wenn die Voraussetzungen nicht passen.

Die Distanzen sind so groß das selbst das Licht Jahre braucht dort anzukommen, also eine Rakete die dann in 1 Million Jahre dort ankommt könnte dort schon wieder ganz andere Bedingungen vorfinden oder der Planet ist einfach gar nicht an der Position weil die Umlaufbahn sich verändert hat oder schlicht aufgrund der Informationslücken falsch berechnet wurde.

Wenn wir ins Weltall sehen, sind das Informationen die teilweise Millionen Jahre alt sind und durch mögliche Gravitationslinsen verfälscht werden, wir sehen Sterne die längst explodiert sind oder ganz wo anders sind.

Wahrscheinlicher wäre es, das die Elementarteile so konzipiert sind immer Leben zu entwickeln wenn die zufälligen Bedingungen sich ergeben, bisher kennen wir nur die Kombination unseres "Lebens", alles was also eine ähnliche Kombination hat würde vermutlich sich auch ähnlich entwickeln, da es eine gewisse Symmetrie gibt. Auch die Aminosäuren entstehen im Weltall also Grundsteine des Lebens. Leben würde also überall entstehen wo es möglich ist, wir müssten also nichts dazu tun.

Deshalb ist es so wichtig den Mars zu untersuchen ob es Bakterien oder irgend etwas Lebendes gibt/gab das man Vergleichen kann. Es geht also nicht darum den Mars zu besiedeln sondern nur darum Informationen zu erlangen.

Wenn wir also etwas sinnvolles tun könnten, dann sicher nicht irgend etwas Materielles zu versenden oder uns selbst, sondern reine Informationen irgend wie übertragen. Es geht immer um Information alles andere ist durch die Zeit relativiert und damit nichtig.

Auch klar muss uns sein, das die Entfernung bisher so groß sind das wenn wir Information absenden oder irgend jemand anders, das bis diese Ankommt wir ggf ausgestorben sind.

Wenn wir jetzt überlegen wie lange es dauert bis Leben entsteht auf einem Planeten zu dem Zeitfenster wo es hochentwickelt ist und Informationen versendet, bleibt nicht viel Wahrscheinlichkeit.

Also mit bisherigem Wissen ist es uns weder möglich Information zu versenden die irgend wo "rechtzeitig" ankommt noch zu empfangen.

Mit einer extrem geringen Wahrscheinlichkeit könnte es sein das Informationen irgend wo ankommen genau zum richtigen Zeitpunkt, aber wir werden die Antwort auf keinen Fall mehr erhalten weil wir dann ausgestorben sind ^^ aber das wäre ja auch schon was, bzw eigentlich die einzige Hoffnung.

Kommunikation ist also auch eher ausgeschlossen, bleibt nur die zufällige Informationsweitergabe.

Zur Vorstellung: Damit sich eine brauchbare Wahrscheinlichkeit wie im Lotto^10 ergibt müssten wir 100 Millionen Jahre ein Signal mit der Leistung von 1 Million AKW's in alle Richtungen senden. (Vorausgesetzt in diesem Zeitraum gibt es einen intelligenten Empfänger der die gleiche Technik hat)

Aber möglicherweise sehen wir auch den Wald vor lauter Bäumen nicht ^^ In 500 Jahren könnte das alles ganz anders aussehen aber momentan schaut es da eher bescheiden aus.

Fazit: Es wird keine zweite Chance geben, die Erde wird für den Mensch Anfang und Ende sein also sollte allen daran liegen diese Chance möglichst lange und gut zu nutzen um das Rätsel zu lösen.


bushido
15.07.2015, 08:49

Der Mensch oder irgend eine Lebensform die wir kennen wird niemals auf einem potentiellem neuen Planeten außerhalb des Sonnensystems ankommen,...

Die Distanzen sind so groß das selbst das Licht Jahre braucht dort anzukommen,..;


Du gehst davon aus, daß der Mensch bereits alles Wissen über das Universum erlangt hat. Arroganter und ignoranter kann man gar nicht argumentieren.

Also mit bisherigem Wissen..;

Das wäre der richtige Zusatz für die o;a. Aussagen gewesen.


raid-rush
15.07.2015, 09:29

Was hat das mit Arroganz zu tun? Ich schreibe lediglich meine Intention nach allen mir derzeit bekannten Grundlagen.

Klar ist es möglich irgend wo etwas hin zu senden, man muss dabei nur den Faktor Zeit und Haltbarkeit extrem hoch ansetzen... das hatte ich ja oben beschrieben. Fraglich ist nur ob das überhaupt nötig oder sinnvoll ist, weil ggf. so oder so dort Leben entsteht wenn es möglich ist.

Viel wichtiger wäre doch die Frage ob es möglich ist Informationen weiter zu geben deren Ankunft nicht auf ein bestimmtes Zeitfenster beschränkt ist.

Könnte das "versendete" Leben nicht im DNA-Code Informationen speichern die sich reproduzieren und damit ewig vorhalten um diese irgend wann auszulesen? Weil mit Radioteleskopen oder Licht etwas versenden da ist wie oben erklärt das Zeitfenster zu gering.

Ich hatte eher Ideen oder Gegenideen erwartet... Mit deiner Aussage zeigst du eher deine Ignoranz gegenüber meiner Vorstellung.

Wenn ich Argumentiere über ein Thema dann muss ich mich logischerweise auf ein Ausgangswissen beziehen und logisch aufbauen, selbst wenn es dann Zukunftsmusik ist. Klar kann ich mir auch anderes Ausdenken aber dann wird es ja noch unwahrscheinlicher wenn ich einfach alle Gegebenheiten raus lasse.


bushido
15.07.2015, 11:21

Was hat das mit Arroganz zu tun? Ich schreibe lediglich meine Intention nach allen mir derzeit bekannten Grundlagen;

Der Mensch oder irgend eine Lebensform die wir kennen wird niemals auf einem potentiellem neuen Planeten außerhalb des Sonnensystems ankommen,..;

Du stellst etwas als Fakt da, ohne dies einzuschränken, oder unser derzeitiges Wissen in Frage zu stellen.

Vielleicht gibt es andere Möglichkeiten, um diese Distanzen zu überwinden, die wir uns heute noch nicht erklären können, weil wir uns wissenschaftlich gesehen im Vergleich zum Alter des Universums auf dem Niveau eines "Neandertalers" befinden?

Ich hatte eher Ideen oder Gegenideen erwartet... Mit deiner Aussage zeigst du eher deine Ignoranz gegenüber meiner Vorstellung;

Zu deinen DNA Theorien habe ich mich gar nicht geäußert. Was das mit Ignoranz zu tun hat, wenn ich diese weder als richtig noch als falsch kategorisiere, mußt du mir erst mal erklären. Im Übrigen halte ich diese für nachvollziehbar.


reeL
15.07.2015, 20:54

Total lustig anzuschauen, wie unser Bushi scheinbar seinen ganzen Board-Frust an raid-rush auslässt :D Hauptsache mal nix zum Thema beitragen und direkt mit Unterstellungen anfangen. Mit dir sinkt das Niveau stetig.
Und dann tust du auch noch das, worüber du klagst: Du stellst ebenfalls eine Behauptung als Fakt dar, die du und sonst niemand beweisen kann. Nämlich, dass wir uns "wissenschaftlich gesehen im Vergleich zum Alter des Universums auf dem Niveau eines "Neandertalers" befinden?" Wie viel braucht es denn noch, Bushido, damit wir das Niveau eines bspw. Homo sapiens erreicht haben? Und jetzt red dich bloß nicht mit Begründungen der Wahrscheinlichkeit heraus, denn das durfte raid-rush nach deinen Regeln ja auch nicht.


bushido
16.07.2015, 07:46

Total lustig anzuschauen, wie unser Bushi scheinbar seinen ganzen Board-Frust an raid-rush auslässt :D Hauptsache mal nix zum Thema beitragen und direkt mit Unterstellungen anfangen. Mit dir sinkt das Niveau stetig.
Und dann tust du auch noch das, worüber du klagst: Du stellst ebenfalls eine Behauptung als Fakt dar, die du und sonst niemand beweisen kann. Nämlich, dass wir uns "wissenschaftlich gesehen im Vergleich zum Alter des Universums auf dem Niveau eines "Neandertalers" befinden?" Wie viel braucht es denn noch, Bushido, damit wir das Niveau eines bspw. Homo sapiens erreicht haben? Und jetzt red dich bloß nicht mit Begründungen der Wahrscheinlichkeit heraus, denn das durfte raid-rush nach deinen Regeln ja auch nicht;


Vielleicht gibt es andere Möglichkeiten, um diese Distanzen zu überwinden, die wir uns heute noch nicht erklären können, weil wir uns wissenschaftlich gesehen im Vergleich zum Alter des Universums auf dem Niveau eines "Neandertalers" befinden?

Die Bedeutung des Wortes vielleicht sollte auch dir bekannt sein! Aber Hauptsache du hast mal wieder einen Anti-Bushido Rant verfaßt.


reeL
16.07.2015, 09:17

Vielleicht schaffst du es ja mal diesen Thread nicht direkt mit deinem Frust zu vergiften. Ach ne, das ist ja dank deiner Korinthenkackerei von gestern eh schon zu spät. Dein raid-rush-Bashing bzw. "Kritik-Punkt" war angesichts des Themas derart unangebracht und hinlänglich, dass man sich zum Einschreiten gezwungen fühlt. Dass das "wieder mal" anti Bushido ist, dürfte dich angesichts deines Openers hier wenig verwundern, oder? Wer direkt mit Arroganz und Ignoranz um sich wirft und gar kein Interesse am Thema zeigt... naja.

Nebenbei bemerkt ist das mit Sicherheit auch nicht das, was sich Gutschy an Diskussionen erhofft hat. Da macht sich raid-rush Mühe und erklärt seine Ansichten und ein anderer kommt daher und pöbelt rum.


bushido
16.07.2015, 10:27

Vielleicht schaffst du es ja mal diesen Thread nicht direkt mit deinem Frust zu vergiften. Ach ne, das ist ja dank deiner Korinthenkackerei von gestern eh schon zu spät. Dein raid-rush-Bashing bzw. "Kritik-Punkt" war angesichts des Themas derart unangebracht und hinlänglich, dass man sich zum Einschreiten gezwungen fühlt. Dass das "wieder mal" anti Bushido ist, dürfte dich angesichts deines Openers hier wenig verwundern, oder? Wer direkt mit Arroganz und Ignoranz um sich wirft und gar kein Interesse am Thema zeigt... naja.

Nebenbei bemerkt ist das mit Sicherheit auch nicht das, was sich Gutschy an Diskussionen erhofft hat. Da macht sich raid-rush Mühe und erklärt seine Ansichten und ein anderer kommt daher und pöbelt rum;


Frust und Aggression sprechen eher aus deinem Post!

Ich habe lediglich Kritik an einer (!) Aussage in raidrushs erstem Post geübt, und das ist völlig legitim. Wenn dir das nicht gefällt, dann ist das einzig dein Problem.

Deine Posts fallen in die Kategorie Spam, da sie alle keinerlei Themenbezug haben und ausschließlich auf meine Person abzielen.

Mit meinem letzten Post habe ich klar nachgewiesen, daß du nichts weiter als "User Bashing" betreibst. Anstatt dich für deinen Fehltritt zu entschuldigen, fährst du weiter die persönliche Schiene.


XXXLutz
16.07.2015, 11:30

In absehbarer Zukunft ist das "Ende" wohl wirklich das Ende.

Klar nettes Gedankenexperiment, aber da fallen mir sofort viel zu viele Fehlerquellen auf:

- Eine künstliche Gebärmaschine ist wahnsinnig kompliziert, DNA alleine zu verschicken sinnlos
- Wer zieht den Nachwuchs auf? Kaspar-Hauser-Problematik -> Waisenkinderversuche - Lexikon der Psychologie (;;;spektrum~de/lexikon/psychologie/waisenkinderversuche/16645)
- Wenn niemand von der Erde gerettet wird, für was überhaupt der Aufwand?


Falls irgendwo die richtigen Bedingungen für Leben herrschen, gibt es dort auch Leben -> Miller-Urey-Experiment – Wikipedia (;de;wikipedia~org/wiki/Miller-Urey-Experiment)

MfG


Gutschy
16.07.2015, 18:04

Also, zuerst mal raid-rush, tippst du deine Texte eigentlich noch, oder sprichst du die einfach irgendwo rein? Weil dieser Text, so wie wohl fast alle deine Texte viel zu lang ist, gehe ich nur mal auf das erste drittel ein.

Also könnte man nach deinen Vorstellungen maximal einen fremden Planeten mit primitivem Leben impfen. Na ja, ist auf jeden Fall Plan B, aber ich finde schon, in erster Linie sollte man das Menschen Ding probieren. Natürlich wäre er nicht angepasst, er kriegt das vielleicht aber hin? Und dann gibt es ja noch da gute alte Terraforming. :) Ok, ist noch nicht Erfunden, aber vielleicht können wir ja der Maschine eine Light Version mitgeben, oder die Maschine ist selbst in einem großen schmutzigem Schneeball, don't know?

Was deine Navigations-Problem über die Distanz angeht, klar ist ein Einwand. aber wenn ich 10 Maschinen jeweils auf eine 100 Millionen Jahre Mission schicke, ich schätze dann finden 8 Ihr Ziel vor, also jetzt rein Navigatorisch.

;;Lutz

das mit der Gebärmaschine, ja ist ein Problem, halte ich aber für Lösbar, keine Ahnung wie. Aber irgendeinem wird schon ein Kniff einfallen. Und wenn es erst eine Kolonie im All gibt die noch 100 Jahre weiter Experimentiert.

Das der Mensch von einer Maschine aufgezogen wird stellte ich mir aber für heute schon als recht Lösbar vor. Wenn man gleich 100 Babys 'herstellt' und diese dann über ihre Bedürfnisse zum lernen Zwingt um sie dann auch miteinander agieren zu lassen, warum nicht. Klar werden die einen ordentlich an der Waffel haben, aber ich schätze das wächst sich nach ein paar Generationen aus. ;)

Das die Menschen auf anderes Leben stoßen werden, kann passieren, aber könnte sich ja gut Entwickeln wenn man es langsam angehen läßt. Das die Maschine allerdings ein eigenes Eroberungskonzept anwenden kann, halte ich allerdings auch für unwahrscheinlich, das wäre wohl über diese Distanz zu kompliziert.


GaaraDerWüste
16.07.2015, 19:57

Du gehst davon aus, daß der Mensch bereits alles Wissen über das Universum erlangt hat. Arroganter und ignoranter kann man gar nicht argumentieren;

Hat nichts mit Arroganz oder Ignoranz zu tun. Die bisherigen wissenschaftlichen Theorien sind empirisch bewiesen, nachprüfbar ( z;B mathematisch ) und wurden bisher nicht widerlegt, daher muss man hier von einem Fakt ausgehen.
Erst wenn ein Szenario auftritt, auf das die Theorie nicht passt bzw. welches diese widerlegt, muss man diese entweder verwerfen oder anpassen.
So funktionieren nun mal wissenschaftliche Theorien.

Es wird wohl Dinge geben, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen, daher hat es keinen Sinn diese mit einzubeziehen.
Ansonsten müssten wir unendlich Theorien aufstellen.

Deshalb diskutiert man in einer wissenschaftlichen Diskussion auch anhand der uns bekannten wissenschaftlichen Fakten und nicht anhand von Unbekannten Dingen.


irrSinn.
16.07.2015, 20:08

In absehbarer Zukunft ist das "Ende" wohl wirklich das Ende.

Klar nettes Gedankenexperiment, aber da fallen mir sofort viel zu viele Fehlerquellen auf:

- Eine künstliche Gebärmaschine ist wahnsinnig kompliziert, DNA alleine zu verschicken sinnlos
- Wer zieht den Nachwuchs auf? Kaspar-Hauser-Problematik -> Waisenkinderversuche - Lexikon der Psychologie (;;;spektrum~de/lexikon/psychologie/waisenkinderversuche/16645)
- Wenn niemand von der Erde gerettet wird, für was überhaupt der Aufwand?


Falls irgendwo die richtigen Bedingungen für Leben herrschen, gibt es dort auch Leben -> Miller-Urey-Experiment – Wikipedia (;de;wikipedia~org/wiki/Miller-Urey-Experiment)

MfG


Sehe ich größtenteils auch so, der sinn eines solchen Projektes soll ja sein dass zumindest ein paar Menschen von der Erde umgesiedelt werden. Nur den 'Quellcode' also die DNA zu retten sehe ich da irgendwie als sinnfrei an. Außerdem ist es meiner Meinung nach unglaublich aufwendig und Problembehaftet den Mensch quasi von der Aminosäure an artifiziell 'herzustellen'.

Realistischer erscheint mir da das terrAforming von planeten in realistischer Reichweite.
Die Marsidee finde ich ganz gut, mithilfe von Gentechnisch modifizierten Organismen die athmosphäre umzugestalten, (bsp algen die CO2 verbrauchen und Sauerstoff ausstoßen) vorausgesetzt Wasser Nährmedien etc sind vor Ort.
Das ist aber auch nur eines von vielen Problemen...


GaaraDerWüste
16.07.2015, 20:19

Kommt natürlich auch auf die Art des Untergangs an? Verschwindet die Erde komplett oder wird diese nur für mehrere Jahrzehnte unbewohnbar?
Bei letzterem fällt mir direkt die Serie The 100 ein, wo die Menschen nach ner Atomkatastrophe auf der Erde ins All geflüchtet sind und dort für knapp 100 Jahre auf Art Arche/Raumschiff gelebt haben und darauf warten, dass die Erde wieder bewohnbar wird.
Je nach Vorbereitungszeit wäre sowas doch an sich in der Realität auch möglich oder?
Muss nur groß genug sein um dort durch Pflanzen Sauerstoff zu generieren, Gemüse usw. kann man anbauen und Tiere züchten.
Weiß nur nicht wie das mit dem Treibstoff aussieht, ob man da was braucht um das Schiff einfach nur in der Umlaufbahn der Erde zu halten..;soweit reicht meine Kenntnis davon nicht xD


raid-rush
16.07.2015, 21:19

Vorweg ja ich schreibe alles nieder was ich gerade Denke deshalb wird es lange und oft ändert sich meine Ansicht schon während des Schreibens so das es kein Gesamt lineares Konzept gibt ^^

... Und dann gibt es ja noch da gute alte Terraforming.

..;aber wenn ich 10 Maschinen jeweils auf eine 100 Millionen Jahre Mission schicke, ich schätze dann finden 8 Ihr Ziel vor, also jetzt rein Navigatorisch;


Terraforming könnte funktionieren aber auch hier ist viel Zeit nötig, wir reden hier ebenfalls von evtl Tausenden wenn nicht sogar Hundertausenden von Jahren bis so ein Planet durch Bakterien und Pflanzen wieder eine Schicht bildet.

Müsste man mal ausrechnen wie viel so eine Pflanze an Sauerstoff produziert (vorausgesetzt es ist genügend CO² vorhanden) und wie lange es dauert bis das Volumen der Atmosphäre entsprechend anteilig voll ist. Dazu müsste man erst mal den ganzen Planeten aufforsten sofern das überhaupt möglich ist mit den Pflanzen die wir kennen... vermutlich braucht man ganz neue Arten.

Aber klar es ist denkbar. Die Frage ist nur wenn ein Planet wie der Mars schon gar keine Atmosphäre mehr halten kann... dann wird das vermutlich gar nicht funktionieren. Es hat ja seinen Grund warum er so aussieht wie er jetzt ist und nicht voll Wasser ist ^^ Wenn die Grundlagen da wären wäre vll auch Leben drauf, deshalb ist es erst mal wichtig da Bakterien oder irgend eine Spur von Leben zu finden das Beweist das überhaupt schon mal was dort gelebt hat.

Und eine Maschine die 1 Millionen Jahre unterwegs ist muss erst mal so lange funktionieren ^^ Vermutlich ist es nötig das die selbst recycelt und sich neu produziert weil alleine der Atomare-Verschleiß würde dafür sorgen das Elektronik und Prozessoren nicht mehr funktionieren. (Und sonstige Kosmische Einwirkungen)

Und ;Lutz hat wohl auch recht mit der DNA, wenn schon eher Bakterien oder etwas sehr robustes, und auch hier ist das Problem der Haltbarkeit... die DNA/Bakterien müsste sich ständig schon auf der Reise reproduzieren um funktional zu bleiben. (Theoretisch alles machbar)

Im Prinzip muss es halt ein sehr ausfallsicheres System sein das eben dann diese sehr lange Reise übersteht.


Kommt natürlich auch auf die Art des Untergangs an?
Im besten Fall gar nicht ^^ Vll sollten wir mehr darauf achten das es gar nicht so weit kommt und den Planeten schützen anstatt sich groß Visionen zu machen wie man dann den nächsten Planeten besiedelt.

Der Planet bietet uns noch Milliarden von Jahren Lebensraum... dank Jupiter ist es auch sehr unwahrscheinlich das wir von größeren Brocken getroffen werden oder zumindest wäre es technisch wohl eher möglich den vorher abzulenken als das wir irgend wo anders leben.

Der Mensch braucht die Erde also gar nicht verlassen wir müssen sie ja nicht kaputt machen. Und wenn doch dann entwickelt sich trotzdem das Leben weiter auf der Erde. Es spielt also gar keine Rolle ob Mensch oder nicht, es könnte ja auch eine neue Spezies sein die besser angepasst ist und erfolgreicher sein würde.


Gutschy
24.07.2015, 12:59

Mal eine Milchmädchen Rechnung am Rande.

New Horizon würde bis zum Cousin der Erde, Kepler-452b, der ca. 1400 Lichtjahre entfernt ist. 6;206;850;937,24 Jahre brauchen, ausgehend von einer Geschwindigkeit die 14,5 km pro Sekunde beträgt, was wiederum so 52200 km/h entspräche.

Technisch umsetzbar, oder besser vorstellbar, ist heutzutage der Pulsantrieb, kleine Atombomben treiben das Schiff vorwärts. Wikipedia schreibt das ein Pulsantrieb eine Geschwindigkeit von 13;411 km/s erreichen könnte, vielleicht noch mehr. Dann würde die Reise nur noch 6;710;859,64 Jahre dauern.
Nuklearer Pulsantrieb – Wikipedia (;de;wikipedia~org/wiki/Nuklearer_Pulsantrieb)
Dazu noch ein nettes Ted-Video
;;;youtube~com/watch?v=3l2QopJbDBs

Menschen für 10;000 Jahre einfrieren und eine Maschine dazu die diese Menschen wieder auftaut, das halte ich für umsetzbar. Also irgendwie. Daraus 100;000 Jahre zu machen könnte ich mir immerhin noch vorstellen, aber keine Ahnung wie das gehen sollte. Wenn man jetzt noch den Pulsantrieb verbessern könnte?? Also um den Faktor 10. Vielleicht können wir bald neue Welten bereisen, also so in 600;000 bis 700;000 Jahren.


raid-rush
24.07.2015, 14:17

Danke für die Veranschaulichung mit Zahlen. Der Pulsantrieb ist interessant, allerdings beruhen Antriebe immer auf Masseabstoß (egal in welcher Form), was diesen "endlich" macht in der möglichen Beschleunigung.

Der Unterschied ist allerdings, wie viel zusätzliche Energie kann beim Masseverlust gewonnen werden. Die Kernspaltung ist hier das beste Beispiel für den Massendefekt der genutzt werden könnte.

Ich habe dazu auch eine Idee:

Man müsste mehrere Faktoren nutzen, die Gravitation von Planeten/Sonnen und die Ionen in Flugrichtung.

Das bedeutet, ein Sonnensegel faltet sich dann auf, wenn entsprechend viel Strahlung in die Flugrichtung geht zB wenn man gerade an einer Sonne vorbei fliegt. Zusätzlich nutzt man die Anziehung und fliegt in einer bestimmten Flugbahn an der Sonne vorbei um die maximale Beschleunigung zu gewinnen, sobald die Sonne passiert ist faltet sich das Sonnensegel auf und lässt sich antreiben und könnte zusätzlich auch Masse aufnehmen die wiederum für den Antrieb genutzt werden könnte.

Es ist letztendlich so auch möglich nahezu mit Lichtgeschwindigkeit zu reisen, es dauert allerdings möglicherweise viele Jahre bis die Kapsel hoch beschleunigt wurde.

Es könnte aber auch ein anderes Problem geben, das Universum könnte auch innerhalb starke Driftbewegungen haben, das kennt man vom "Rand" durch die Rotlicht Verschiebung. Es könnte also möglich sein, das wir durch einen Drift fliegen der ein ankommen verhindert, weil der Zielplanet sich relativ wegbewegt mit einer sehr hohen Geschwindigkeit.

Ein weiteres Problem stellt die Kollisionsgefahr dar, die spielt zwar in "Unseren" Zeitverhältnissen keine Rolle aber bei reißen über 1 Lichtjahr steigt das Risiko extrem an.

Bei einer relativ Kollision mit Lichtgeschwindigkeit reicht ein Sandkorn aus um das Schiff schwer zu beschädigen, es ist also nötig ein relativ starkes Schild aufzubauen. Oder Nanoroboter die eine beschädigte Hülle wie kleine Ameisen sofort reparieren. Allerdings würde es so ständig auch Verluste geben wenn ein Roboter weg fliegt. (Klar kann man den ersetzen, aber bei einer langen Reise wo das vll hundert Millionen mal passiert, ist jedes Atom wichtig)

Also es wäre dann auch nötig ggf Materie und Elemente irgend wie aufzusammeln oder zu Fusionieren um solche Verluste zu kompensieren.

Ein weiteres Problem ist die Massenträgheit im Raum, was uns die Releativitätstheorie bisher anhand der maximalen Absolutgeschwindigkeit von Licht im Raum zeigt. Es kann also sein das wir uns absolut im Raum nur mit einer gewissen Maximalgeschwindigkeit bewegen die den Drift nicht ausgleichen kann.

Da gibt es noch viele Rätsel zu lösen. Aber es ist sehr interessant sich da kreative Ideen zu machen, auch wenn es vll nur für Filmstoff reicht immerhin ist es doch auch in der Fiktion realistisch.


Update: Interessant wäre doch mal zu sehen wie der Impuls einer Atombombe im Weltall wirkt... gab es schon versuche eine Atombombe im Weltall zu zünden?

hab was gefunden: Atombomben im Weltall: Starfish Prime und der atomare Regenbogen – Astrodicticum Simplex (;scienceblogs~de/astrodicticum-simplex/2010/07/06/atombomben-im-weltall-starfish-prime-und-der-atomare-regenbogen/)

;pd;npr~org/npr-mp4/npr/specials/2010/06/20100630_specials_starfishvideo2;mp4


Gutschy
25.07.2015, 21:07

Das kombinieren von verschiedenen Antriebsarten ist natürlich ein guter Punkt. Und wenn man mit der Schwerkraft von Sonnen arbeiten kann ist da wahrscheinlich einiges Potential. Allerdings halte ich Drift-Bewegungen innerhalb des Universums nicht für unsere Baustelle, weil wir ja erst mal ;-) nur innerhalb unserer Galaxie verreisen möchten. Und ich hoffe das man die Bewegungen von Sternen vernünftig abschätzen kann, oder habe ich da was falsch verstanden?


raid-rush
26.07.2015, 09:57

Stimmt innerhalb der Galaxie ist das eher nicht zu erwarten, höchstens unerkannte schwarze Löcher bzw schnell wachsende, denen man dann unerwartet "entkommen" müsste. Wobei so ein großes schwarzes Loch könnte ja sogar den Weg verkürzen und Zeit einsparen, in dem man ziemlich nah daran vorbei fliegt sofern die Beschleunigungskraft ausreicht ihm dann noch zu entwischen. Der Rand zum Loch könnte evtl sogar besondere Eigenschaften aufweisen die eine Massenträgheit reduzieren und theoretisch extrem hohe Geschwindigkeiten ermöglichen. Vorausgesetzt die Strahlung dort ist nicht schädlich.

Auch eine Reise durch dunkle Materie könnte zu einer Zeitverkürzung führen oder aber auch zum Gegenteil, da sie ggf. den Gravitationsraum verdrängt.


mele1
26.07.2015, 10:30

Wobei so ein großes schwarzes Loch könnte ja sogar den Weg verkürzen und Zeit einsparen, in dem man ziemlich nah daran vorbei fliegt sofern die Beschleunigungskraft ausreicht ihm dann noch zu entwischen. Der Rand zum Loch könnte evtl sogar besondere Eigenschaften aufweisen die eine Massenträgheit reduzieren und theoretisch extrem hohe Geschwindigkeiten ermöglichen;


Könnte dann nicht schon wieder das Problem der Zeitdilatation?
Sprich in der Nähe des schwarzen Loches vergeht die Zeit langsamer - ein für die Besatzung 10 stündiger Flug hat für Beobachter ausserhalb dann plötzlich 10 Tage gedauert...


Erinnert mich an die Szene in Interstellar (irgendwie passend..;alleine schon vom Namen :P)

3 Leute in dem Raumschiff - 2 davon begeben sich auf eine Rettungsmission auf einem Planeten, der Nahe an einem schwarzen Loch liegt. Die beiden kommen nach ca. 1-2 Stunden zurück - auf dem Schiff sind aber 23 Jahre vergangen...


raid-rush
26.07.2015, 11:19

Vll wäre es wichtig wie man Zeit definiert?

Eine Theorie bzw meine Vorstellung/Gedanken

Zeit bedeutet Veränderung, wenn keine (relative) Veränderung stattfindet gibt es keine Zeit folglich ist Zeit eine Informations-Aktivität. (Information also Energie bzw ein energetisch feststellbarer Zustand und dessen Veränderung)

Um die Zeit messbar zu machen orientiert man sich an irgend welchen naheliegenden Konstanten, zB die Bewegung von bestimmten Atomen/Licht bei einer bestimmten Temperatur oder eben wie bei uns die Sekunde anhand der Erdrotation.

Zeit ist also eine örtliche Zustandsänderung, die "Dauer" orientiert sich dabei an allen anderen Energien im Raum deren Zustand sich relativ zum beobachteten Objekt auch verändert. Die Änderungsdauer ist also der relative Unterschied zwischen veränderten Zuständen.

Zeit ist also die maximale relative Veränderungsgeschwindigkeit deren Maximum bisher als Lichtgeschwindigkeit definiert ist. In unserem durch Gravitation geprägtem Universum (das muss nicht überall gelten) bedeutet das, die Massenträgheit die durch Gravitation verursacht wird entspricht dem definiertem Zeitraster.

Zeitreisen also schneller als Information zu sein ist somit bisher nicht möglich in unserem Umfeld. Eine absolute echte Zeitreise ist generell nicht möglich, aber eine relative. Wenn die Lichtinformation vom Beobachter länger braucht als die Reise zu einem bestimmten Ort den die Information bzw das Licht erst später erreicht, wie Beispielsweise durch die Gravitationsverzerrung an schwarzen Löchern.

schwarze Löcher würden also den Zeitraster manipulieren. Wie groß diese Verzerrung sein kann ka, es kann sich möglicherweise auch nur um wenige Sekunden handeln oder eben um Jahre, das wäre dann von der stärke bzw größe des Lochs abhängig.

Auch interessant wäre wie Gravitation mit der Temperatur zusammenhängt, theoretisch könnte es ja sein das die Gravitation eine bestimmte Energie-schwingung benötigt (zB Temperatur, also Teilchenschwingung) um als Masse zu wirken.

Ein schwarzes Loch könnte theoretisch statt extrem Kalt zu sein auch extrem Heiß sein, also die Atomkerne sind so nah aneinander gepresst das sie nicht mehr klassisch schwingen sondern in einer extrem hohen Frequenz zittern und nicht "still stehen".

Ein Objekt das still steht also extrem Kalt ist würde aber dann wenn die Theorie stimmt auch keine Gravitation erzeugen, was ja scheinbar nicht der Fall ist, oder die niedrigste Temperatur liegt doch tiefer.

Wie sieht es aus mit Temperatur bei einem Einzelnen freien Proton oder Neutronen, ist diese nicht durch die "Eigenfrequenz" gegeben oder hat dieser als Einheit keine Temperatur?

Wenn also ein Objekt mit einer Temperatur sehr nahe an das schwarze Loch kommt, könnte es kälter werden, was ja auch zu einer verringerten Veränderung führt also weniger vergehender Zeit.

Gefrierschrankprinzip

Man könnte ja auch davon ausgehen das Bewegung/Veränderung/Temperatur (eigentlich alles das Gleiche) nur begrenzt vorkommt also das generell Energie definiert ist durch die Fähigkeit eine örtliche Veränderung zu erwirken. (egal ob Elektron etc alles bewegt sich)

Wenn der Raum nicht begrenzt ist dann würde ja irgend wann der Kältetod eintreten weil sich die Fähigkeit der Bewegung/Veränderung/Temperatur verliert wenn es keine relativen Bewegungen mehr gibt da zB alles sich entfernt.

Der Urknall als "Impuls" gibt dem Universum also erst Temperatur. Würde alles irgend wann zerfallen und sich verstrahlen im Raum wäre das der Kältetod und damit würde auch die Zeit stehen bleiben?

Also verfügbare Zeit = Gesamte Impuls-Energie bzw Anzahl an Impulsen bis zum "Strahlen"-Zerfall.
Zeit = Gravitationsschwund ?


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