Vollständige Version anzeigen : Zika als Mittelmeer-Schrumpfer


raid-rush
06.08.2016, 15:46

Die Tiegermücke ist eine globale Bedrohung für südliche Länder. Sie ist Überträger unzähliger Krankheiten nicht zuletzt auch dem Zika Virus der die Microcephaly bei Ungeborenen auslöst.

Die südeuropäischen Länder kämpfen trotz niedrigen Energiepreisen, Niedrigzinsen und Geldschwemme um ein Miniwachstum. Der nächste Schock könnte die Ausbreitung von Viruskrankheiten übertragen von der Tiegermücke sein, die alle Mittelmeerländer betrifft.

Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in diesen Regionen und könnte dadurch stark geschädigt werden. Medial hält man sich deshalb bei dem Thema und der Risikobewertung bisher zurück. Aber unter Experten ist klar, das Risiko einer Ausbreitung von Zika im Mittelmeerraum ist nicht auszuschließen. Es gibt derzeit keine Impfungen und die Tiegermücke hat sich als invasive Art explosionsartig Ausgebreitet.

Sollte es zu einem Anstieg der Erkrankungen durch Zika im Mittelmeerraum nach der diesjährigen Urlaubswelle kommen, könnten die Folgejahre für diese Länder mager ausfallen und die Länder sorgen.

Wie denkt ihr über die Gefahr der Tiegermücke in Europa?

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Michi
06.08.2016, 16:33

harald lesch meint dazu
;;;youtube~com/watch?v=gxK6yXdbpyk


bushido
06.08.2016, 18:19

harald lesch meint dazu

;;;youtube~com/watch?v=gxK6yXdbpyk


Genau... Harald Lesch der selbsternannte Experte für alle Themen, vom Mond bis zum Furz der Kühe... :rolleyes:


Herkunft des Zika Virus

Zika virus birthplace: Ugandas Zika Forest - CNN~com (;edition;cnn~com/2016/02/02/health/zika-forest-viral-birthplace/)

Patent wird von der Rockefeller Foundation gehalten


Gutschy
06.08.2016, 18:39

Patent wird von der Rockefeller Foundation gehalten
Sehe ich leider auch so.


raid-rush
07.08.2016, 09:50

Afrika ist nicht nur die Wiege der Menschheit.

Das Problem ist weniger der Virus an sich, als viel mehr die Mücke die sich so stark ausbreitet und als Überträger für viele Krankheiten verantwortlich ist.

Durch die rücksichtslose Reisewut der Menschen (aber auch durch Zuwanderer) haben sich viele Arten (und Krankheiten) eingeschlichen und ab einem gewissem Punkt wenn nach Jahren eine kritische Masse erreicht ist, steigt die Vermehrung exponentiell an.

Eine gute Lösung wäre, eine genetisch veränderte Mücke zu züchten, die sehr Invasiv ist aber den Virus nicht übertragen kann. So könnte man diese verbreiten um die gefährliche Mücke zu verdrängen.

Dazu laufen bereits ähnliche Versuche:
Gentechnik - Mücken gegen Mücken - Wissen - Süddeutsche~de (;;;sueddeutsche~de/wissen/gentechnik-muecken-gegen-muecken-1;2526406)

Allerdings stellt sich hier die Frage ob man der Masse an Mücken so entgegenwirken kann.
Der Nutzen wird daher bezweifelt.

Zudem wäre es Sinnvoller, wenn die Mücke statt keine, nur männliche Nachkommen hätte die die Selbstzerstörungs-Gene wieder in sich tragen. So wäre es aber ein Selbstläufer an dem man nichts mehr verdient.

Weitere Risiken gibt es aber auch:

Sie überlebt ihr tödliches Gen nur deshalb, weil sie in einer Tetrazyklin-Suspension, einem Antibiotikum, herangezüchtet wird. Im Freien überleben die ausgewachsenen Mücken-Männchen dann nur ein paar Tage. Das reicht, um wilde Mückenweibchen zu befruchten. "Doch was ist, wenn die Mücke in der Natur auf Tetrazyklin trifft?", fragt José Maria Gusman Ferraz, Biologe an der Universität Campinas und ehemaliges Mitglied der brasilianischen Biosicherheitskommission. Er weist darauf hin, dass das Antibiotikum in der brasilianischen Tierzucht weit verbreitet sei. Es gelangt über die Abwässer der Tierställe in die Natur. Die manipulierten Mücken-Männchen könnten dadurch länger überleben. Dazu kommt, dass mit dem Massentod der ägyptischen Tigermücken eine ökologische Nische frei würde. Üblicherweise werden Nischen in der Natur sofort von einer anderen Art eingenommen. Neuling für die Nische könnte, sagt der Kritiker, die asiatische Tigermücke Aedes albopictus sein;

Gerade der Anteil an der asiatischen Tigermücke ist in Europa in den letzten Jahren angestiegen, diese Art scheint also noch besser mit dem Klima zurecht zu kommen.

Dafür ist bisher nicht bekannt ob diese Zika übertragen kann. Ebenso ist die Dunkelziffer bei Erkrankungen extrem hoch, weil die Krankheit nur sehr schwer diagnostiziert wird und viele es nicht einmal merken oder Symptome mit einem grippalen Infekt verwechseln.

Vor allem Männer stellen ein längeres Risiko beim Kinderwunsch dar, denn im Sperma kann das Virus bis zu 6 Wochen überdauern.


bushido
07.08.2016, 11:15

Sehe ich leider auch so;

Yep, und was sich nicht abstreiten läßt wird einfach ignoriert. Es könnte ja eine Debatte über die Herkunft bestimmter Viren entstehen, die das persönliche Weltbild in Unordnung bringt.


Sancho-Pancho
07.08.2016, 18:01

Eine gute Lösung wäre, eine genetisch veränderte Mücke zu züchten, die sehr Invasiv ist aber den Virus nicht übertragen kann. So könnte man diese verbreiten um die gefährliche Mücke zu verdrängen;
Und den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Es wird daran scheitern, dass die Verdrängung durch eine invasive Art nur dann funktioniert, wenn der alteingesessenen Art die Lebensgrundlage entzogen oder zumindest verringert wird. Potentielle Nahrungsmittel für Mücken gibt es aber massenhaft, rund 7 Mrd. Menschen zum Beispiel.

Yep, und was sich nicht abstreiten läßt wird einfach ignoriert. Es könnte ja eine Debatte über die Herkunft bestimmter Viren entstehen, die das persönliche Weltbild in Unordnung bringt;
Stimmt - es kann natürlich nur sein, das ein böser, reicher, mächtiger Familien-Clan seine Finger im Spiel hat und Viren im heimischen Hexenlabor entwickelt. Selbst wenn man damit die eigene Kundschaft dezimiert. Eine natürliche Entstehung ist faktisch ausgeschlossen. :lol:


bushido
07.08.2016, 18:34

Stimmt - es kann natürlich nur sein, das ein böser, reicher, mächtiger Familien-Clan seine Finger im Spiel hat und Viren im heimischen Hexenlabor entwickelt. Selbst wenn man damit die eigene Kundschaft dezimiert. Eine natürliche Entstehung ist faktisch ausgeschlossen;

Du solltest dich erst mal mit der Entstehung beschäftigen, bevor du deinen Verbalkot absonderst. Ich habe zudem überhaupt nichts ausgeschlossen. Ich habe lediglich bemängelt, daß wie eigentlich fast immer nur die Fakten einer Seite der Geschichte betrachtet werden.


Nihilokrat
07.08.2016, 19:01

Du solltest dich erst mal mit der Entstehung beschäftigen, bevor du deinen Verbalkot absonderst. Ich habe zudem überhaupt nichts ausgeschlossen. Ich habe lediglich bemängelt, daß wie eigentlich fast immer nur die Fakten einer Seite der Geschichte betrachtet werden;
Nein, "lediglich" hat da nichts verloren. Du hast bewusst "Patent wird von der Rockefeller Foundation gehalten" geschrieben, um zu implizieren, dass dies im Zusammenhang mit der Verbreitung des Virus steht. Von allen Dingen, die im Text stehen, greifst du dir dies hinaus und gehst später weiter, indem du behauptest, hier wären "Seiten der Geschichte" betrachtet worden.

Naheliegender wäre die Frage gewesen, warum die im Text genannten Viren und eben auch das Zika-Virus so überraschend aufgetaucht sind und verbreitungsfähiger sind, als zuvor.
The common theme of all of these viruses is that they were not widely studied and they all emerged after a long period of time to cause severe illness.

More troubling, many scientists believe the 2007 strain of Zika has mutated from the original virus found in Uganda, with increased virulence;


Stattdessen hast du einen Punkt herausgegriffen, nämlich, dass die Forschungsstation von der Rockefeller-Foundation gesponsort wurde, und damit angedeutet, dass dies der elementare Bestandteil im Text sei, ein Hinweis darauf, dass an der Geschichte etwas faul ist. Das zeugt nur dann von "Fakten der anderen Seite der Geschichte" betrachten wollen, wenn du schon ausgemacht hast, dass es hier zwei Seiten gibt und etwas nicht stimmt.

Und anstatt die Diskussion vernünftig zu gestalten, hast du mit deinem anschließenden Beitrag perfekten Grund geschaffen, um zwei Lager zu bauen, die vorher nicht vorhanden waren. Schöner rhetorischer Trick, viel Spaß bei den folgenden Auseinandersetzungen im Thread.


fatmoe
08.08.2016, 08:07

Allerdings stellt sich hier die Frage ob man der Masse an Mücken so entgegenwirken kann.
Der Nutzen wird daher bezweifelt.

Zudem wäre es Sinnvoller, wenn die Mücke statt keine, nur männliche Nachkommen hätte die die Selbstzerstörungs-Gene wieder in sich tragen. So wäre es aber ein Selbstläufer an dem man nichts mehr verdient;


Tatsächlich sind viele Fachleute der Meinung, dass es kaum ökologische Nachteile hätte, Stechmücken komplett auszulöschen. Zwar trinken viele Arten Nektar und bestäuben damit einige Pflanzen, doch ihr Beitrag hier ist wohl so gering, dass andere Lebewesen ihre Rolle ohne Mühe übernehmen könnten. Auch ihr Anteil am Speiseplan anderer Arten gilt als gering – sie sind zu klein, um den Aufwand an Energie zu rechtfertigen. Das gilt allerdings nur für die fliegenden Mücken. Wichtiger sind möglicherweise ihre im Wasser lebenden Larven. Viele Fische ernähren sich zu einem beträchtlichen Teil vom Nachwuchs der Moskitos. Einige, wie der Moskitofisch, sind sogar so sehr auf diese Futterquelle spezialisiert, dass Fachleute sein Aussterben fürchten. Allerdings findet man auch hier nur wenige Ökosysteme, für die Mückenlarven wirklich unverzichtbar sind – dazu gehören kleine Regenwassertümpel in Kannenpflanzen, wo sie zum Abbau gefangener Beute beitragen;
Mücken und was man gegen sie tun kann - Spektrum der Wissenschaft (;;;spektrum~de/wissen/muecken-und-was-man-gegen-sie-tun-kann/1418069)

Hier in unseren Breitengraden ist das Mückenproblem noch nicht resolut. Trotz des extrem feuchten Frühling/Sommeranfang, ist die prognostizierte Mückenplage wohl ausgeblieben.


Sancho-Pancho
08.08.2016, 08:28

Die Mückenplage ja, dafür sind in diesem Jahr die Bremsen auffällig häufig und agressiv vertreten (gewesen). Die im letzten Jahr beklagte "Wespenplage" hätte das Vorkommen vielleicht etwas eindämmen können. Aber Wespen gab es zumindest hier in der Gegend bisher kaum welche.
Was aber weder einmal zeigt, dass die Natur sich prinzipiell selbst regulieren kann, wenn der Mensch nicht ständig eingreift.

Nein, "lediglich" hat da nichts verloren. Du hast bewusst "Patent wird von der Rockefeller Foundation gehalten" geschrieben, um zu implizieren, dass dies im Zusammenhang mit der Verbreitung des Virus steht. Von allen Dingen, die im Text stehen, greifst du dir dies hinaus und gehst später weiter, indem du behauptest, hier wären "Seiten der Geschichte" betrachtet worden;
Welche Auseinandersetzung? Du hast bereits alles Wesentliche gesagt und besser hätte man es nicht formulieren können.


bushido
08.08.2016, 09:19

Nein, "lediglich" hat da nichts verloren. Du hast bewusst "Patent wird von der Rockefeller Foundation gehalten" geschrieben, um zu implizieren, dass dies im Zusammenhang mit der Verbreitung des Virus steht. Von allen Dingen, die im Text stehen, greifst du dir dies hinaus und gehst später weiter, indem du behauptest, hier wären "Seiten der Geschichte" betrachtet worden.

Naheliegender wäre die Frage gewesen, warum die im Text genannten Viren und eben auch das Zika-Virus so überraschend aufgetaucht sind und verbreitungsfähiger sind, als zuvor.


Stattdessen hast du einen Punkt herausgegriffen, nämlich, dass die Forschungsstation von der Rockefeller-Foundation gesponsort wurde, und damit angedeutet, dass dies der elementare Bestandteil im Text sei, ein Hinweis darauf, dass an der Geschichte etwas faul ist. Das zeugt nur dann von "Fakten der anderen Seite der Geschichte" betrachten wollen, wenn du schon ausgemacht hast, dass es hier zwei Seiten gibt und etwas nicht stimmt.

Und anstatt die Diskussion vernünftig zu gestalten, hast du mit deinem anschließenden Beitrag perfekten Grund geschaffen, um zwei Lager zu bauen, die vorher nicht vorhanden waren. Schöner rhetorischer Trick, viel Spaß bei den folgenden Auseinandersetzungen im Thread;


Du spekulierst bzw. unterstellst mir dies! Mehr ist das leider nicht. Aber eure Reaktion zeigt deutlich wie aggressiv und ablehnend ihr einer solchen Möglichkeit gegenübersteht, obwohl es reichlich Beispiele und Beweise gibt bei denen chemische und biologische Kampfstoffe, wie auch Impfungen ohne Wissen von Bevölkerungen betroffener Länder / Gebiete ausprobiert wurden, und das mit teils verheerenden Konsequenzen. Es ist nun mal eine Möglichkeit, die in Betracht gezogen werden muß, auch wenn ihr diese noch so vehement zurückweist.


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